Heimatbund - Gruppe Gehrden - auf den Spuren der 50er Jahre

Nierentisch, Uralt-Fernseher, Blumenhocker, Cocktailsessel, schrille Lampen - alles Original. Toll!
Es war wieder einmal an der Zeit, einen interessanten Ausflug zu unternehmen. Dieses Mal ging es nach Bad Münder in das Museum für Stadt- und Regionalgeschichte. Unter dem Motte "Entbehrungsreich, aber hoffnungsvoll..." sind dort im Rahmen einer Sonderausstellung tolle Exponate aus den 50er Jahren zu sehen.
Seit geraumer Zeit erleben die Jahrzehnte nach 1945 eine Renaissance. Junge Leute entdecken die 60er-, die 70er- und die 80er Jahre. Mode, Design und Lebensart leben wieder auf, werden bestaunt und werden Kult. Den "Wiederaufbau- und Aufstiegsgeschichten" der Väter- und Großvätergeneration steht man da meist schon staunend gegenüber. Es ist einfach schon "sehr weit weg".
Neben konservativen Elemente, wie die Rolle der Frau und die berühmten Heimatfilme, kam die Modernität doch voran. Amorphe Nierentische, Cocktailsessel, schrille Farben, Motorroller und die wachsende Reisewelle waren Ausdruck der neu gewonnenen Freiheiten.
Erst gegen Ende des Jahrzehnts entstand eine neue selbstbewusste Jugendkultur. Durch amerikanische Filme (James Dean) und die Rock-'n'-Roll-Musik fühlt sich die damalige Jugend angesprochen.
Jeans, chromglänzende Autos, Petticoats, stromlinienförmige Hausgeräte, Hula-Hoop und Motorroller - wir ließen uns gern in die gelebte Geschichte mitnehmen und standen oft staunend vor den Erinnerungsstücken, von denen viele noch bekannt vorkamen.
Es war eine lohnender Besuch, der Spaß gemacht hatte und mit einem gemütlichen Besuch in einer Konditorei abgerundet wurde.
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