Was wäre ein Nordseeurlaub ohne Watt? Ein ziemlich wattloser Urlaub.
Wir beginnen im Lina Hähnle Haus. Der Naturschutzbund Deutschland betreibt zwischen dem alten Eiderdeich und dem neuen Außendeich zur Nordsee das Naturzentrum Katinger Watt. Hier schauen wir durch Mikroskope, in Aquarien, und erfahren hier mehr über die Natur der Eidermündung.
Das Katinger Watt befindet sich südwestlich von Tönning an der Eidermündung. Es ist rund 1200 ha groß. 340ha Laubwald erfreuen Wanderer durch ausgebaute Wanderwege. Weite Bereiche sind Naturschutzgebiet mit Beobachtungshütten und einem Aussichtsturm. Durch den Bau des Eidersperrwerks wurde das ehemalige tideabhängige Wattgebiet "Katinger Watt" trockengelegt. Statt grauer Wattfläche erwarten uns jetzt beschauliche Wasserflächen innerhalb saftig grüner Wiesen.
Wir folgen mit dem Auto unserem Wattführer der NABU. Wir sind alleine mit ihm. Kein Wunder bei dem Wetter. Mit Gummistiefeln gewaffnet (ein Paar haben wir uns von einem Mitarbeiter ausleihen dürfen) stapfen wir los. Stapfen ist hier auch das richtige Wort. Schnell sinken wir tief ein. Die Angst besiegt uns, doch Dank dem Zuspruch unseres Watthelfers trauen wir uns weiter vor.
Wir erfahren von Vogelabdrücken, die uns auf Bildern veranschaulicht werden. Die Grenze zum Naturschutzgebiet wird uns gezeigt und der Spaten dient immer wieder zur Stiefelbefreiung aus dem Schlick. Natürlich bleibt diese Aktion (die nicht zur Attraktion wird, sondern eher zur Herausforderung) nicht ohne Spuren. Schließlich kauft man Gummisstiefel Kindern eher eine Nummer größer und so schlupft so ein Fuss schnell heraus und der direkt im Matsch. Das Kind gleich hintendrein. Auf der Suche nach dem Wattwurm, schauen wir nach verdächtigen Spuren. No Problem. Schon beim ersten Stich haben wir ihn erwischt. Er hat sich zwar versteckt, aber ein Loch und ein Häufchen Kot haben ihn verraten.
Na und da war da noch der Priel. So ein kleiner Wasserlauf mitten im Watt. Der wurde fast zur Barriere. Bestückt mit Kamera, einem kleinen Kind im Arm und selbst fast feststeckend geht es ab und durch, und ungern wieder zurück. Half aber nichts. Irgendwie mussten wir den einen Kilometer ja wieder zurück kommen. Eben durch den Priel und dabei möglichst viele verschieden Muschelarten finden. Einfacher gesagt als getan, haben wir aber schließlich geschafft und mit dem Kescher noch viel anderes so Kleingetier.
Eins ist sicher, ohne Gummistiefel ist so ne Wanderung sicher sicherer, aber vielleicht nicht so unvergessen.
Ein Ausflug, der für einen Tag genügend bietet.
Die Nebelhöhle erreicht man gut mit dem Auto, und vom kostenlosen Parkplatz aus, sind es noch 2-3 min. zu Fuß.
Mit ihren 380 m ist die „Nebelhöhle wohl die beeindruckendste Tropfsteinhöhle der Schwäbischen Alb.
Die Höhle wird zur Kulisse im Roman "Lichtenstein" von Wilhelm Hauff und der Sage nach hat sich Herzog Ulrich von Württemberg die Höhle als Zuflucht und...
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Memmingen, die Stadt der Tore und Türme, Giebel und Fassaden liegt am Rande des Allgäus am Schnittpunkt der Autobahnen A 96 und A 7 und hat heute ca. 42.000 Einwohner. Durch die Jahrhunderte konnte sie ihr schönes mittelalterliches Stadtbild erhalten. Die historische Altstadt bietet neben vielen reizenden und idyllischen Plätzen auch viele Sehenswürdigkeiten.
Auch die moderne Seite kommt in Memmingen nicht zu kurz....
Herr Dr. Marcus Härtle ist in Neuburg/Kammel aufgewachsen und dort auch zur Grundschule gegangen. Sein Abitur machte er in Krumbach, er studierte in Ulm und dann in Budapest und war Assistenzarzt in Augsburg, Ulm, in der Schweiz und anschließend in der Schwabinger Kinderklinik in München.
Dort betreute er Frühgeborene und die kranken Neugeborenen in der Neonatologie und arbeitete einige Jahre auf der...
Sande: Deich | " Bitte mitkommen. Hier geht's in eine herrliche Landschaft."
In der Nähe von Wilhelmshaven liegt Mariensiel. Dort gibt es einen kleinen Flughafen, vom dem man dann schnell den Schutzdeich erreicht.
Hier ist auch im Hochsommer wenig Trubel - jetzt, im März, aber friedliche Ruhe.
Man kann gemütlich den Deich entlang spazieren, joggen oder radeln und den traumhaften Weitblick genießen.
Als wir dort entlang gingen,...
Varel: Jadebusen | Der NABU Langenhagen lädt am 28. April 2013 zu einer attraktiven Tagesfahrt an den Jadebusen und zum einzigartigen Schwimmenden Moor bei Sehestedt ein und freut sich auf interessierte Teilnehmer.
Der Jadebusen ist als Nahrungs-, Rast-, Durchzugs- und Überwinterungsgebiet für Wat- und Wasservögel von überragender Bedeutung. Seit 1973 gilt im Jadebusen, der fast vollständig zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer...
Uwe Norra
aus Selm
| am 24.03.2013
| 172 mal gelesen
Selm: Beifang | Nachdem vor genau zwei Wochen der erste Bergfink an meine Futterstelle kam, war die Zahl der Männchen bis letzte Woche auf drei angestiegen, die ich gestern erstmals nahe beieinander fotografieren konnte. Heute war dann ein vierter Bergfink dabei, endlich ein Weibchen.