Einweihung der JVA Gablingen

Feierliche Schlüsselübergabe: Ulrich Blickle, Dr. Winfried Bausback und Zoraida Maldonado de Landauer (von links)
"Gut Ding will Weile haben". Diese Volksweisheit gilt immer noch. Beispiel: die Errichtung der neuen Justizvollzugsanstalt (JVA) bei Gablingen. Die Vorbereitung dauerte 18 Jahre, die Bauzeit vier Jahre. Ende Oktober 2015 war es dann so weit: im Beisein von ca. 200 geladenen Festgästen erfolgte die Einweihung der JVA. Der Bayerische Staatsminister der Justiz Winfried Bausback wies in seiner Festansprache auf die Bedeutung der neuen JVA für die bayerische Justiz und die Gesellschaft hin. Die Anstalt sei die modernste in Bayern und habe Vorbildcharakter. Angesichts der immensen Kosten von ca. 100 Millionen Euro könne man an sich fragen ob wir uns ein solches Gebäude leisten können. Die eindeutige Antwort würde "Ja" lauten. Zum einen sei die Zahl der Gefangenen und damit auch die Sicherheitsanforderungen gestiegen, nicht zuletzt durch die Grenzöffnungen, zum anderen müsse die Arbeit der JVA-Bediensteten erleichtert werden. Außerdem sollen die Rahmenbedingungen für einen behandlungsorientierten und zeitnahen Vollzug verbessert werden. „Wir reden nicht nur von Sicherheit, wir handeln“, so Bausback. . Der Justizminister bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gablingen, dem Staatlichen Bauamt Augsburg sowie allen projektbeteiligten Firmen.

Die Schlüsselübergabe an die Anstaltsleiterin Zoraida Maldonado de Landauer erfolgte durch Minister Bausback und Ulrich Blickle (Leiter des Staatlchen Bauamtes Augsburg). Nach der Essenspause gab es Gelegenheit, an Führungen durch die Anstalt teilzunehmen. Beeindruckend war u. a. das aufwendige Sicherheitskonzept, das natürlich nicht in allen Einzelheiten gezeigt wurde. Um die Räumlichkeiten gestalterisch etwas zu beleben, wurden Wände mit Visionen von Sonne und Wolken in zarten Farbtönen versehen.

Am Rande: Der Pressemann freute sich, als er wieder die „Fingerprints“ spielen hörte. Die vier Kriminalkommissare unterhielten mit Rock 'n Roll die Festgesellschaft. Darunter auch „What ever you want“. Bleibt nur noch zu sagen: Neues aus der Anstsalt...
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 07.11.2015
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Matthäus Felder aus Lichtenstein | 10.11.2015 | 10:54  
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