Hitzeschlacht und Bad in der Menge

Die Bruchmeister beim Vormarsch am Samstag

Die „Original Calenberger“ beim Schützenfest Hannover 2015

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Seit über 30 Jahren begleiten die „Original Calenberger“ die Jagdsportgesellschaft Hannover-Kleefeld von 1910 beim großen Schützenumzug in Hannover. Traditionell beginnt der Marsch am Samstag mit dem Abholen der besten Männer. Mit dabei ist dann auch schon die Gruppe der Alpini aus Verona und Soave, zu denen die Jagdsportgesellschaft Kleefeld seit 1983 eine Freundschaft pflegt.
Als Besonderheit in diesem Jahr nahmen alle 4 Bruchmeister an diesem Vormarsch teil, da das Vereinsmitglied Gerrit Borchers zum Bruchmeister des 2. Zuges ( Rote Standarte ) ernannt worden war.
Die Organisatoren hatten sich Gedanken gemacht, die Marschstrecke gekürzt, an manchen Stationen mehrere Schild- und Würdenträger abgeholt, überall reichlich Getränke angeboten und einen „Besenwagen“ in Form eines kleinen Traktors mit Anhänger eingesetzt. Trotzdem wurde es bei Temperaturen um 40°C zu einem „langen Marsch“, bevor es abschließend mit dem Bus nach Langenhagen zum Königsessen beim Schützenkönig Klaus Pretschner ging.

Am Sonntag trafen sich Schützen und Musiker gegen 10:00 Uhr wieder. 2.Zug Platz 32 versprach eine Abmarschzeit um 10:40. So ging es dann auch am Rathaus mit dem Marsch „Gruß an Kiel“ los, vor den Calenbergern die Leinespatzen, dahinter die Jagdsportgesellschaft Kleefeld,
An der Willy-Brandt-Allee wurde dann vor den Leinespatzen noch ein Brauereiwagen eingesteuert, von dem während des Marsches so manche Lage auch zu den Musikern durchgereicht wurde. Das Publikum war von den ersten Metern am Rathaus bis zum Schützenplatz guter Stimmung und feierte die musikalischen Darbietungen. Am Bahnhof dann der erste Getränkestand der Feuerwehr, dem drei weitere gut verteilt folgten. Selbst die vor einigen Jahren noch dünn besetzte Schillerstraße war diesmal gut besucht. Viele Zuschauer haben ihre Stammplätze und sind, mit Campingstühlen, Sonnenschirmen und reichlich Getränken und Verpflegung ausgerüstet, offensichtlich schon sehr früh vor Ort. Der Abschnitt vom Marstall bis in die Leinstraße geriet für alle Gruppen zu einem einzigen großen Bad in der Menge, bevor ab der Karmarschstraße und dem Friederikenplatz wieder etwas mehr Raum zum Entfalten der Marschformation zur Verfügung stand. Bis zum Schützenplatz und den entsprechenden Möglichkeiten, den entstandenen Flüssigkeitsverlust aufzufüllen, war es dann nur noch eine kleine Anstrengung.

Auch nach vielen Jahren der Teilnahme war der Schützenausmarsch 2015 für die Musiker der „Original Calenberger“ ein denkwürdiges Ereignis, nicht zuletzt auch, weil die Herren des Orchesters erstmals mit neuen Westen, neuen Krawatten und neuen roten Socken marschierten.
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