Stramme Kette Gehrden radelt am Tegernsee

  Die Jahresfahrt der Strammen Kette Gehrden ging in diesem Jahr an den
Tegernsee.
Nach etwas weniger anspruchsvollem Gelände im letzten Jahr, der Holsteinischen Schweiz, waren dieses Mal wieder einige Kletterqualitäten gefragt.
Cheforganisator Michael Ferenz fand für die fast 30 angemeldeten Teilnehmer in Bad Wiessee ein geeignetes Hotel, die Tourenführungen wollte das frühere Vereinsmitglied Ari Boender übernehmen, der seinen Wohnsitz inzwischen am Tegernsee hat.
Bereits am ersten Tourentag wurde eine 100 km-Runde in das Voralpengebiet gefahren, Orte wie Piesenkam, Schaftlach und Bad Tölz wurden durchfahren. Eine erste 14 prozentige Steigung machte den wenigsten Probleme, zumal diese nur einige hundert Meter lang war.
Auch am zweiten Tag fuhr die Rennradgruppe in nördliche Richtung, Höhepunkt war an diesem Tag ein harter Anstieg mit 18 Prozent. Eine Umrundung des Tegernsees zum Schluss zeigte den Radlern, dass der motorisierte Verkehr in dieser Region eindeutig überwiegt.
Der Abschluss aller Tourentage war eine so genannte Siegerehrung auf der Hotelterasse, das sommerliche Wetter ließ dieses fast an jedem Tag zu. Natürlich wurde am Abend auch noch der Erfolg der Fußballnationalmannschaft entsprechend gefeiert.
Am nächsten Tag ging es erstmal richtig ins Hochgebirge, der Achenpass wurde zügig überfahren, entlang am Sylvenstein-Stausee wurde in Vorderriss die Mittagspause abgehalten.
Der Rückweg über Bad Tölz war dann verkehrsmäßig etwas weniger entspannt, aber ohne Zwischenfälle wurde das Hotel erreicht.
Es folgte eine ruhige Runde in Richtung München, in Aying kam ein zünftiger Biergarten, natürlich mit alkoholfreien Getränken, zur rechten Zeit.
Die Königsetappe führte wieder über den Achenpass nach Wallgau, entlang des malerischen oberen Isartales. Ari Boender hatte in landschaftlich schöner Umgebung eine Raststation ausgesucht.
Der Rückweg über den Walchensee, der erste kurze Regenschauer der Woche sorgte für etwas Abkühlung, war dann geprägt von einer 25 km langen Abfahrt, auf Nebenstraßen ging es über Bad Tölz heimwärts. Jedoch wurde in einem kleinen Ort, Sachsenkam, nochmals eine Kaffeepause eingelegt, fernab vom üblichen Touristenrummel war das Wirtshaus eines der Höhepunkte der Woche.
Ein verregneter Tag kam für einige Radfahrer als Erholung zur rechten Zeit, zumal auf der anderen Seeseite ein bekannter Biergarten auch auf der
Agenda stand.
Zum Abschluss wurde noch einmal in Richtung Sachsenkam gefahren, eine entspannte 65 km-Runde mit Einkehr im Wirtshaus.
Erstmalig hatte sich im diesen Jahr eine 5-Köpfige "Delegation" der Trekkinggruppe den Rennradfahrern der Strammen-Kette angeschlossen. Bis auf Doris König, die sich auch schon in den vergangenen Jahren den Rennradlern angeschlossen hatten, war diese Fahrt Neuland für Klaus Franke, Andreas Feige, Wolfgang Maschke und Uwe Ewald Osenberg. Sie hatten in jeder Hinsicht Glück. Das Wetter hat traumhaft mitgespielt, die Unterbringung
und Geselligkeit mit den Rennradlern war sehr schön und ihre Fahrten mit den Trekkingrädern verliefen trotz teilweise widriger Umstände pannen- und unfallfrei. Es wurden insgesamt 6 Touren mit insgesamt 430 km und 5500 Höhenmetern unternommen. Herausragend war insbesondere die letzte Fahrt  über den Achenpass mit 1280 Höhenmetern und 94 km Länge. 4 von den 6 Fahrten wurden von dem einheimischen Führer Heinz Siefert geleitet, der mit seiner Orts- und Detailkenntnis so manche schöne Geschichte erzählt hat. Wenn man bedenkt wie unsere "zweifache Oma" Doris König all die Touren mit Bravur gemeistert kann man nur hoffen das "wir" in diesem Alter auch noch so fit sind!
Als Fazit der schönen Radelwoche, es wurde nicht ein einziger Sturz und auch keine Panne verzeichnet, konnte man wieder von einer gelungenen Veranstaltung sprechen.
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Thomas Hebecker aus Laatzen | 11.12.2014 | 09:12  
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