Schalke 04: Wechselt Roman Neustädter doch nicht zu Zenit St. Petersburg?

Verlässt Roman Neustädter Schalke 04 Richtung Russland? (Foto: Jens Bredehorn / pixelio.de)

Endlich herrscht Klarheit: Christian Heidel wird wie erwartet neuer Manager bei Schalke 04. Nun rücken wieder andere Personalien in den Mittelpunkt des Vereins. Unter anderem geht es um die Zukunft von Roman Neustädter. Bislang ging man von einem Wechsel zu Zenit St. Petersburg aus. Doch bleibt der S04-Profi nun doch bei den Königsblauen?

Verlässt Mittelfeldspieler Roman Neustädter den FC Schalke 04 doch nicht Richtung Russland? Laut neuesten Meldungen sind die Königsblauen nicht abgeneigt den Vertrag mit ihm zu verlängern. Laut dem scheidenden Manager Horst Heldt macht der 28-Jährige in der Viererkette “einen guten Job.” Der gelernte Sechser könne sich ebenfalls gut vorstellen auch weiterhin auf Schalke aktiv zu sein. In den letzten Wochen war immer wieder die Rede davon, dass Neustädter sich bereits mit Zenit St. Petersburg auf ein Engagement geeignet habe.
Sein Kontrakt bei den Blau-Weißen läuft zum Ende der Saison aus, er wäre also ablösefrei zu haben.

Wechsel nach Russland letzte EM-Chance für Neustädter?

Zwar verbucht der 1,90 Meter-Mann zuletzt wieder mehr Einsätze. So stand er in den vergangenen fünf Ligaspielen über 90 Minuten auf dem Feld. Zuvor setzte Trainer André Breitenreiter allerdings nur noch vereinzelt auf die Dienste des einstigen Mittelfeldmotors. Zudem gibt es weitere Gründe, die für einen Wechsel in die Premjer-Liga sprechen. Roman Neustädter hat kürzlich die russische Staatsbürgerschaft beantragt. So könnte der 27-Jährige zukünftig für Russland spielen und würde somit die Chance haben, doch noch an der Europameisterschaft 2016 in Frankreich teilzunehmen. Ein Transfer zu einem Spitzenclub aus der Premjer-Liga ist da nur naheliegend.

Neustädter bereits unter Beobachtung der "Sbornaja"

Dass er bald für Russland auflaufen könnte, ist durchaus möglich. Schließlich soll Roman Neustädter Ende Januar beim Heimspiel der Königsblauen gegen den SV Werder unter Beobachtung des russischen Nationaltrainers Leonid Sluzki gestanden haben. Beim 1:3 soll der 27-Jährige dabei einen guten Eindruck hinterlassen haben, hieß es weiter. Die Einbürgerung gestaltet sich derweil als äußerst schwierig und könnte Medienberichten zufolge länger auf sich warten lassen als ursprünglich gedacht.

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