Eine Städtefahrt im Jubiläumsjahr - - Der TC Everloh auf den Spuren deutsch-deutscher Geschichte -

die Gruppe vor dem "Bach" Denkmal
 
das Hotel im Zentrum
Die Mitglieder des Tennis-Club-Everloh (TCE) hatten in ihrer Jahreshauptversammlung anläßlich ihres 30 jährigen Bestehens festgelegt, neben einer öffentlichen Veranstaltung am 16.08.2014 mit dem Auftritt der Gruppe “GET SET” und vielen Gästen auch eine interne Feier/Veranstaltung durchzuführen.
Eine Städtefahrt mit einer Übernachtung für Vereinsmitglieder wurde beschlossen.
Der Vorstand hatte darufhin 3 Städte als mögliche Zielorte zur Auswahl gestellt. Mit großer Mehrheit entschieden sich die Mitglieder für die geschichtsträchtige Stadt Leipzig.
36 Tennisfreunde und – innen wollten diese attraktive und gastfreundliche Stadt erleben. Man traf sich an einem Samstag frohgelaunt und voller Erwartung am Bahnhof in Weetzen. Fahrkarten, Hotelzimmer und Programm waren geplant und gebucht und los ging es!
Wie das denn manchmal bei der DB so ist – der “Bahnhof Leipzig” war durch Baumaßnahmen komplett gesperrt. Daher mussten alle Fahrgäste bereits am Bahnhof “Leipzig Messe” den Zug verlassen und den restlichen Weg zum Hbf mit der Straßenbahn zurücklegen. Aber dieses Handicap konnte der guten Laune keinen Abbruch tun, zumal die Fahrt bereits erste optische Eindrücke von der größten Stadt Sachsens lieferte!
Vom Hbf ging es dann durch die sehr belebte Fußgängerzone zum zentral gelegenen Hotel, direkt neben der “Thomaskirche” mit dem Denkmal von “Johann Sebastian Bach”. Der zentrale Standort vom Hotel war ideal gewählt, da nahezu alle Sehenswürdigkeiten in einem Bereich von ca. 900 mal 600 Metern zu finden sind und somit fußäufig zu erreichen waren.
Als erster Programmpunkt nach der Ankunft war ein ausführlicher Stadtgrundgang in zwei Gruppen geplant.
Neben den vielen Sehenswürdigkeiten, wie Thomaskirche, Neues und Altes Rathaus, die Uni mit dem Gewandhaus, die Alte Börse mit dem Naschmarkt wurde während des Rundganges die Bedeutung Leipzigs im Rahmen der Wiedervereinigung seit 1989 deutlich. Die Nikolaikirche, als bedeutsamer Treffpunkt für die Montagsdemonstrationen zur Organisation des Widerstandes gegen das DDR – Regime, war ebenso Gegenstand der Darstellung durch den Fremdenführer wie auch die Bedeutung Goethes für die größte Stadt Sachsens.
Sehr kurzweilig beschrieb der Fremdenführer den Aufenthalt Goethes in Leipzig, der die vom Vater für das Jurastudium erhaltene Unterstützung mehr für seine regelmäßigen Aufenthalte im “Auerbachskeller” einsetzte, als sie für sein Studium zu verwenden. Für ein Jurastudium hatte Goethe eben keine Lust.
Den Abend verbrachte die Gruppe in den Gewölben des Ratskeller im “Neuen Rathaus” (das Alte Rathaus hat keinen Ratskeller – auch eine etwas längere Geschichte!) bei einem zünftigen “Bürgerschmaus”!
Der für den nächsten Morgen geplante individuelle Freiraum wurde auch unterschiedlich genutzt. Einige Interessengruppen entschieden sich für eine Stadtrundfahrt, um die bereits erhaltenen Informationen über diese in jeder Hinsicht interessante Stadt zu vervollständigen.
Natürlich war das “Völkerschlachtdenkmal” ein Ziel der Rundfahrt. Die Behauptung, dass Leipzig am Wasser gebaut ist, konnte durch eindrucksvolle Beweise mit der Sanierung der Wasserwege sowie direkt am Wasser entstandene attraktive Wohnbebauung belegt werden.
Auch der Blick von der Aussichtsplattform des 1972 erbauten “Cityhochhauses” (auch “Weisheitszahn oder Uniriese” gennannt) über die Stadt und angrenzende Gebiete hinterlies einen bleibenden Eindruck bei der Gruppe.
Das Leipzig seine Gründung im 7. Jahrhundert durch die Kreuzung der Handelswege Ost/West und Nord/Süd verdankt und im späteren seine Bedeutung durch die Besuche und Aufenthalte vieler berühmter Persönlichkeiten ausbauen konnte, findet sich heute in zahlreichen Denkmälern, reichhaltigen Angeboten an Kunst und Kultur, an Bildung und Wirtschaft wieder. Auch die vielen “Passagen” in den gut erhaltenen bzw. sanierten Gebäuden (als bekannteste ist wohl die “Mädlerpassage” mit “Auerbachskeller” zu nennen), die ein nahezu “regenfreies” Einkaufen ermöglichen, erhöht den Reiz dieser Stadt!
Am späten Nachmittag ging es wieder zurück nach Weetzen, natürlich vom Bahnhof “Leipzig Messe!”
Im Fazit waren sich alle Teilnehmer einig: Die Fahrt nach Leipzig hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Ein erneuter Besuch ist für viele bereits beschlossene Sache!
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Calenberger Zeitung | Erschienen am 22.10.2014
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1 Kommentar
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Matthäus Felder aus Lichtenstein | 24.10.2014 | 08:36  
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