Ostern 2014 in der Wichtelstube St. Elisabeth Projekt: "Alles rund um’s Ei"

  Im Gespräch mit den Kindern über Ostern und die dazugehörigen, bunten Ostereier, ergab sich nach folgendem Dialog unsere erste Aktion: Erzieherin: „An Ostern können wir im Garten wieder die Ostereier suchen.“ Darauf ein Kind: „Nee, die gibt`s beim Marktkauf!“
Das wollten wir natürlich überprüfen, bestiegen unseren Krippenbus und begaben uns auf Exkursion. Ziel: Marktkauf!
Dabei lernen die Kinder auf Regeln zu achten, lernen das Warenangebot eines Geschäftes kennen, erkennen bereits Bekanntes wieder!
Mit den eingekauften Eiern konnten wir uns nun ausgiebig beschäftigen. Die Hartgekochten durften aufgeklopft und geschält werden, was die Feinmotorik schult und die Konzentration fördert. Das aufgeschnittene Ei konnte mit einem rohen, aufgeschlagenen Ei verglichen werden, Unterschiede wurden festgestellt. Selbstverständlich durften die Eier verzehrt werden: Die einen wurden sofort gegessen und aus den Rohen wurde Rührei zubereitet. Dabei waren die Kinder eifrig bei der Sache. Jeder konnte mithelfen und kräftig mit dem Schneebesen rühren. Fazit: Beides schmeckte hervorragend!

Im Sinne der Forschung musste nun auch ein Ei geopfert werden. Um nicht nur immer gesagt zu bekommen, mit den rohen Eiern vorsichtig zu sein, da sie sonst zerbrechen, lieferten wir den sichtlichen Beweis. Ein Kind durfte absichtlich ein Ei auf ein Tablett fallen lassen, was einen nachhaltigen Eindruck bei allen hinterließ!

In unserem Oster-Ei-Projekt fand auch die musikalische Bildung und Erziehung ihren Platz: Bunte Rassel–Eier kamen zum Einsatz. Lieder zum Thema Ostern wie z. B. „Klein Häschen wollt spazieren gehen“, konnten damit rhythmisch begleitet werden.

Eier verstecken im Flur sowie im Garten: Zur Vorbereitung auf das österliche Eiersuchen im Garten, durfte jeder einmal Häschen spielen und ein Ei verstecken, welches von den anderen begeistert gesucht und auch gefunden wurde. Um die Sache noch etwas zu erschweren, kam eine tickende Eieruhr hinzu. Diese musste nach Gehör geortet werden. Dies setzt hohe Konzentration und Aufmerksamkeit voraus!

Förderung der Kreativität: Auf weiße Plastikeier durfte gelbe Strukturpaste mit den Fingern aufgetragen werden. Weiche Federn, Augen und Schnabel komplettierten das kleine Küken.
Viel Vergnügen bereitete auch das Pusten der Federn durch den Gruppenraum, was die Mundmotorik stärkt.
Für die anstehende Osterfeier betätigten wir uns nochmals hauswirtschaftlich, indem wir gemeinsam ein Osterlamm gebacken haben. Der Bezug zum eigenen Zuhause wird dabei hergestellt. Verzieren und Probieren ist dabei ein Muss!

Pflegen von Osterbrauchtum:
Endlich war der große Tag da! Am geschmückten Tisch wurde gemeinsam gegessen.
Die Aufregung war bereits groß, denn der „Osterhase“ hatte im Garten ganze Arbeit geleistet. Die Kinder stürmten nach draußen, suchten unter Büschen und Sträuchern und wurden schließlich im Spielhäuschen fündig! Ein großes Nest, gefüllt mit allerlei Leckereien kam zum Vorschein. Jedes Kind durfte sich daraus bedienen und in sein eigenes Ostertütchen stecken!

Freudig und stolz nahmen sie diese mit nach Hause!
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