Reise der Chorgemeinschaft Unterpfaffenhofen-Germering zum Ursprung von Weihnachten
Vor kurzem ist die CGUG von einer Konzertreise nach Israel zurückgekehrt. Die Reise verband Konzertieren mit Besichtigung des Landes. Durch den Besuch der Geburtskirche Jesu in Bethlehem wurde Weihnachten sozusagen schon vorweggenommen. Besonders beeindruckend war, an jenem Ort zu stehen, der durch einen silbernen Stern am Boden der Kirche anzeigt, an dem Jesus geboren sein soll.
Am meisten beeindruckte Jerusalem mit seinen Kirchtürmen, Kuppeln und Minaretten, seiner Völkervielfalt und seiner einzigartigen Atmosphäre. Höhepunkt der Reise war das Adventskonzert der CGUG in der Dormitio-Abtei auf dem Tempelberg. In der Basilika sang der Chor u.a. „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von J. S. Bach, „ Verleih uns Frieden“ von F. Mendelssohn-Bartholdy und das traditionelle Lied „O Heiland reiß die Himmel auf“. Das Publikum war bewegt und begeistert.
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem brachte den Sängern/Innen die nicht allzu lange zurückliegende politische Vergangenheit in erschütternder Weise in Erinnerung. Am darauffolgenden Tag besuchte die Chorgemeinschaft ihrerseits ein Konzert eines israelischen Chores. Als der Dirigent erfahren hatte, dass im Publikum ein Chor aus Deutschland sitzt, begrüßte er spontan die Sänger/Innen in deutscher Sprache von der Bühne aus mit einem herzlichen Willkommensgruß. In diesem Moment wurde die Konzertreise zu einem bewegenden Ereignis der Völkerverständigung.
Die Fahrt führte weiter in die Wüste, durch Oasen und an das Tote Meer. Die Freude auf ein kühles Bad im Meer wurde aber schnell getrübt, da man wegen des hohen Salzgehalts die Beine nicht unter Wasser bekommt um zu schwimmen. Als Ersatz legte sich der Chor im Wasser auf den Rücken und sang wie Zeitung lesend zur allgemeinen Erheiterung aus den Notenblättern. Ein völlig neues Sangesgefühl!
Zum Abschluss stand noch das moderne Israel auf dem Programm. In Tel Aviv lernte der Chor eine moderne, pulsierende Weltstadt kennen. Auf ging’s zum Flughafen.



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