Claudia Jung: Wir dürfen es nicht zulassen, dass die günstige Windkraft ausgebremst und die Sonne mit einer Steuer belegt wird

Claudia Jung, Kreisrätin - AUL - Aktive Unabhängige Liste, im Landkreis Pfaffenhofen
Das kann doch wohl nur ein Aprilscherz sein! Während der Industriestrom subventioniert wird, sollen wir Bürger doch tatsächlich die Zeche bezahlen. Wenn es nämlich nach Minister Gabriel geht, würde Sonnenstrom von der Scheune, dem Mietshaus und der Kirche mit der EEG-Umlage belastet, dagegen industrieller fossiler Eigenstrom davon befreit. Die Braunkohle profitierte 2013 davon mit geschlagenen 166 Millionen Euro!!!

Wir dürfen es nicht zulassen, dass die günstige Windkraft ausgebremst und die Sonne mit einer Steuer belegt wird, während Kohlekraft von Abgaben verschont wird und am Netz bleibt. Minister Gabriels Beweggründe sind offensichtlich: Nur so kann er für die SPD wichtige Einzelinteressen bedienen. Mit Gemeinwohl hat das nichts zu tun.

Bleibt zu hoffen, dass die Ministerpräsidenten Torsten Albig (Schleswig-Holstein), Stephan Weil (Niedersachsen) und Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg) beim Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel und Minister Gabriel weiter das Gemeinwohl obenan stellen und die Energiewende retten.

Hintergrund:
Die erneuerbare Energien nehmen durch ihren Vorrang im Netz den Konzernen Marktanteile ab. Sonnenstrom deckt die lukrativen täglichen Nachfragespitzen. Mit jedem Megawatt zugebauter Kapazität bei Wind- und Sonnenenergie wird das Problem für RWE größer. Da viele sozialdemokratisch regierte Kommunen Aktienpakete von RWE halten, wird das RWE Problem (2,8 Milliarden Euro betrugen die Verluste im Jahr 2013) zu einem Problem für Sigmar Gabriel.
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3 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 02.04.2014 | 17:33  
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Franz Achim aus Menden | 02.04.2014 | 22:48  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 02.04.2014 | 23:12  
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