Tennisspieler auf Besuch in der Pfalz

Gruppenfoto vor dem Hotel
 
der Narrenbrunnen - ein Denkmal des Karnevals
Nach dem Erfolg der zweitägigen Städtereise 2014 nach Leipzig hat der Terminplan des Tennis-Club-Everloh auch für 2015 eine zweitägige Städtefahrt vorgesehen, diesmal in den Westen der Bundesrepublik.
30 Mitglieder trafen sich zur 10. Städtefahrt – erneut ein kleines Jubiläum - am vergangenen Wochenende am Bahnhof Weetzen, um mit der DB die Gutenberg- und Weinstadt Mainz zu besuchen.
Nach Erreichen des Hbf Hannover fiel der erste Blick auf den Zugplan und schon verbreitete sich Ungemach. Der gebuchte ICE nach Frankfurt hatte 110 Minuten Verspätung! Was tun – hatte man doch Anschlusstermine in Mainz!
Zufällig stand am Nachbargleis ein ICE mit der Fahrtrichtung Kassel/Wilhelmshöhe. Gut, dass es Teilnehmer mit Smartphones gibt! Somit konnte schnell herausgefunden werden, dass von Kassel ein Anschluss - ICE nach Frankfurt fährt, der bei pünktlichem Start erreicht werden konnte. Also – kurze Ansage und alle stürmten den ICE am Nachbargleis. Der eine oder andere musste zwar während der Fahrt nach Kassel stehen oder im Speisewagen Platz nehmen, aber egal, das wurde in Kauf genommen - man wollte halbwegs zeitnah nach Mainz!
Kurzum – alle auf der Basis dieser Improvisation vorhandenen Anschlussverbindungen konnten erreicht werden, so dass der geplante und verabredete Stadtrundgang mit Besuch der Werkstatt im Gutenbergmuseum zeitgerecht stattfinden konnte.
Aufgeteilt in 2 Gruppen war der erste Programmpunkt der Besuch des Gutenbergmuseum mit anschließendem Stadtrundgang durch die reizvolle Altstadt von Mainz.
Sachkundige Stadtführerinnen gaben Einblick in die Geschichte der Stadt Mainz. Die Bedeutung Gutenbergs für die Entwicklung der Buchdruckkunst und die Überlieferungen der lange währenden uneingeschränkten Macht der Bischöfe in Mainz waren Schwerpunkte der Darstellungen.
Nach diesen 2 Stunden Historie und anschließender individueller Vertiefung des Gesehenen traf man sich um 19.00 Uhr in einem urigen Pfälzer Weinhaus, um gemeinsam die vorher ausgesuchten landestypischen Speisen und Getränke zu genießen.
Viele Teilnehmer bekamen so die Gelegenheit, ihre Scheu oder Abneigung des weit über die Grenzen bekannten Gerichts „Pfälzer Saumagen“ zu korrigieren. Dieses Gericht war eins von 3 landestypischen Angeboten. Nach kurzer Erklärung der Zutaten und der Zubereitung dieses Gerichtes, das ja als Lieblingsspeise von Altkanzler Helmut Kohl gilt, hat daraufhin nahezu jeder probiert mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass schmeckt ja außerordentlich gut!
„Wieder etwas gelernt!“
Nach dem Essen, kulinarisch begleitet von einem bekömmlichen „Schnudedunker“ Pfälzer Weißwein), Wasser und…. schloss sich ein sehr gemütlicher und kurzweiliger Abend an, der bis weit nach Mitternacht andauerte.
Nach einem ausgiebigen Frühstück im „InterCity Hotel“, bei dem nichts fehlte, war eine Stadtrundfahrt mit dem sogenannten „Gutenberg-Express“ vorbereitet. Dazu wurden nach Absprache die Teilnehmer direkt am Hotel aufgenommen.
Für die Verpflegung an Bord war ebenfalls gesorgt! Freunde eines Teilnehmers erschienen kurz vor Abfahrt am Hotel und überreichten den Tennisspielern gekühlte Getränke sowie selbstgefertigtes Laugengebäck zur Erheiterung der Stimmung während der Rundfahrt.
Bei herrlichem Wetter, guter Laune und einem sicheren Fahrer wurden die am 1. Tag gewonnenen Erkenntnisse entspannt und interessiert vervollständigt.
Als Abschluss des Aufenthaltes in Mainz war ein gemeinsames Mittagessen vorgesehen, um für mögliche Verspätungen /Verzögerungen bei der Heimreise gewappnet zu sein.
Zunächst verlief allerdings die Fahrt planmäßig, bis der Zugführer des ICE mitteilte, dass man Hannover mit ca. 5 Minuten Verspätung erreichen würde. Damit verkürzte sich die Umsteigezeit für den Anschluss auf die S-Bahn auf knapp 3 Minuten!
Aber – manchmal sind Verspätungen auch begünstigend. Die S-Bahn nach Weetzen hatte ebenfalls knapp 10 Minuten Verspätung! Also – so schließt sich der Kreis mit dem Ergebnis - Verspätungen bei der Bahn können manchmal auch hilfreich sein!
In Weetzen angekommen war man sich einig, dass auch diese zweitägige Fahrt wieder ein voller Erfolg war und im nächsten Jahr erneut angeboten werden sollte. Die ersten Wünsche wurden bereits geäußert.
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