KOL-LA Fasching 2016 - märchenhaft

Zwei Igel(innen) suchen eine neue Heimat und haben sie gefunden...
Um gleich mit der Türe ins Haus zu fallen: Die KOL-LA-Sitzung hatte mehrere Höhepunkte, aber nur einen „Höhepunkt“ . Gemeint ist die Gruppe „Delicious“ von der Musikschule Gersthofen. Mit ihrer musicalverdächtigen Darbietung „Märchenmix“ sangen und spielten sie sich in die Herzen der Besucher. Die ausgereiften Stimmen, verbunden mit schauspielerischem Talent -besonders von „Rumpelstilzchen“, sowie mit passenden Melodien unterlegt ließen die Märchenfiguren zu einer bunten und witzigen Truppe werden. Froschkönig, Rumpelstilzchen, Schneewittchen, und Rotkäppchen verhielten sich nicht unbedingt so, wie es ihre Schöpfer vorsahen. Als dann Rumpelstilzchen doch „enttarnt“ wurde, gab es einen heißen pyrotechnischen Abgang. Das Publikum war begeistert und spendete lang anhaltenden Beifall.

Das gut 4-stündige Programm unterhielt die Besucher bestens. Es traten zumeist bewährte und KOL-LA erprobte Gruppen auf wie „lucky Petticoats“, die Showtruppe des TSV Firnhaberau, oder „Cristallica“. Das Lechana-Ballett und KOL-LA-Ballett ließ die Männerherzen höher schlagen. Musikalisch bestens „versorgt“ wurden die Besucher von den „Blasharmonikern“, dem TSV-Spielmannszug, der „Schnellen Kapelle“ von Dieter Willutzky und der Saalmusik. Nicht zu vergessen die Feuerwehrkapelle, die zur Schunkelrunde aufrief. , Die Büttenrede von Manfred Lamprecht skizzierte die Arbeit des Gersthofer Stadtrates, Engel Reinhold Dempf und Teufel Oliver Reiser berichteten aus ihren Bereichen. Ein „Highlight“ verdient besondere Erwähnung. In „Opa und Enkelin“ zeigte Herbert Lenz (samt Schminkteam) seine Wandlungsfähigkeit. Als Opa beantwortete er Fragen seiner frühreifen Enkelin, gespielt von Katharina Reß.

Bei soviel Licht gibt’s auch ein wenig Schatten. Der trinkfreudige Bruder Barnabas ließ sich auf einen Dialog mit Gott ein und textete das „Vaterunser“ um. Auch wenn die gute Absicht erkennbar war: bestimmte Bereiche entziehen sich einer faschingsmäßigen Deutung. „Um Himmelswillen“ hat hier mancher Besucher gesagt... Der „Tatort“ mit dem vielversprechenden Titel “ Die Deppen links unten“ sah einen cholerischen Regisseur vor, der einen kruden Umgang mit dem Tatort-Drehteam pflegte. Na ja..... Die „Stadtretter“ zeigten das Leben im Altenheim anhand in die Jahre gekommener Stadträte. Dem Thema „Körperpflege“ wurde viel und anschaulich Zeit gewidmet, was manchen Besucher veranlasste, das Essen noch nicht zu bestellen. Die Frauen kamen wenigstens auf ihre Kosten: sie konnten fast blanke „Männerhin...“ bestaunen. Ob hier die „Chippendales“ Pate standen?

Aber es ist ja Fasching. Da muss ein Auge und ein Ohr zugedrückt werden. Alles in allem: Es waren Stunden guter Unterhaltung mit viel Sorgfalt und Können von den KOL-LA-Leuten ehrenamtlich! vorbereitet. Es hat gefallen. Lech-Au
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 06.02.2016
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