Großer Andrang beim Jubiläum sozialer Einrichtungen
Am vergangenen Wochenende feierten gleich drei soziale Einrichtungen in Germering ihr Jubiläum. Das Betreute Wohnen am Aubinger Weg und die Zweigstelle der Germeringer Insel wurden 10, die Tagespflegestätte sogar 20 Jahre alt. Über 80 geladene Gäste drängten sich bei der Jubiläumsveranstaltung im Gemeinschaftsraum des Betreuten Wohnens.
Dr. Hans-Joachim Lutz wies in seiner Begrüßungsrede auf die zunehmende Zahl alter Menschen und deren Pflegebedürftigkeit hin. Unterstützende Angebote sozialer Einrichtungen werden deshalb immer wichtiger, so der Sozialdienst-Vorsitzende. Einen wesentlichen Beitrag leiste hier die Tagespflege, die nach dem Bau des Betreuten Wohnens in dem Gebäude untergekommen ist und die Einrichtung des Betreuten Wohnens selbst, das seit diesem Jahr vom Sozialdienst getragen wird.
OB Andreas Haas verwies auf die Zweigstelle der Germeringer Insel, deren Aufgabe die Koordination und Vernetzung sozialer Einrichtungen ist, und somit in unmittelbarer Nähe hilfsbedürftigen Menschen notwendige Unterstützung und Hilfe anbieten kann. Die Tagespflege, die vor 20 Jahren die erste im Landkreis war, ist eine Idee der damaligen Sozialreferentin Friedl Off gewesen. In einem Rückblick auf die Anfänge der Tagespflegestätte berichtete Off von ihrem damaligen Wunsch nach einem Zauberring, der Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen schnell helfen sollte. So kam ihr damals die Idee einer Tagespflegestation. Sie bedankte sich vor allem auch bei der damaligen Leiterin der Tagespflege, Maria Theuer, die „ein echter Glücksfall“ gewesen sei. Aber auch der jetzigen Leiterin Petra Meier-Staude sei viel zu verdanken.
Als stellvertretender Landrat und Alt-OB würdigte Dr. Peter Braun den Einsatz der damaligen Sozialreferentin und erinnerte daran, dass das Betreute Wohnen eine Forderung des 1992 erstellten Altenplans war. Für die Realisierung wurde eigens eine Wohnungsbaugesellschaft gegründet, mit der Stadt als Mehrheitsgesellschafter und der Sparkasse als Mitgesellschafter. Glückwünsche zu Dreifachjubiläum übermittelte Sozialministerin Christine Haderthauer, die in einem von Dr. Lutz vorgetragenen Grußwort die Einrichtungen lobte.


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