Jubiläumskonzert in der Stadthalle Gersthofen

Die Bühne war ebenso voll wie der Besuchersaal (Foto: Baumann)
Der Reigen der Veranstaltungen anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Stadthalle setzte sich mit dem Jubiläumskonzert fort. Stadtkapelle Gersthofen und die Big Band der "Schwäbischen Musikanten" zollten der Stadthalle ihren musikalischen Tribut. Die Stadtkapelle stellte konzertante Blasmusik vor und erhielt viel Beifall. Besonders das Stück „Choral and rock-out“, das leicht mit Pop durchsetzt war, zeigte das vielseitige Repertoire der Kapelle. Kraftvoll wurde der Marsch „Salve Imperator“ vorgetragen. Nach der Stadtkapelle unterhielt die Big Band der „Schwäbische Musikanten“ die Besucher. Mit ihrem Swing, wie z. B. bei „Bad Bad Leroy Brown“ oder „Boogie Woogie Bugle Boy“ versetzten sie viele Besucher in Unruhe; sie mussten einfach mitwippen. Die flotte Unterhaltungsmusik bildete einen reizvollen Kontrast zum Programm der Stadtkapelle Gersthofen.

Es gab aber nicht nur gute Musik zu hören. Viel Lob wurde dem "Herr der Stadthalle" Helmut Gieber für die geleistete Arbeit ausgesprochen. Gieber freute sich über die vielen Anerkennungen aus Politik und Kultur die zum Teil über Video eingespielt wurden. Er gab das Lob an seine Mitarbeiter weiter und überreichte Haldis Weng ein Geschenk, weil sie es mit ihm „so lange ausgehalten hat“. Auch der technische Hallenleiter Peter Körner konnte sich über ein Geschenk freuen. Gieber bedankte sich wiederum bei den Ex-Bürgermeistern Siegfried Deffner, und Jürgen Schantin sowie dem amtierenden Bürgermeister Michael Wörle für deren Unterstützung.

Unterhaltung ganz anderer Art boten das Kabarettistenduo „Herr und Frau Braun“. Sie moderierten in lockerer Manier das Programm und interviewten Michael Wörle und Helmut Gieber. Bei der Frage, was sie sich für die Stadthalle in den nächsten 20 Jahren wünschten antwortete Wörle salomonisch, dass sich der Erfolg fortsetze und das Publikum „seiner“ Stadthalle treu bleibe. Ein kleines Suchspiel nach versteckten Freikarten sorgte für Erheiterung. Danach zeigten die beiden Braun's einen Ausschnitt aus ihrem Programm „Heimatkunde". Sie sinnierten der Frage nach, wie in Augsburg ein Fernsehkrimi der Tatortreihe beschaffen sein könnte; eine fürwahr abstruse Vorstellung. Nach ca. zwei Stunden war das Konzert zu Ende. Während die Besucher nach Hause gehen konnten, war für die Musiker Szenenwechsel angesagt. Sie wurden sehnsüchtig auf der Kirchweih im Bierzelt erwartet. Die dort zur Unterhaltung vorgesehene Showband war nicht erschienen. Stadtkapelle und Schwäbische Musikanten kamen, sahen und spielten.

Zum Abschluss noch eine Anregung: Über ein oder zwei Zugaben hätten sich die Besucher gefreut. Es wäre auch ein zusätzliches Highlight gewesen, beide Klangkörper zumindest in einem Stück gemeinsam auftreten zu lassen. Vielleicht beim nächsten Jubiläum...?
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 17.12.2015
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Gabriele B. aus Gersthofen | 12.10.2015 | 12:21  
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