Bundesmittel müssen bei den Kommunen Inklusion und Ganztagsschulen, aber auch beruflicher Bildung zugutekommen

Claudia Jung, Kreisrätin, AUL Aktive Unabhängige Liste, Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gerade vor dem Hintergrund, dass viel junge Mütter immer schneller in den Beruf zurück wollen und die Wirtschaft dies vor dem zunehmenden Fachkräftemangel auch erwartet, begrüße ich es, dass sich der Bund weiter beim Kita- und Krippen-Ausbau engagiert und dafür eine Milliarde Euro zur Verfügung stellt.

Wenn jetzt noch durch die bayerische Staatsregierung sichergestellt würde, dass die jetzt zusätzlich verfügbaren Mittel des Bundesbildungsministeriums zu 100% für zweckbezogene Projekte wie die Inklusion und die Ganztagsschulen bereitgestellt würden, hätte das für alle anderen Bundesländer Vorbildcharakter. Schon zu meiner landespolitischen Zeit forderte ich die Aufhebung des Kooperationsverbots. Nur so können Bundesmittel zweckbezogen den Kommunen zur Verfügung gestellt werden.

Die Koalitionsspitzen haben sich am Montag auch darauf verständigt, dass der Bund den Anteil der Länder beim BAföG übernehmen wird. Damit steht weniger Geld zur Verfügung, um die vereinbarten Maßnahmen des Koalitionsvertrages in der Bildung umzusetzen. Die im bayerischen Landeshaushalt freigewordenen Mittel sollten jetzt für die berufliche Bildung eingesetzt werden. Auf der anderen Seite darf die Berufliche Bildung – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – nicht aus den Augen verloren werden und muss weiter oberste Priorität bei den Regierungsverantwortlichen haben. Nur so haben Bund, Länder und die Bildung gewonnen. Bildung ist und bleibt die beste Sozialpolitik!

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4 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 29.05.2014 | 01:47  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 30.05.2014 | 01:08  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 31.05.2014 | 02:13  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 01.06.2014 | 02:08  
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