Wir Laien dürfen uns nicht wundern, dass wir andere Länder nicht für den Klimaschutz gewinnen können

Claudia Jung, Gerolsbach - Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Wenn Kanzlerin Merkel, Energieminister Gabriel und Bundesumweltministerin Hendricks zuhause die Käseglocke über die dreckige Braun- und Steinkohle zur Energiegewinnung halten, dürfen wir Laien uns nicht wundern, dass wir andere Länder nicht für den Klimaschutz gewinnen können. Von verbindlichen Klimazielen zur CO2-Reduktion, Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz, einem Reformvorschlag für den Emissionshandel und eine gerechten internationalen Klimafinanzierung, keine Spur. Frau Merkel schafft es ja noch nicht mal zum „Ban Ki Moon“ Klimagipfel am 23. September 2014 in New York.

Hintergrund sind die Ergebnisse zum Ende der jüngsten UN-Klimakonferenz in Bonn, die am Sonntag zu Ende gegangen ist. Die Frühjahrstagung dient dazu, den Weg zur Klimakonferenz im jeweiligen Spätherbst eines Jahres zu ebnen. In Paris soll dann 2015 der neue globale Klimavertrag geschlossen werden, der alle Länder umfasst. Dieses „Paris-Protokoll“, wie es intern genannt wird, soll vieles leisten – jedoch eines nicht, was sich aber immer noch viele Umweltschützer/innen erhoffen: eine abschließende Regelung darüber, wie der Klimawandel unter 2 Grad gehalten wird und welche Länder was dafür tun müssen.


http://germanwatch.org/de/8703
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.06.2014 | 23:56  
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