Zum Schokorausch nach Peine

am Schokobrunnen
Einen genussvollen Ausflug mit Bahn und zu Fuß unternahm der Kneipp-Verein Wennigsen/Gehrden e.V. unter der Leitung von Elke Böttcher am 13. November zum SchokoLand Rausch in Peine. Während des einstündigen Spaziergangs bei herrlichstem Sonnenschein zur Produktionsstätte der Firma Rausch Schokoladen GmbH war die Vorfreude groß. Unmittelbar am Eingang wurden die 40 Kneippianer von einer Unternehmensführerin in Empfang genommen. PlantagenSchokolade aus Edelkakao wurde zum Probieren gereicht, bevor es Wissenswertes zur Geschichte und Herstellung von Schokolade gab.

Die 1 cm großen orchideenartigen Blüten des relativ kleinen Kakaobaumes entstehen am Holz älterer Äste oder direkt am Stamm im Schatten der tropischen Regenwälder. Kultivierte Pflanzen beginnen nach fünf Jahren bei einer Höhe von 3 m zu blühen und Früchte zu tragen. Häufig blühen an alten Kakaobäumen tausende von Blüten, aber nur wenige entwickeln sich nach der Bestäubung zu Kakaofrüchten. Bei der Ernte haben die orangebraunen oder gelbgrünen Früchte eine Länge von 15-20 cm. Kakaobäume können bis zu 100 Jahre alt werden, er-reichen aber nur eine Höhe von ca. 9 m. Kakao ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, das wertvolle Fett - die Kakaobutter - wird auch in der Medizin und Kosmetik eingesetzt.

In dem sehr informativen Museum wird die Geschichte des Kakaos von der präkolumbischen Zeit bis zur industriellen Fertigung der Schokolade dargestellt. Insbesondere bis zu 120 Jahre alte und noch funktionsfähige Maschinen, die die Entwicklung der technischen Schokoladenfabrikation dokumentieren, konnten bewundert werden. Ein historischer Laden des Pralinenherstellers "Fassbender" wurde originalgetreu im Museum platziert. Antike Objekte aus der Maya- und Aztekenzeit in Südamerika und Schokoskulpturen aus vielen Bereichen erstaunten die Besucher und in einem Kinosaal durften sich die Teilnehmer anhand eines informativen Films eingehend über die Schokoladenherstellung informieren. Danach wurden Kaffee, Torten und natürlich heiße Schokolade zwischen einem riesigem Schokovulkan und einem Innenhof mit Kakaopflanzen angeboten. Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit, im Fabrikverkauf nach Herzenslust einzukaufen.

Nach diesem „Schokoladenrausch“ – man sagt, der Stoff Serotonin, der in Schokolade bzw. im hier enthaltenen Kakao vorhanden ist, soll glücklich machen - machten sich die wohlge-launten Kneippianer zurück auf den Weg ins Calenberger Land
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1 Kommentar
15.020
Hans-Werner Blume aus Garbsen | 18.11.2013 | 10:38  
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