Polizei sagt Fahrraddieben den Kampf an

Eine individuelle Kennzeichnung am Rad erleichtert das schnelle Finden des Eigentümers. Polizeikommissar Andreas Grüne fräst den Code in den Rahmen. Joachim Hauss und Gisela Nahrgang sehen zu. Foto: Zerm

Im vergangenen Jahr sind 41 Fahrräder in Gehrden gestohlen worden. 2006 waren es 43. Nur wenige der Fahrraddiebe können gefasst werden. Redakteurin Stephanie Zerm berichtet dazu in der Calenberger-Zeitung (2.7.):

„Wir können nur etwa jeden 20. Fahrraddieb ermitteln“, sagt Polizeihauptkommissar Peter Lehrke. Doch auch wenn die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen sehr gering ist, haben einige Besitzer Glück und bekommen ihr Rad wieder. „Die meisten Fahrräder werden gestohlen, weil die Diebe kurzzeitig mit ihnen fahren wollen“, sagt Lehrke. Anschließend ließen sie die Räder irgendwo liegen. Die wenigsten Fahrräder würden anschließend weiterverkauft. „Das ist nur bei sehr hochwertigen Rädern der Fall und kommt nur selten vor“, sagt der Polizeihauptkommissar.

Bei allen Rädern, die die Polizei findet, überprüft sie zunächst, ob sie als gestohlen gemeldet worden sind. Eine Kennzeichnung macht dabei die Identifizierung des Rades wesentlich einfacher für die Beamten.

„Insgesamt haben wir in Gehrden in den vergangenen sechs Jahren rund 600 Fahrräder registriert“, sagt Polizeikommissar Andreas Grüne. Von ihnen ließen die meisten Diebe die Finger.
Radler, deren Drahtesel noch nicht gekennzeichnet ist, sollten ihre Räder mit hochwertigen Schlössern an festen Gegenständen wie Laternenpfählen anschließen, rät Polizeihauptkommissar Lehrke.

Auch auf dem eigenen Grundstück sollten Räder angeschlossen werden. „Man sollte sein Rad nie, auch nicht für kurze Zeit stehen lassen, ohne es anzuschließen.“ Fünf Minuten reichten Dieben oftmals aus, um ein Rad zu stehlen.

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3 Kommentare zum Beitrag
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Frederic Henze aus Hannover-Herrenhausen am 03.07.2008 um 12:04 Uhr  
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János Balog aus Günzburg am 17.06.2009 um 14:43 Uhr  
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János Balog aus Günzburg am 03.08.2009 um 16:46 Uhr  
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