Trekkinggruppe der ‘Strammen Kette‘ aus Gehrden am Tegernsee.

Die 5 Teilnehmer der Strammen Kette
 
Der Tegernsee , Ausgangspunkt aller unserer Radtouren
 
Morgendliches Sammeln auf dem Hotelparkplatz
 
15.06. Auf dem Bodensee-Königssee-Radweg zum Schliersee
Gehrden: Trekkinggruppe | Das Motto : Sterntouren am Tegernsee

Zusammen mit den Rennradlern der ’Strammen Kette‘ logierten 4 Trekkingfahrer und 1 Trekkingfahrerin für 7 Tage im Hotel Wiesseer Hof in Bad Wiessee am Tegernsee.
In der Zeit vom 14.06. bis 22.06. wurden 6 anspruchsvolle Tagestouren bei weißblauem Himmel in der landschaftlich reizvollen Umgebung des oberbayerischen Voralpenland unternommen, dabei wurden 430 km und ca. 5164 hm abgefahren.
Diese Touren waren geprägt von Fahrten über Bergkuppen mit einigen schweißtreibenden Anstiegen und abenteuerlichen Abfahrten. Es ging auf Wirtschaftswegen durch kleine Bauernwälder und über blühende Almwiesen aber auch über flache Radwege besonders im Isartal und rund um den Tegernsee, Schliersee und Kirchsee.
Immer begleitet von der sich am Horizont abzeichnenden Alpenkette oder dem blaugrünen Wasser von Flüssen und Seen.
Der einheimische Führer Heinz, der uns an 4 Tagen dieser Touren begleitete, führte die Gruppe über besonders ruhige und landschaftlich reizvolle Wege zu schönen Aussichtspunkten und immer zur Mittagszeit zu einer guten Almgaststätte.
Der weißblaue Himmel wurde nach 5 Tagestouren durch einen Regentag unterbrochen. Jetzt hatte die Gruppe Zeit sich zu regenerieren um für die letzte und längste Tagestour zum Achenpaß und Sylvensteinstausee gerüstet zu sein.
Durch die Fußballspiele der WM in Brasilien wurden auch die Abende zu einem interessanten und spannenden Erlebnis.
Diese vielen positiven Aspekte und die harmonische Geselligkeit mit den Rennradlern machte diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.

Im Einzelnen stellten sich die Touren so dar:

Sa. 14.06. Anreise nach Bad Wiessee, Spaziergang am Tegernsee

So. 15.06. Von Bad Wiessee nach Gmund und über den Bodensee-Königssee-
Radweg zum Schliersee und zurück. 65 Km / 896 hm


Die erst leichte, zunächst eher flache Tour am Ufer des Tegernsees entlang ändert sich hinter Gmund. Erst fällt es noch schwer, sich vom prächtigen Panorama um den Tegernsee und dem Mangfallgebirge zu trennen – doch die anstrengende Weiterfahrt über den Bodensee-Königssee-Radweg lohnt.
Die sportliche Berg- und Talfahrt (z.T. 17 % Steigung) vollzog sich stets auf sehr ruhigen Radwegen. Wir erreichten Schliersee wo wir auf der Rixner Alm am Westufer eine Brotzeit einlegten. Von der sonnenverwöhnten Terrasse der Alm hat man einen schönen Blick auf den Schliersee. Danach radelten wir rund um den malerischen See (12Km).
Der Rückweg zum Tegernsee führte dann über einen gut befahrbaren Radweg an der Bundestrasse entlang durch eine oberbayrische Bilderbuchlandschaft von sanften Hügeln und bewaldeten Bergen. Über Gmund und Rottach-Egern erreichen wir schließlich Bad Wiessee.
Da wir diese Tour noch ohne unseren einheimischen Führer unternahmen, legten wir hin und wieder einen kleinen Umweg ein.

Mo. 16.06. Von Bad Wiessee ins Naturschutzgebiet des Ellbach-Kirchseemoors.
67 Km / 797 hm

Nach dem Anstieg aus dem Tegernseer Tal in das Oberland fuhren wir auf einer Hochebene von 759 – 817 m. Vorbei an Weilern (Wohnsiedlungen), Einöden (Einzelhöfe), sanften Almwiesen und immer mit einem herrlichen Blick auf die Bayerischen und Nordtiroler Kalkalpen.
Wir umfuhren den Kirchsee mit seinen farbenprächtig blühenden Moorwiesen bis zu dem auf einer Hügelkuppe gelegenen Franziskanerinnen-Kloster Reutberg.
Hier rasteten wir im Biergarten und hatten eine phantastische Aussicht auf die Berge des Isarwinkels und des Karwendelgebirges.
Auf dem Rückweg überquerten wir die Mangfall und fuhren steil bergauf zum Panoramaweg oberhalb von Gmund. Ein paar Kilometer lang bot sich so ein schöner Blick über den Tegernsee.
Danach ging es wieder steil bergab zum Ostufer des Tegernsees und dann über Sankt Quirin und Egern nach Bad Wiessee.

Di. 17.06. Von Bad Wiessee nach Bad Tölz und über den Isarradweg nach
Lenggries 70 Km / 846 hm

Von Bad Wiesse ging es über Marienstein auf dem Bodensee-Königssee-Radweg nach Bad Tölz. Wir radelten auf einsamen, ansteigenden und absteigenden Schotterwegen durch urbayerische Landschaften.
In Bad Tölz wurde eine Pause eingelegt und wir flanierten auf kopfsteingepflasterten Straßen und Plätzen unter bunt bemalten Barockgiebeln Cafés, Restaurants und Biergärten und bewunderten die farbenfrohen
Lüftlmalereien der historischen Marktstraße von »Tölz«
Nachdem wir die Flößerstadt verlassen hatten, radelten wir auf dem Isarradweg durch Wacholderheide entlang der Isar. Bis Lenggries öffnet sich die Landschaft, hier beginnt das hügelige Oberland ("Tölzer Land") mit seinen idyllischen Marktflecken, Wiesen und Tannenwäldern. Auf halbem Wege zwischen Bad Tölz und Lenggries, wurden wir mit einem der schönsten Ausblicke in das Isartal hin zu den imposanten Bergen des Karwendels begrüßt.
In Lenggries stärkten wir uns in einem Biergarten ehe es auf der rechten Isarseite vorbei an großen Bauernhöfen über Reichersbeuern und Waakirchen zurück zum Tegernsee ging.

Mi. 18.06. Von Bad Wiessee über Schliersee nach Bayrischzell. 77 Km / 926 hm
Diesmal nahmen wir nicht die anstrengende Route über den Bodensee-Königssee Radweg zum Schliersee, sondern radelten im Tal über die Ortschaft Hausham am Westufer des Schliersees entlang. Bei Fischhausen bogen wir in das romantische Leitzachtal ein und radelten an Bachläufen und an belebten Tierweiden vorbei nach Bayrischzell. Obwohl wir uns inmitten der Bayerischen Voralpen befanden, hielten sich die Steigungen auf dieser landschaftlich wunderschönen Route doch in Grenzen. Der 1838 m hohe Wendelstein kreuzte dabei immer wieder unsere Blicke.
Auf dem Rückweg rasteten wir auf der Krugalm etwas außerhalb von Fischbachau. Im schattige Biergarten abseits vom großen Verkehr genossen wir eine deftige Brotzeit mit einem kühlen Bier und zünftiger bayrischer Harmonikamusik mit Gesang.
Der Rückweg führte uns wieder am Schliersee entlang über das Ostufer des Tegernsees wo wir in der Ortschaft Tegernsee stoppten, um im ‘Cafe am See‘ die Abendsonne zu genießen.

Do. 19.06. Von Bad Wiessee über Rottach-Egern und Wildbad Kreuth nach Bayerwald. 55 Km / 492 hm
Diesmal ging es in die südliche Richtung zuerst nach Rottach-Egern. Die Kulisse bildeten die Gipfel der bayerischen Voralpen. Davor grüne, blühende Wiesen. Das türkise Wasser spiegelt den weiß-blauen Himmel wieder.
Wir radelten weiter zum Fuße des Wallberg (1722 m), es ist auch der Hausberg von Bad Wiessee. Dann ging es stetig der Weißach entlang bachaufwärts, ohne allzu große Steigungen und wir gewannen langsam an Höhe. Dann erreichten wir das reizvolle Hochtal Wildbad Kreuth.
Weiter, bei Siebenhütten drehte sich der Weg in einer engen Schleife wieder in Richtung Norden zur Weißach. Noch einmal bachaufwärts schafften wir die letzten Kilometer bis Bayerwald. Hier machten wir in einem gemütlichen Landgasthof eine längere Mittagspause, ehe wir wieder talwärts über Rottach-Egern nach Bad Wiessee rollten.

Fr. 20.06. Bootsfahrt Tegensee, Tegernseer Bräustüberl
Dieser regenverhangene Tag konnte unsere gute Laune nicht trüben, er kam uns sogar sehr gelegen. Wir konnten uns nach 5 schönen aber auch anstrengenden Touren ausruhen und entspannen. Dazu gehörte auch eine Bootsfahrt auf dem Tegernsee und der Besuch des Tegernseer Bräustüberl.
Warum gerade das Bräustüberl ?
Um das Tegernseer Bräustüberl kommt man einfach nicht herum. Warum auch? Wo es hier doch den besten Schweinsbraten und dazu ein selbstgebrautes frisches Tegernseer Bier zu testen gilt. Schon der Dichter Eugen Roth sprach : “Wer dort nicht eine Maß - oder mehr - getrunken hat, der hat noch nicht einmal die niederen Weihen als Kenner bayerischer Lebensart empfangen.“

Sa. 21.06. Von Bad Wiessee zum Achenpass und Sylvensteinstausee und über den Isarradweg nach Bad Tölz. 94 Km / 1207 hm
Gleich hinter unserem Hotel bogen wir auf die Söllbachtalstrasse ein um dann dem Söllbach auf geschotterten Forst- und Almwegen zu folgen. Eine sportliche Tour, denn es sind ca. 350 Höhenmeter bis zum höchsten Punkt zu überwinden. Zuerst radelten wir die sanft, aber stetig ansteigende Forststraße entlang und folgten immer den Schildern »Schwarze Tenn«. Nach 5,5 km wurde es sehr steil, und wir entschlossen uns dieses letzte kurze Stück zu schieben und schon bald hatten wir den höchsten Punkt erreicht.
Bald weitet sich das Tal und für die Mühe wurden wir mit einer idyllischen Berg- und Almlandschaft rund um den Hirschberg (1668 m)belohnt. Weiter ging es über sanfte Almwiesen mit herrlichem Blick auf den .Doppelgipfel des Roß- und Buchstein.
Schließlich erreichten wir die bewirtschaftete Schwarztennalm.
Weiter ging es an der Alm vorbei, immer dem Schwarzenbach folgend, vorsichtig, weil es sehr steil bergab ging.
Bei Winterstube im Weißachtal angekommen radelten wir auf leicht ansteigenden Radwegen und auf einem Teilstück der DeutschenAlpenstrasse an der Weissach entlang zum Achenpaß (941 m).
In Glashütte wurde eine Pause eingelegt um bei einer Brotzeit wieder zu Kräften zu kommen.
Die mehrere Kilometer lange Abfahrt auf Flüsterasphalt mit bis zu 14 % Gefälle bis zum Sylvensteinstausee, war dann ein besonderes Vergnügen.
Weiter ging es entlang des Isarwinkels am Rande des Sylvensteinstausees, wo die beeindruckenden Berge dicht an die Radroute heranrückten. Wir radelten nun auf dem Isarradweg weiter bis Lenggries.
Hier hat die Isar noch den Charakter eines Wildflusses , so konnten wir auch direkt neben dem Radweg einige Übungseinheiten mit Wildwasserrafts beobachten.
Ab Lenggries radelten wir auf fast identischen Wegen nach Bad Wiessee wie schon am 17.6..
Da wir diese letzte Tour (wie auch die erste Tour) ohne unseren einheimischen Führer unternahmen, legten wir am Ende der Strecke noch einige konditionsverstärkende Zusatzkilometer zurück.

So. 22.06. Abreise
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