"Elterngeld Plus" - Dass Eltern mit ALG-II-Bezug weiter leer ausgehen, halte ich nach wie vor für eine Gerechtigkeitslücke

Claudia Jung, Kreisrätin - AUL-Aktive Unabhängige Liste, Landkreis Pfaffenhofen
Das Bundeskabinett brachte am heutigen Vormittag das sogenannte "Elterngeld Plus" auf den Weg. Es ermöglicht bald Teilzeit zu arbeiten, ohne finanzielle Einbußen beim Elterngeld hinnehmen zu müssen. Eltern, die Erwerbs- und Familienarbeit partnerschaftlich aufteilen, werden beim Elterngeld somit zukünftig nicht mehr benachteiligt. Damit geht der Gesetzesentwurf für ein "Elterngeld Plus" in die richtige Richtung. Dass Eltern mit ALG-II-Bezug weiter leer ausgehen, halte ich nach wie vor für eine Gerechtigkeitslücke. Durch die Anrechnung bleiben arme Familien beim Elterngeld nämlich weiter außen vor. Auch dass die Ausweitung der Elternzeit ohne Zustimmung der Arbeitgeber erfolgen soll, kann sich insbesondere für Frauen als negativ erweisen. Hintergrund: Eltern sollen das das Recht erhalten, zwischen dem 3. und dem 8. Geburtstag ihres Kindes 24 statt wie bislang zwölf Monate zu pausieren.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 05.06.2014 | 01:12  
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