Immer mehr Stürze auf glatten Wegen
Der neue Schneefall hat die angetauten und wieder gefrorenen Schneereste zugedeckt. Die Fußwege bergen dadurch jetzt gefährliche Fallen.
Heute überlegen sich schon junge Leute, wie sie am sichersten an ihr Ziel kommen. Ein Jugendlicher erklärte, dass man am besten vorwärts kommt, wenn man immer ein Stück rutscht, dann wieder einige Schritte geht.
Man muss ich auch gut überlegen, ob man als Fußgänger an manchen Stellen sicherer auf der Straße als auf dem Gehweg vorwärts kommt.
Noch schneit es in Garbsen und es sieht so aus, als würde das auch noch ein paar Stunden so weitergehen. Mittlerweile hat der Himmel seit fast 24 Stunden seine Tore für die weißen Flocken geöffnet.
Neuerdings begrüßt man sich nicht mehr mit dem üblichen „ Na, wie geht’s?“ sondern so „ wie oft bist du schon gefallen?“.
Einige Schüler hoffen darauf, dass morgen die Schule wieder ausfällt.
Wer gute Tipps für ein sicheres Vorankommen hat, darf sie gern weitergeben.
Ich bin heute auf rutschigen Waldwegen 12 km gewandert und einmal hat es mich auch hingehauen.
ich habe bis jetzt 2 x gelegen, bin aber immer gut gelandet.
Andreas, das mit dem "Guten Rutsch" ist eine tolle Idee :-)
Wohl dem, der bei solchen Straßenverhältnissen mit seinen "Walking Sticks" (ohne Gummikappe) unterwegs ist!
...und Spikes am Fahrrad hat (ich nicht, aber die welche haben, sind sicherer und schneller unterwegs).
Gute Idee, an sich - nur wie kriege ich das dann mit dem Antrieb hin? So ne Kette wie sie ein Schneemobil hat, wird zuviel Kraft kosten. Habe durch deine Anregung jetzt ne andere Idee: Einen alten Ski statt dem Vorderrad hinbauen - das werde ich mal ausprobieren. Mal sehen, ob ich es in diesem Winter noch schaffe.
Spikes an den Schuhen haben sich sehr bewährt. Gibts z.B. in Amazonien
@Helge: Spikes habe ich auch nicht am Rad, aber meine Schwalbe Black Jack auf dem Mountainbike machen sich eigentlich ganz gut bei diesen Witterungsverhältnissen, während die Vittoria Randonneur Pro auf der Straßenkiste eher kontraproduktiv sind ;-)
Mich hats heute auch erwischt. Wie in Zeitlupe und man ist absolut machtlos. Mein Ellenbogen tut immer noch weh.
ich fiel letzten Mittwoch und merke es heute noch. Aber wenn ich , in den Medien , verfolge wieviele Knochenbrüche und schwere Verletzungen es gibt, bin ich froh dass es glimpflich abging.
Ich habe aber einen guten Tipp bekommen.
Alte Stricksocken über die Schuhe ziehen. Das verhindert das Rutschen.
Sieht zwar doof aus, aber ist sicherer als nur die Schuhe.
Martina, das mit den Socken habe ich auch schon gehört - vielleicht stecke ich mir für morgen ein Paar ein.
Andreas, weiß jetzt nicht, was du meinst - auch wenn es interessant klingt!
Angelo, muss sagen, dass ich mich in der Tat auf dem Fahrrad sicherer fühle als zu Fuß, ohne angeben zu wollen - habe höllische Angst beim "normalen" Gehen und kann mit allen mitleiden, die es erwischt hat. Bin bislang davongekommen...
Deti, danke für die Tipps - die Black Jack habe ich nicht gekannt, hab mich nur bei den anderen markigen Namen (Racing Ralph, Rocket Ron, Dirty Harry) umgeschaut. Habe selbst ziemlich abgefahrene (im wörtlichen Sinn, leider) Michelin-Reifen drauf. Und auf Eis - gerade bei Spur-Rinnen - rutschen sie alle, da können die Profis auf ihre Marke schwören - alles für die Katz. Außer bei Spikes eben. Habe die auf nem Cityrad (von der Silke - Marathon Winter von Schwalbe) auf dem gefrorenen See mal getestet. Den Bericht gibt es meines Wissens nicht mehr, aber es ging recht gut zu lenken, bremsen und zu beschleunigen.
Elisabeth, das mit den Socken kannte schon meine Oma - und es hat funktioniert. Und ist billiger als der High-Tech-Schuh mit Spikes, der dann auch nur im Winter nutzbar ist. Hoffe, ihr seid hier nicht sauer über unser Fachsimpeln zur Bike- und Spike-Technik...
Elisabeth, da sind doch schon einige gute Ratschläge dabei :) Die unangenehmen Starßenverhältnisse werden uns wohl noch ein wenig begleiten. Bis dahin werden sicher noch weitere gute Tipps und Tricks zur Fortbewegung gegeben.
Naja, Helge, auf reinem Eis kommen die Black Jack halt auch an ihre Grenzen - da gibts nichts besseres als Spikes (aber wann haben wir schon mal so extreme Witterungsverhältnisse?). Aber bei allem anderen (Sand, Schotter, Matsch, Asphalt, Schnee) tun die BJ einen wunderbaren Job, und sie sind durchstichfest, was für mich auch ein wichtiges Kriterium war. Der Nachteil, und das wertet sie in den Augen der "Profis" ab: sie sind mit 800 g recht schwer, und das merkt man in der Tat, wenn man das Vorderrad mal im Wald über einen querliegenden Baumstamm heben muss. Da ich aber keine Wettbewerbe fahre, war und ist mir das ziemlich wurscht ... ;-) Ein weiterer Vorteil: Sie sind mit ~ 12 Euronen recht preisgünstig.
Sorry an alle anderen für die offtopic-Fachsimpelei ;-)
Als Kind bekam ich immer alte Socken über die Schuhe gezogen, das war dann nicht mehr rutschig.
Gerade das off-topic macht die Sache manchmal interessant, hier z.B. wo man von Schnee und Eis landen kann...
Und das mit den Socken werde ich bestimmt mal probieren, wenn mir das Rumrutschen mal nicht mehr Spaß machen sollte.
Wer Scheibenbremsen an seinem Rad hat, kann auch eine feine Edelstahlkette um die Reifen wickeln. Wenn’s auch ein wenig holpert und die Felgen ein wenig verkratzt werden, es hilft.
Bei den angesprochenen Spikes von Helge müsste ich nur noch mehr Mut haben zu fahren, immer wenn ich vermute, dass unter dem Schnee sich Eisplatten befinden steige ich vom Fahrrad - dabei bin ich schon 2 x gefallen...:-(((
Toi, toi, toi. Ich bin in diesem Winter noch nicht gestürzt.
Wenn es so weiter geht mit dem Winterwetter dann braucht man eingendlich keine Schuhe mehr, kauft man sich doch leichter Schlittschuhe. Giebt es eigendlich schon so eine Erfindung, wo man an die Schuhe Kuffen schnallen kann? Wär doch mal eine klasse Idee :o)
Es klingt zwar witzig, aber es gibt bereits Spikes und Schneeketten für Schuhe. Ich habe keine Erfahrungen damit, vielleicht kommt man mit ihnen besser über das Eis als ohne.
http://www.amazon.de/Yaktrax-Pro-Gr-L-44-46/dp/B00...
http://www.amazon.de/SPIKE-Schuhkralle-Schnee-Spik...
Habe nur an meine Rollerblades die Kufen von Papas alten Schlittschuhen angepasst - im Winter Schlittschuhe, im Sommer Rollen. An normale Schuhe geht das kaum, fürchte ich, die bieten da zuwenig Stabilität.
Die Idee, mit den Schlittschuhen durch den Winter zu kommen, ist an sich nicht schlecht - meine Eltern haben es mir erzählt, in ihrer Jugend konnten sie den Winter hindurch fast überall in der Stadt mit Schlittschuhen hinkommen. Aber heute ist ja (zum Glück, finde ich) doch mehr geräumt als eben nicht.
Silke, das mit dem Auf- und Absteigen kann ich nachvollziehen - das ist auch eine gefährliche Sache - meine ich jetzt nicht ironisch. Wenn man fährt, hält das Ding sich ja meist von alleine stabil.
Also gibt es nur eine Abhilfe: radeln, radeln, radeln....;-)
Vielleicht gibt es demnächst einen Volkshochschulkurs zum Thema " wie komme ich sicher durch den Winter?". Wir haben Winter doch alle verlernt in den letzten Jahren ;-)
Und ja niemals absteigen...
Karl-Heinz, habe mir die Dinger mal angesehen - dafür, dass sie einiges kosten, haben sie nicht die besten Bewertungen. Schade, denn die Idee ist ja wirklich gut. Und auf der Suche nach Spike-Schuhen lande ich immer bei Fussball-Schuhen, was mich nun überhaupt nicht interessiert.
Helge wahrscheinlich darf man von den Hilfen keine Wunder erwarten - bei den Autos ist es ja ähnlich. Die Idee mit den Socken ist, glaube ich, auch nicht schlecht. Nur sollten sie grobmaschig gestrickt sein:-))
Elisabeth, da tun sich ja neue Geschäftsideen auf. Nachdem keiner meinen angebotenen Kurs "Nichtrauchen mit Musik" in Anspruch nehmen wollte, wäre das mal ne neue Idee.
@ Helge, bei Sicherheit im Winter kann Musik sicher auch helfen ;-)
Nichtrauchen mit Musik und Winterwanderung ohne Stürze - jetzt haben wir es ;-)
man könnte es so kombinieren, dass man die Hände frei haben muss um sicher zu fallen, dabei ist das Rauchen so gut wie unmöglich. Das spricht wieder für " Rauchen gefährdet die Gesundheit".
Wir wandern sicher auf eisglatten Straßen mit der Gitarre und ein fröhliches Liedchen. Unser Gleichgewicht und alle Sinne sind so in Anspruch genommen, dass wir gar nicht mehr ans Rauchen - sondern nur noch ans Nichtstürzen - denken!
Ihr nehmt mich anscheinend nicht ernst - gut so!
Trotzdem, hier ist der Kurstext von 2006 - nicht als Beweis, eher zur Erheiterung:
Nikotinfrei durch Musik
Beginn/Dauer: Mittwoch, 04.10.2006 / 8 x Mittwoch von 19.30-20.30 Uhr
Ort: Dillingen, Colleg - Großer Saal
Leitung: Helge Buchfelner
Kursgebühr: 39,00 €
Jeder, der sich mit dem Gedanken beschäftigt, das Rauchen aufzugeben, ist zu diesem Kurs herzlich eingeladen. Das Musizieren ist nur eine von vielen Möglichkeiten, sich von der Zigarette abzulenken. Doch Musizieren oder Musik Hören kann besser als andere Tätigkeiten helfen, die innere Ruhe zu finden, um die ersten kritischen Wochen durchzuhalten. Es ist nicht nötig, ein Musikinstrument zu beherrschen. Es werden Möglichkeiten angesprochen, wie mit dem Musizieren begonnen werden kann. Wer jedoch nicht selbst musizieren will, wird im Musikhören eine Stütze für das Vorhaben finden. Es ist zudem nicht unbedingt vorgesehen, dass im Verlauf des Kurses mit dem Rauchen aufgehört wird. Unabhängig von der Musik werden viele Hinweise mit auf den Weg gegeben, die dabei helfen, das Vorhaben umzusetzen.
Mindestteilnehmerzahl: 5 - Höchstteilnehmerzahl: 7
Natürlich nehmen wir dich ernst - wollte ja bei diesem Kurs mitmachen und ich war die einzige Person, die sich angemeldet hat ;-))))
Helge, da wäre ich auch dabei gewesen, falls ich das als Nichtraucherin gedurft hätte, vielleicht hätte ich auch nhoch den Weg zum Musizieren gefunden ( so wie die meisten meiner Töchter)
Jetzt bin ich daran schuld, weil ich nicht genügend die Werbetrommel gerührt hatte, und so ist das Vorhaben mal wieder nix geworden...
Elisabeth, zum Kurs haben wir uns schon Gedanken gemacht - kann es aber auch keinem übelnehmen, der den Kurs mit einem milden Lächeln bedacht hat.
Ich habe kein Verständnis, wenn Helge hier nicht ernst genommen werden sollte! (grins)
Duhu Franz - könntest du bitte deine Klammer (grins) weglassen - wir haben uns damals wirklich intensiv mit dem Thema befasst! Wären die Dillinger darauf eingegangen gäbe es hier keine Raucher mehr!!! So - und nun sag was dagegen ;-)))
Betrachte das (grins) als entfernt, Silke. Kann leider nicht mehr drauf zugreifen.
Ich musste nur lächeln, weil ich in meinen 25 Jahren semiprofessioneller Musikmacherei die Raucherei nicht aufgehört habe.
Ein Mann - tausend Wörter - nö, dass sind ja wir Frauen ;-))) Anderes Anliegen per PN
Du warst zu schnell, okay - 2 Jahr war ich so etwas von clean....20 kg drauf und so etwas von wieder süchtig...:-(((
@Helge und Silke, der Artikel über die Spikes-Probe auf dem See war die ganze Zeit da...
meintet ihr den?
http://www.myheimat.de/dillingen/wo-ist-wolfgang-d...
ich werde morgen Socken über die Schuhe ziehen und musizierend mit lässiger Kippe im Mund durch Sarstedt ziehen........Falls mich jemand sieht, bitte höflich grüssen !
@ Natalie..... und die Asche der Zigarette verwende doch bitte gleich als Streugut wie man es früher bei Glätte tat. Nun kommt es nur noch darauf an wie schnell du rauchst wenn du durch Sarstedt ziehst, nicht dass du noch irgendwo erfrierst. Da wäre es zu überlegen Pfeife, wie ich zu rauchen....;-)))
upps .... jetzt habe ich mich als Raucher geoutet.
Wir hatten einmal, als wir wegen Glatteis nur noch auf allen Vieren vorwärts kamen, einfach dicke Socken über die Schuhe gezogen. Da ging es wenigstens ein Stück wieder auf zwei Beinen.
Ich gehöre auch zu denen, die sich hingelegt haben.
Aber Glück gehabt.
Bei dem Schneefall heute wird die Glätte wieder gut zugedeckt ;-)
ach schade Giuliano, du hätttest in St. Raphael vorbeischauen sollen :-)






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