Nach Herkulesaufgabe gastiert Aufsteiger Haßfurt

Foto: Richard Langnickel
Die Wanderers treffen kommendes Wochenende auf zwei Gegner, deren Tabellenposition nicht unterschiedlicher sein könnte. Am Freitag fährt die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner zum schweren Auswärtsspiel nach Waldkraiburg. Die Löwen, die sich vor der Saison mächtig verstärkt haben, werden ihrer Favoritenrolle gerecht und belegen derzeit den zweiten Tabellenplatz. Zusammen mit Memmingen und Sonthofen liefern sie sich aktuell einen regelrechten Dreikampf um die Tabellenspitze und erarbeiteten sich einen Abstand zum Rest der Liga. Die torgefährliche Mannschaft von Trainer Vorisek bietet für die Bayernliga einige sogenannte „Kracher“. Neben dem internen Topscorer Lukas Miculka (39 Pkt.) reihen sich hinter ihm noch sieben weitere Spieler mit einer zweistelligen Punkteausbeute ein. Mit Max Kaltenhauser (Neuzugang vom EHC Klostersee), Timo Bormann (Erding Gladiators) oder Martin Führmann sind nur drei weitere „Kracher“ zu nennen. Die Wanderers können sich deshalb auf eine regelrechte Offensivwand einstellen, die am Freitag auf sie zukommen wird. Der einzige „Mut-Macher“ ist wahrscheinlich das Hinspielergebnis. Da unterlag man den Löwen nach Penaltyschießen und ergatterte einen Punkt gegen den großen Favoriten. Auf dem Papier erwartet Wanner also eine schier unlösbare Aufgabe für seine Mannschaft, die ihre derzeitige Talfahrt jedoch endlich stoppen möchte.

Eine bessere Möglichkeit dazu bietet sich am Sonntag gegen Aufsteiger Haßfurt. Die Franken belegen aktuell den letzten Tabellenplatz und beurlaubten Trainer Douglas Kacharvich nach den zuletzt deutlichen Niederlagen. Der ersehnte Erfolg blieb auch dadurch fern und so verlor man vergangenes Wochenende beide Male erneut deutlich gegen Pfaffenhofen und Waldkraiburg. Ein möglicher Grund für die andauernde Misere könnte die geringe Spieleranzahl sein, mit denen man seine Spiele bestreitet. Gerade einmal neun Feldspieler reisten zuletzt zum Auswärtsspiel nach Pfaffenhofen, bei dem man mit 1:9 unterlag. Beim letzten Spiel konnten die „Hawks“ einige Spieler mehr in ihr Aufgebot nehmen, womit man somit auch in Germering rechnen muss. Dass die sonntägliche Heimaufgabe kein Selbstläufer werden muss, zeigte das Hinspiel am großen Anger. Dort gewann die Mannschaft von Kapitän Christian Czaika denkbar knapp gegen den Aufsteiger und tat sich lange Zeit schwer. Auch gegen den Mitaufsteiger Regen gewann man im Polariom erst wenige Sekunden vor Schluss. Die Mannschaft ist somit also gewarnt und wird eine konzentrierte und engagierte Leistung abrufen müssen, um die Niederlagen-Serie an diesem Wochenende endlich zu stoppen. Vor allem eine bessere Chancenverwertung würde viel dazu beitragen, sich durch einen Sieg gegen die aktuell trainerlosen Hawks ein vorweihnachtliches Geschenk zu bescheren. Dabei ist natürlich auch wieder die Unterstützung der Germeringer Fans gefragt, mit denen man gemeinsam zurück in die Siegerspur finden möchte.

Wanderers-Trainer Sebastian Wanner muss dieses Wochenende erneut auf Matthias Dosch verzichten. „Am Freitag gilt es für uns, sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen. Gegen den Aufsteiger aus Haßfurt sind wir natürlich bestrebt unseren Fans drei Punkte unter den Weihnachtsbaum zu legen “, so Wanner zum kommenden Wochenende. Gründe für die derzeitige Niederlagen-Serie sieht der Trainer in der zurzeit „ein wenig fehlenden Entschlossenheit“ vor dem Tor, sowie das fehlende Quäntchen Glück. „Die Ergebnisse sind weitestgehend knapp und wir spielen nicht schlecht mit, schaffen es aber in der letzten Zeit nicht, uns dafür zu belohnen“, so Wanner weiter.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.