Ausflugstipp Gehrden: Alte Bäume erzählen Geschichten im Ottomar-von-Reden-Park

Baumruine des wohl ältesten Baumes im Park - eine Buche
 
Historische Sandsteinmauer um den Ottomar-von-Reden Park in Gehrden

Gehrden: Ottomar-von-Reden-Park | Versteckt hinter der historischen Sandsteinmauer liegt am Gehrdener Krankenhaus der Ottomar-von-Reden-Park. Ende des 18. Jahrhunderts wurde auf dem Gelände des Rittergutes Castum Franzburg der Park angelegt und das Herrenhaus gebaut. Es wurde als Ersatz für ein durch Feuer zerstörtes Fachwerkhaus errichtet. Eine Allee aus Sommerlinden führte vom Herrenhaus zum schmiedeeisernen Tor am Ende des Parks. Seltene Bäume und Gehölze wurden im Park angepflanzt. Der Namensgeber des Parks und ehemalige Bürgermeister der Stadt Gehrden hat den Park vor ca. 50 Jahren dem Landkreis Hannover geschenkt. Heute finden im Park verschiedene Veranstaltungen (Aufführung der Oper Nabuco z.B.) statt.


Wir betreten den Park auf Höhe der Gaststätte durch die ehemalige Einfahrt neben den alten Torhäusern. Ein kleiner Kinderspielplatz lädt zum Schaukeln und Klettern ein. Auf dem Rasenstück neben dem Spielplatz sind die Umrisse des ehemaligen Herrenhauses nachgestellt und wecken unsere Phantasie, wie es hier wohl früher ausgesehen haben mag. Hinter dem Spielplatz fallen die Terrasse mit den Staudenbeeten und die anschließende Allee ins Auge. Grüne Blattläuse, die 2009 überall in der Region ein neues zu Hause gefunden haben, schauen aus den Linden auf uns herab. Auf dieser Allee spazierten schon die adligen Bewohner des Rittergutes. Sanft säuselt der Wind in den Blättern der Baumriesen des Ottomar-von-Reden-Parks in Gehrden. Ein Mammutbaum reckt sich stolz in den blauen Herbsthimmel. Die Kinder sammeln Kastanien und Nüsse, verstecken sich hinter herabhängenden Zweigen der alten Bäume oder toben über die Wiesen des Parks. Besonders verlockend ist die riesige Baumruine, die weithin sichtbar auf der Wiese im Park liegt. Einst standen eine Esche und eine Buche eng umschlungen im Gehrdener Park, ehe ein Sturm sie zu Fall brachte. Der gestürzte Stamm eines der Bäume soll an dieses Paar, das nach Philemon und Baucis aus der griechischen Mythologie benannt wurde, erinnern.


Am Ende des Parks steht die mächtige Baumruine des wohl ältesten Baumes im Park. Auch so übt die Buche noch eine Faszination aus und wir fragen uns, was dieser Baum im Park wohl alles schon belauscht hat oder wer auf dem Rasen unter seiner Krone sein Mittagsschläfchen gehalten haben mag. Wir schlendern weiter und freuen uns, dass im Park auch junge Bäume angepflanzt wurden und der Park somit erhalten bleiben wird. Im Schmuckbeet am Eingang an der Parkstr. blüht Sonnenhut in warmen Gelb- und Rottönen. Hier hat das schmiedeeiserne Tor, das ursprünglich am Ende der Lindenallee gestanden hatte, seinen Platz gefunden und öffnet sich für die Besucher. Dieser Einladung zu einem Spaziergang unter alten Bäumen sollten Sie unbedingt folgen. Wer weiß, was Ihnen die alten Riesen alles flüstern? ...



Noch nicht genug von alten Geschichten aus Gehrden? Dann gehen Sie doch auf Spurensuche am Gehrdener Berg: http://www.myheimat.de/gehrden/kultur/ausflugstipp...


Quellen:

Infotafeln im Ottomar-von-Reden-Park
Homepage der Gartenregion Hannover


Hier geht es zu weiteren Beiträgen von Parks und Gärten in Niedersachsen: http://www.myheimat.de/themen/parks-und-g%E4rten-i...

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Ingeborg Behne aus Barsinghausen am 19.09.2011 um 14:00 Uhr  
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Kai Schild aus Peine am 19.09.2011 um 15:08 Uhr  
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Hendrik Müller aus Barsinghausen am 19.09.2011 um 15:17 Uhr  
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) am 19.09.2011 um 18:32 Uhr  
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Katja Woidtke aus Langenhagen am 20.09.2011 um 08:43 Uhr  
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