Überreichlich beschenkt

Ich bat das Universum um ein liebevolles und behütetes Elternhaus,
ich bekam Ablehnung, Gewalt und Enttäuschung, sodass ich lernen durfte, was Sensibilität bedeutet.

Ich bat um Gesundheit, damit ich einmal Großes leisten kann,
ich bekam Krankheit, sodass ich mich wichtigeren Zielen zuwenden durfte.

Ich bat das Universum um Liebe, Schönheit und Anerkennung,
ich bekam Zurückweisung und Hass, damit ich lernen durfte, was Phantasie bedeutet.

Ich bat um Reichtum, um glücklich und unabhängig zu werden,
ich bekam Armut, sodass ich lernen durfte, mich an kleinen Dingen zu erfreuen.

Ich bat um Kraft und Stärke, damit ich mich durchsetzen kann,
ich bekam Schwäche, um meinen Verstand zu schärfen.

Ich bat das Universum um Macht und Bewunderung
ich bekam Spott und Unterdrückung, um mich für Schwächere einzusetzen.

Ich bat um Freude und Geselligkeit.
ich bekam die Einsamkeit und Stille, um mich mit mir selbst zu beschäftigen.

Ich bat das Universum um Klugheit und Intelligenz,
ich bekam die Kraft und die Liebe, um meinen Willen zu stärken.

Ich habe nichts von dem bekommen, worum ich bat – doch alles, worauf ich gehofft hatte.

Beinahe gegen meinen Willen wurden all meine unausgesprochenen Wünsche erfüllt.

Und heute fühle ich mich im Vergleich zu anderen überreichlich beschenkt.
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Elena Sabasch aus Hohenahr | 06.02.2014 | 10:06  
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