Die Turmgarde bewacht den Burgbergturm

Wie aus dem Mittelalter: Ein Mitglied der Gehrdener Turmgarde bewacht den Burgbergturm.
Gehrden: Gehrden | Tolle Aussicht auf das Calenberger Land: Wer die über 20 Meter hinauf auf die Aussichtsplattform schafft, wird mit einem Blickweiten über Dörfer und Felder belohnt. Der Burgbergturm auf dem Burgberg in Gehrden lohnt sich als Ausflugsziel. Jeden dritten Sonntag im Monat wird ein mittelalterlich gewandter Turmwächter die Pforte hinauf öffnen. Denn in Gehrden gibt es die „Gehrdener Turmgarde“- Hier haben sich Menschen zusammengefunden, die gerne in Verkleidungen aus jenen fernen Zeiten schlüpfen. An den genannten Tagen (aktuell bis Februar 2017 jeweils zwischen 10:00 - 12:00 Uhr) bewachen sie den Burgbergturm in Gehrden und lassen Wanderer die Treppen hinauf.

Der Turm hat mit der alten Burg nicht viel zu tun. Von der einstigen Veste sind nur der Ringwall und der Burggraben erhalten. Der Turm wurde erst im Jahre 1897/1898 inmitten des Burggeländes auf dem 156 Meter hohen Burgberg errichtet, damals mit angeschlossener Restauration. Von 1924 bis 1961 diente das Gebäude dann als Jugendherberge der hannoverschen Leibnizschule . 1964 ließ ein Privatmann der Turm zwar sanieren, er blieb dann aber ungenutzt. Die Anlage verwwandelte sich in eine Ruine. Erst als die Stadt Gehrden Eigentümerin des Bauwerkes wurde, gelang es dem Verfall Einhalt zu gebieten. Seit 2006 kann der Burgbergturm dank ehrenamtlicher Mitarbeiter – wie eben die Gehrdener Turmgarde - wieder besucht und bestiegen werden.
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