Wege der Sinne

Am Ehrenmal in Hamelspringe
EineWanderung zur Anregung aller Sinne unternahmen zehn Wanderinnen des Kneipp-Vereins Wennigsen/Gehrden e.V. am nördlichen Süntelhang. Unter der Leitung von Gisela Gehrmann startete die Gruppe in Hamelspringe und stieg hinauf zum Ehrenmal. Dort konnten sie zum ersten Mal die herrliche Aussicht in das Deister-Süntel-Tal genießen. Immer am Waldrand entlang, mit vielen Aussichten auf Bakede und den Deister führte der Weg zum Erlebnispfad, einem Teil des "Weges der Sinne".
Er ist zwischen dem Bodetal und den Benser Eichen angelegt. Sieben Stationen laden zum Mitmachen und zum lernen ein. Nach nur sieben Monaten ehrenamtlicher Arbeit durch den Bürgerverein Bakede wurde der Erlebnispfad im September 2001 eingeweiht. Geistiger Vater der "Wege der Sinne" ist der Essener Schriftsteller, Pädagoge und Künstler Hugo Kükelhaus. Kükelhaus ging es um ein Lernen mit allen Sinnen. Bei der Konstruktion seiner Geräte ging er von der Beziehung zwischen der Umwelt und den Sinnesorganen aus. Auf dieser Grundlage sind auch in Bakede die einzelnen Stationen aufgebaut.
Die Benser Eichen auf dem höchsten Punkt des Erlebnispfades wurden zur Erinnerung an den langen Arbeitsweg, den unsere Vorfahren jeden Tag zurück gelegt haben, gepflanzt. Vom Platz der Benser Eichen hat man einen herrlichen Blick ins Deister-Sünteltal, außerdem laden Bänke und eine Hütte zum Verweilen und Erholen ein.
Dort wurde den Wanderinnen die Geschichte vom Bakeder Schmied vorgetragen. Dieser mit seinem Dasein unzufriedene Schmied erfuhr durch den "Süntelgeist", dass er nur die Augen aufmachen muss, um die Schönheit seiner Heimat zu erkennen.
Die Route führte dann zum Panorama-Knick, einem Platz mit herrlicher Rundum-Sicht, wo unter anderem zwei große Klangschalen aufgebaut waren. Alles wurde ausprobiert und danach wanderten die Damen am Generationen- Spielplatz vorbei zum Hofcafé Freitag. Nach der Kaffeepause mit leckerem selbst gebackenen Kuchen wurden noch einige weitere Stationen des "Weges der Sinne" erforscht, dann ging es durchs freie Feld zurück nach Hamelspringe. Dort am Naturdenkmal der Hamelquelle erfrischten sich die Wanderinnen noch in der Wassertretstelle, bevor sie erfüllt von vielen Sinneseindrücken nach Hause fuhren.
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