Tennis Club Everloh auf Besuch an der Ostsee

die Teilnehmer vor der Hansekogge...
 
ein Blick auf die Kogge
Einer mittlerweile festen Tradition folgend sind Mitglieder des TC Everloh zur Ihrer jährlichen Städtefahrt aufgebrochen.
In diesem Jahr führte sie der Weg nach Wismar, in die UNESCO Weltkulturerbestadt an der Ostsee.
Begleitet von bestem herbstlichen Wetter mit Temperaturen um die 25 Grad traf man sich gutgelaunt frühmorgens am Bahnhof in Weetzen.
In Hannover erwartete die Teilnehmer – nicht ungewöhnlich bei der Bahn - das Abenteuer: der gebuchte ICE fällt aus, ein Ersatzzug wurde eingesetzt, natürlich mit Verspätung! Folglich – der Anschluss IC von Hamburg nach Schwerin wurde verpasst. Nun musste eine Ersatzverbindung improvisiert werden. Das alle Platzreservierungen hinfällig gewesen sind mit der Folge, dass die 31 Teilnehmer um jeden Sitzplatz “ringen” mussten, sei nur am Rande erwähnt.
Mit etwas Glück und Geschick wurde dann eine Regionalbahn gefunden, so dass die Unannehmlichkeiten der Anreise zeitlich auf eine Stunde Verspätung reduziert werden konnten.
In Wismar angekommen konnten bei einem kurzen Fußweg zum Hotel die ersten Eindrücke von dieser durch Hafen, Seefahrt, Fischerei und Hanse geprägten Stadt gewonnen werden.
Nach Erledigung der Formalitäten in dem direkt am Hafen gelegenen Hotel war man sich schnell einig, zunächst in das gegenüberliegende Brauhaus zu wechseln, um Wismarer Braukunst kennen zu lernen und den “Ankommer” zu genießen..
Der Nachmittag gehörte der Rubrik Seefahrt und Hanse. Eindrucksvoller als auf einer Hansekogge konnte man sich diesem Thema nicht nähern. Mit einer urtyptischen “Hanse -Kogge”, ein originalgetreuer Nachbau der sogenannten “Poeler Kogge” aus dem 14. Jahrhundert, die liebevoll von Mitgliedern eines Vereins restauriert wurde und nun betrieben wird, wurde in See gestochen. Die Mitglieder TCE und 11 Frau und Mann Besatzung begaben sich Richtung Ostsee. Segel wurde gesetzt und die etwa 3 stündige Seefahrt begann.
Neben viel ausliegenden Informationen an Bord und den redseligen Besatzungsmitgliedern konnten nahezu alle Fragen rund um die Seefahrt und die Hanse beantwortet werden. Auch die Bordkombüse war betriebsbereit!
Leider musste aufgrund zwischenzeitlich einsetzender Flaute das Segel eingeholt und der Motor genutzt werden. Beim Einholen des Segels mussten die Tennisspieler ihre Tatkraft einsetzen.
Der Abend gehörte dann der gaststronischem Historie. In einem der ältesten Restaurants von Wismar wurde ostseetypischer Fisch in hoher Qualität angeboten, so dass der ereignisreiche Tag einen kulinarischen und geselligen Abschluß fand.
Der nächste Morgen startete mit einem ausgiebigen Frühstück. Im Anschluß daran begann der gut 2 stündige Stadtrundgang in die Geschichte Wismars.
In 2 Gruppen aufgeteilt erfuhren die Teilnehmer, dass Wismar von 1648 bis 1803 Teil des schwedischen Königreiches gewesen ist. Spuren davon sind auch heute noch im Stadtbild zu sehen.
Im historischen Altstadtkern sind neben den Zeugen der Hansezeit genügend Beweise zu finden, wie in reizvoller Weise das Alte mit dem Neuen verbunden wurde.
In Wismar leben heute 42000 Einwohnern und gut 8500 Studenten, die das Leben in der Stadt prägen.
2 große Kirchen – St. Georgen und St. Marien – wurden beide im 2. Weltkrieg zerstört. St. Georgen wurde aufwendig restauriert und dient heut als Kulisse für große Konzerte. In der St. Marien – Kirche ist nur noch der Kirchturm stehen geblieben.
Auch um den sehr großflächigen Markplatz von Wismar, der jeden Besucher zum Verweilen einlädt, sind viele historische Überlieferungen zu finden.
Ein Besuch dieser reizvollen Stadt an der Ostsee lohnt sich und ist zu empfehlen.
Die Rückfahrt mit der DB war erfreulicherweise planmäßig und ohne Störungen.
In Weetzen angekommen war das Fazit der Teilnehmer dieser Städtefahrt:
Bestes Wetter, eine reizvolle Stadt und ein ausgewogenes Programm!
Wiederholung im nächsten Jahr wird erwartet.
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