Beste Werbung für die Feuerwehr Gersthofen

Zahlreiche Schaulustige beim "Auffahrunfall"

Das „Rote Wochenende“ der Gersthofer Freiwilligen Feuerwehr anlässlich ihres 140-jährigen Bestehens ist zu Ende. Eine Reihe von Veranstaltungen, die sich im wahrsten Sinn des Wortes sehen lassen konnten. Höhepunkt war wohl der Tag der offenen Tür am Sonntag. Etwa tausend Besucher aus nah und fern nahmen die Gelegenheit war, sich über eine moderne Feuerwache zu informieren. Technisches Gerät gab es in Hülle und Fülle zu sehen, darunter ein „Hilfeleistungslöschfahrzeug“ der Freiwilligen Feuerwehr Gablingen mit einem Fassungsvermögen von 2000 Liter Wasser und 400 Liter Schaum, sowie ein „Wechselladerfahrzeug“ der Berufsfeuerwehr Augsburg, das verschiedene Container mit Löschmitteln aufnehmen kann. Polizei, Bayerisches Rotes Kreuz und THW zeigten ebenfalls ihre Ausrüstungen. Ein Anziehungspunkt war der Hubschraubersimulator der Polizei. Für kleine und große Besucher gleichermaßen interessant: Die Demonstration eines Aufpralls mit 30 km/h mit und ohne Sicherheitsgurt anhand eines Schlittens; gezeigt von Polizeirat Günter Hammer und Polizeihauptkommissar Roland Kiefhaber.

Absoluter Höhepunkt war das Zeigen eines Auffahrunfalls mit einer Geschwindigkeit von ca. 40 km/h. Zu diesem Zweck erfolgte eine kurzzeitige Sperrung der Donauwörther Straße. In den beiden Fahrzeugen saßen Stuntleute, die „blutig“ geschminkt von der Feuerwehr aus den Fahrzeugwracks geborgen wurden. Kommandant Wolfgang Baumeister erläuterte das Geschehen, das von zahlreichen Schaulustigen verfolgt wurde.

Das und noch vieles mehr war beste Werbung für die Gersthofer Freiwillige Feuerwehr. Mit der Leistungsschau hat sie ihr Können unter Beweis gestellt. Vielleicht wird die Mühe belohnt und neue Floriansjünger finden den Weg zu unseren Brandschützern.

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 02.10.2009
myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 22.12.2009
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