Schulweghelfer sorgen für sicheren Schulweg

Von links: Nadine Freter, Janneta Dinkina, Michaela Rogg
 
Zügig queren die Kinder die Ludwig-Hermann-Straße
Zeit: Donnerstag, kurz vor Schulbeginn in der Mozart-Schule. Ort: Schulbushaltestelle Mozart-Schule, ausgerüstet mit Druckknopfampel und Verkehrsinsel. Situation: Kinder queren mit Hilfe von drei Schulweghelferinnen die Straße. Die Ampel zeigt für die Autofahrer „Rot“. Plötzlich das durch Mark und Bein gehende Geräusch quietschender Bremsen. In letzter Sekunde hat ein BMW-Fahrer die rote Ampel bemerkt und eine satte Vollbremsung hingelegt. Der Schrecken steht ihm im Gesicht. Gerade noch gut gegangen...

Der myheimat-Mann, der Zeuge dieses Vorfalles wurde, ist beeindruckt und möchte mehr über den Einsatz der Schulweghelferinnen erfahren. Da kommt Janetta Dinkina wie gerufen. Sie ist langjährige Schulweghelferin und Schulbusbegleiterin. Mit ihren beiden Kolleginnen Michaela Rogg und Nadine Freter, die übrigens alle ehrenamtlich tätig sind, sorgen sie an diesem Morgen für ein sicheres Queren der Ludwig-Hermann-Straße. Dinkina koordiniert außerdem die zeitliche Abstimmung der Einsätze für die etwa 20 Kollegen und Kolleginnen an der Schulbushaltestelle Mozart-Schule. Warum macht sie das? „Ich liebe Kinder über alles und möchte, dass sie von ihrem täglichen Schulweg wieder heil nach Hause kommen.“ Ihre beiden Kolleginnen nicken zustimmend. Für „Langschläfer“ ist diese Tätigkeit nicht geeignet; außerdem ist eine robuste Gesundheit für den Dienst bei Wind und Wetter empfehlenswert. Die Schulweghelfer sind in der Regel von 7:20 Uhr bis 7:55 Uhr an der Schulbushaltestelle präsent; nach Schulschluss werden die Schüler der 1. und 2. Klasse wieder zum Bus begleitet. Um die Helfer gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern kenntlich zu machen, erhielten sie zu Beginn ihrer Arbeit von der Polizei auffällige Warnwesten und Kellen sowie eine kurze Einweisung. So ausgerüstet stehen sie an der Bushaltestelle und lotsen die Kinder über die Straße. Die Helferinnen haben ein „gutes Händchen“ dabei; bereitwillig folgen sie ihren Anordnungen. Apropos Anordnungen. Radfahrer, die gerne den Fußweg benutzen, werden laut Beschilderung aufgefordert, im Bereich der Bushaltestelle, abzusteigen. Leider „schlängeln“ sie sich lieber durch die Menge von Schulkindern, die auf den Bus warten. Ein nicht ungefährliches Verhalten für Radler wie Kinder. Nach einer Ortsbesichtigung will die Polizei durch Kontrollen die Radler zum Absteigen anhalten.

Die Stadt Gersthofen freut sich über das Engagement der Schulweghelfer und hat ihnen Dank und Anerkennung ausgesprochen. Grundsätzlich kann jeder Bürger mitmachen, egal ob Eltern, Rentner oder Hausfrauen. Dinkina: „Wir würden uns freuen, wenn wir einige „neue Gesichter“ - es können auch männliche darunter sein - in unseren Reihen begrüßen könnten.“ Tip des Pressemannes: Es wäre vielleicht sinnvoll, sich zunächst persönlich einen Eindruck über den "Betrieb" an der Bushaltestelle zu verschaffen. Interessenten können sich im Sekretariat der Mozart-Grundschule unter der Telefonnummer: 0821 / 298252-0 jeden Freitag von 08:00 bis 10:00 anmelden.

Hinweis: Außer den Schulweghelfern gibt es noch Busbegleiter, die sich um einen sicheren Schulweg kümmern. Wir werden in der nächsten Ausgabe einen Busbegleiter vorstellen.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 02.04.2016
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Werner Aßner aus Affing | 09.03.2016 | 19:50  
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