Zwei jugendliche radfahrer, der trainingskleidung nach sicher vereinsmitglieder, nebeneinander auf der auto-fahrbahn, also praktisch nicht überholbar - der radweg wird nicht genutzt...
Leichtsinnig und gefährlich !
Fotografiert am 12.06.09, 15.42 uhr, kreuzung in Garbsen-Berenbostel, bundesstraße 6 / Wreschener Allee
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Da hört man entweder die Ausrede, der Radweg sei schlecht (und mit der Begründung darf ich dann demnächst wohl auch mit dem Auto auf dem Fußweg fahren, wenns mir zu viele Schlaglöcher auf der Straße sind?! ;)) oder irgendein Sondergenehmigung-für-Radsportler-Gefasel (k.A. ob das stimmt - wäre bekloppt aber auch Pferde können kotzen).
leichtsinn? dumm-sinn und gefährliches gottvertrauen!
muss mich hier mal voll und ganz dem andreas anschließen (danke, erspart mir das tippen), die gefährden nämlich nicht nur sich, sondern auch andere.
rennräder sind im übrigen sportgeräte und eh nicht zum fahren auf holprigen straßen gedacht.
ich geh ja auch nicht auf der straße, nur weil ich mit den high-heels immer im gulli steckenbleibe....
ich gehe davon aus, dass hans-werner selbstverständlich den beifahrer hat fotografieren lassen, lieber turist.
oder? hans-werner? :-)
Mein wagen stand direkt hinter den beiden vor der roten ampel.
Das 2. foto ist allerdings - ich muss es reumütig gestehen - aus dem fahrenden auto geschossen worden. Freihändig, ohne durch den sucher zu gucken.
Sollte ein Radweg tatsächlich dort vorhanden sein, dann ist es tatsächlich Leichtsinn (wobei die ja immerhin bei ROT angehalten haben).
Ansonsten bin gegen das Radfahren auf den Fußwegen (außer bei kleinen Kindern).
Aber mal davon abgesehen sehe ich auch immer wieder Autofahrer, die gehören einfach nicht auf die Straße.
Es beruht also alles auf Rücksichtnahme und Gegenseitigkeit, wobei natürlich auch die StVO eingehalten werden sollte.
Wenn dem so ist, Werner, dann ist es Leichtsinn.
Bei uns hier im Erzgebirge sieht es mit Radwegen derzeit noch sehr dürftig aus, was für mich aber noch lange kein Grund ist, dass hier ca. 80% der Radfahrer die Fußwege nutzen oder aber auch in den Fußgängerzonen einfach nicht absteigen. Auch sehe ich immer wieder, dass sie in Einbahnstraßen einfach in entgegengesetzter Richtung fahren (was in meinen Augen schon kein Leichtsinn, sondern grober Unfug ist).
Hans Werner, ich habe da ein Problem, das in einem andauernden Streit in der Familie ausartet.
Was Du da anmahnst, ist das, was ich seit Jahren sage. Wenn ich mit dem Auto einen Fehler mache, haben die keine Chance. Platt ist platt.
Für mich gilt auch das Argument, der Radweg sei zu uneben nicht wirklich.
Mein A... ist mir wichtiger und wenn es Leute gibt, die das anders sehen, haben sie Pech. Dauerhafte familiäre Diskussion.
Ich kann Leichtsinn nicht ab und das ist Leichtsinn.
Leider kann man mit diesen speziellen Radfahrern kein vernünftiges Gespräch über diesen Leichtsinn führen. Ausreden gibt es da, die hauen einen um. Da werden die Hundehaufen, zu Maulwurfshügeln, die jeden Radweg millionenfach überziehen. Und unsachlich wird da gefragt, hat der überhaupt schon mal auf einem Rennrad gesessen? Habe mich gerade mit meinem Hausmeister deswegen "verkracht". So´n Blödmann!
grad die vereine und das rennradelitedenken fördern leider diesen quatsch....
hier bei uns sind die straßen naturgemäß schmal und führen durch wälder, kurven, etc....
du glaubst nicht, was man hier alles mit freizeitradlern erlebt.
ausgerüstet bis zum gehtnichtmehr, dekorativ mit trinkfläschchen verzierte trikots und zu dritt nebeneinander mitten auf der straße...
Habe heute einen "Rennfahrer" auf dem Radweg gesehen. Dafür aber eine leichtsinnige Autofahrerin. Die stand vor roter Ampel mit großem wuscheligen Hund auf dem Schoß. Den Polizeiwagen rechts neben sich hat sie übersehen. Die aber den Hund nicht. Die Fahrerin musste aussteigen.
es ist schon allerhand was sich MANCHE Radsportler rausnehmen.
Da fällt mir das Sprichwort ein:
Vorsicht ist keine Feigheit und Leichtsinn ist kein Mut.
"Und unsachlich wird da gefragt, hat der überhaupt schon mal auf einem Rennrad gesessen?"
Unwissenheit zugeben - erklären lassen - amüsieren über die Erklärungen - nachhaken und auflaufen lassen ;)
Räder, mit denen man auf unseren guten Radwegen nicht fahren kann, sollte man als Dekogegenstand an die Wand hängen ;)
Rad auf Fußweg: Wenn Rücksicht genommen wird, ist es für mich ok an Stellen, wo die Straße zu gefährlich ist.
@ Andreas, der Hund war nicht aus Stoff und dementsprechend auch nicht bewegungsunfähig. Da läuft noch mehr ab, als nur reden. Ich fahre - wenn erforderlich - auch mit Navi. Nimm die Beleidigung sofort zurück! Sonst spreche ich nicht mehr mit Dir. Hör auf zu staunen, das macht nur Falten.
Die falten kriegt man durch stromschläge wieder weg. Der fall ist gelöst: Andreas' vorliebe für die verwendung von strom kommt durch faltenbildung beim lachen...
*pruuust!*
das hast du wunderbar auf den punkt gebracht, hans-werner!
bin ich froh:
wir haben keinen navi, ans handy geh ich nicht während der fahrt (falls ich überhaupt mal ans steuer darf, aber das ist eine andere geschichte) und unser hund ist klein und unwuschelig und fährt eh nicht mit im auto (außer er muss zum tierarzt und dann sitzt er in begleitung HINTEN angeleint).
meine kinder haben den fahrradführerschein und verhalten sich verkehrsgerecht - mann, gehts mir gut!
"der Hund war nicht aus Stoff und dementsprechend auch nicht bewegungsunfähig. Da läuft noch mehr ab, als nur reden"
Ok, an Sex mit Tieren hab ich nun gar nicht gedacht... ;)
Aber wenns nicht grad ein tobendes Mammut ist sondern ein braver Hund, ist das nix anderes als früher, wenn Papa seinen Nachwuchs dort hocken hatte - da ist auch nix passiert.
Telefonieren (auch mit Freisprech!) lenkt aber nachweislich extrem ab.
"Ich fahre - wenn erforderlich - auch mit Navi. Nimm die Beleidigung sofort zurück!"
Welche Beleidigung?
(Fahrer, die ständig aufs Navi starren, fahren halt wie Trottel oder Gemeingefährliche oder wie Betäubte... oder wie auch immer man diese abgelenkte Fahrweise nennen mag ;))
Christina,
was soll ich Dir sagen.
Ich fahre viel Rad, Ich fahre auf dem Radweg ,wenn der Weg breiter ist als 1 m. sonst nicht.
Auf dem Fussgengerweg fahre ich nicht, weil mir zu gefährlich ist.
Ich fahre auch Auto und die Radfahrer stören mich nicht.
Mein Auto auf dem Radweg parken, gibt es bei mir nicht.
Wenn ich Roller fahre, werden auch von einigen Autofahre mit Absicht
nach Rechts gedrückt.
Also wie Du siehst Dummheit ist überall.
Ich bin der Meinung " mehr Tolleranz " wie in Holland, Spanien,Italien usw.
Gruss
Giuliano
Versuchen wir doch mal sachlich zu werden:
1. Die wenigsten Radwege entsprechen den gesetzlichen Vorgaben.
2. Radsportler erreichen auch bei Trainigsfahrten mehr als 30 km/h, Mofa´s mit 25 km/h werden auf der Straße geduldet!?
3. Dadurch, dass auf den Radwegen neben Kleinkindern und älteren Mitmenschen auch Hunde, Pferde und auch Skater fahren, kann man manchmal schon von einer gewissen Verkehrsdichte sprechen
4. Zwei Radsportler auf der Straße nebeneinander- Das geht gar nicht
5. Gegenseitige Rücksichtnahme hilft allen
6. Wir Radsportler sind nun mal leider auf die "Trainingsoption" Straße angewiesen
7. Ich wurde auch schon öfters auf, für KFZ gesperrte Wirtschaftswegen von Autofahrern in den Graben gelenkt.
8. Wer als Radsportler auf Bundesstraßen fährt, hat das mit der Tolleranz irgendwie falsch verstanden, oder kann keine Karte lesen.
9. Seltsamerweise funktioniert das mit der Tolleranz im Ausland besser als bei uns
10. Nun bin ich gespannt auf die weiteren Kommentare
11. Ich fahre ca. 8.000 km im Jahr mit dem Rennrad
Haben Radsportler Sonderrechte? Wenn Radwege, dann sollten sie auch benutzt werden-von allen! Oder sind die Wege nicht zur Sicherheit gebaut? Die Standspur auf der Autobahn wäre doch eine ,,Trainingsoption":-))
Ich ärgere mich auch über das Nebeneinanderfahren auf Bundesstrassen der ,,Radsportler" wenn Radwege vorhanden sind (das hat dann auch mit Toleranz zu tun)
Trotzdem lG an alle Radler und kommt heil nach Haus!
Horst
"Die wenigsten Radwege entsprechen den gesetzlichen Vorgaben"
Aber die meisten normalen Radler und ihre Fahrzeuge kommen damit zurecht. Was auch daran liegt, dass die Wege zum Fortbewegen da sind und nicht Trainingsfläche für manche Sportarten darstellen.
"Dadurch, dass auf den Radwegen neben Kleinkindern und älteren Mitmenschen auch Hunde, Pferde und auch Skater fahren, kann man manchmal schon von einer gewissen Verkehrsdichte sprechen"
Dadurch,dass es auch noch Mofas und Radler auf der Autofahrbahn gibt, kann man auch da von einer gewissen Verkehrsdichte sprechen. Aber mir ist neu, dass die Autofahrer dann auch z.B. auf den Fußweg ausweichen dürften, weil es ihnen zu dicht ist.
"Wir Radsportler sind nun mal leider auf die "Trainingsoption" Straße angewiesen"
Sport im öffentlichen Verkehrsraum ausüben und trainieren?!
Das könnten die Motorsportler auch einfordern - Rasen im Ort erlauben?!
Oder Bogenschützen - Pfeil-im-Kopf-Risiko in der Fußgängerzone erhöhen und erlauben?!
Usw.
Einen noch. Sie brauchen doch nur eins machen: rechts und hintereinander fahren wie es vorgeschrieben ist. Dann kann man aber leider nicht mehr quatschen.
Das wars. Jetzt keinen mehr.
Die können aber auch allein schlecht die Spur halten - da muss man als Überholender immer vorsichtshalber so ausholen, als ob man einen Trecker überholt.
Wenn es mehr als 14 Radsportler in einer Gruppe fahren, dann MÜSSEN sie in 2er Reihe fahren (STVO).
@ Andreas:
Als Autofahrer hat man gem. STVO einen Mindestabstand von 1,5m zum Überholenden einzuhalten. Ebenfalls ist die Überholgeschwindigkeit geregelt. Man darf nur mit einem Geschwindigkeitsüberschuß von 30 km/h überholen.
Sportliche Grüße
Yoshi
Ob im StVo steht, oder nicht, ich bin der Meinung etwas Tolleranz wäre gar nicht schlecht.
Die Autofahrer parken auch auf dem Radweg .
Sie benutzen auch Landwirtschaftlichenwege egal , ob es verboten ist .
Auf der Strasse ist Platz für allen..........oder ?
Gruss
Giuliano,
nochmal zu erinnerung: Radfahrerinnen sollen / dürfen / können auf der straße fahren, wenn es keine andere möglichkeit gibt.
Aber dort, wo es radwege gibt, haben sie - ob sportlerInnen oder nicht - diese auch zu benutzen. Sei es nur zur eigenen sicherheit.
(8) Ist ausreichender Raum vorhanden, dürfen Radfahrer und Mofa-Fahrer Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht rechts überholen.
Ausführunsbestimmungen bzw Urteile sagen 1,5m mit 30 km/h
§ 27 Verbände
(1) Für geschlossene Verbände gelten die für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß. Mehr als 15 Radfahrer dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. [...]
O.K. mit .den Schuh mit 3 Fahrern weniger ziehe ich mir an
Hans Werner, Du hast Recht.
Bist Du schon auf schmale und Kaputte Radwege mit Reifen die 9 Atü haben gefahren ?
Probier es mal.
Gerade heute steht in der Zeitung ein Bericht über Radwege in Hannover.
Soger mit Bildern wo Autos auf markierten Radwegen geparkt sind.
"Bist Du schon auf schmale und Kaputte Radwege mit Reifen die 9 Atü haben gefahren ? Probier es mal. Gerade heute steht in der Zeitung ein Bericht über Radwege in Hannover."
Das ist sicher stellenweise ärgerlich, aber keine ausreichende Rechtfertigung gegen alle Regeln und Vernunft durch Ausweichen auf die Straße zu Hindernis oder gar Gefahr zu werden.
Fahr mal Auto von Laatzen nach Wülfelrode... da ist die Straße so zerlöchert, dass man sogar durchgehend 30er Schilder aufgestellt hat und man stellenweise sogar darunter bleiben sollte... trotzdem weicht da keiner mit dem Auto auf die besseren Feld- und Wanderwege aus, weil ihm die Straße zu holperig ist.
Ausserdem sind Straßen und Radwege Verkehrswege und keine Sportstätten, Rennstrecken o.ä. - und selbst auf schlechtesten Radwegen kommt man von A nach B, ohne Regeln zu brechen.
Einigt Euch, Ihr Banausen.
Zum Streit recht das Thema nicht. Ein bischen Einsicht von jeder Seite und das läuft.
Habe hier genug Ärger mit der starren Ansicht der ADFC Leute.
Wenn es nach denen geht, stoppen die eine Autobahn, um dem Radfahrer Vorrang zu geben.
Ist mir zu doof, das alles.
Hallo Kurt,
Es ist kein Streit.
Sind nur Meinungen.
Sicherlich ist es doof.
Aber wir fahren nicht wie die Wilde auf der Stassen.
Kurz zu machen, nicht alle Autofahrer beschweren sie sich.
"Du fährst Auto wo Du willst und ich fahre Rad, wenn es nötig ist, wo ich will. Lass mein Problem sein"
Damit hätte ich kein Problem, wenn du dafür garantierst, dass kein Autofahrer sich mit rumheulenden oder gar klagenden Radlern herumschlagen muss, die sich mutwillig und mit Eigenverschulden unter seine Räder begeben haben ;)
Kurt, ist eh kein Streit ;)
Teilweise finde ich es ja auch lustig - setzt man sich ins Auto, wird man für jeden Pups ans Kreuz geschlagen - macht man den Mist per Fahrrad, passiert nix und man darf sich noch beklagen.
Fazit: Weg mit der Karre - rauf aufs Rad - da darf Mann noch Rambo sein! ;)))
Wenn man mit dem Rennrad auf Radwegen unterwegs ist, hat man die größere Gefahr bei sich, da man nicht gemütlich von A nach B fahren möchte sondern auch mal den Reiz des Rennfeelings erleben will.
Schonmal mit 70 übern Radweg gefahren? Ist nicht witzig kann ich sagen zumal die riesige Gefahr besteht Passanten umzufahren und/oder einen Unfall beizuführen, durch enge und vermeidlichen Wegen...
Wenn man mit dem Rennrad "cruisen" (Schuldigung falls das n Fehler ist) möchte, kann man den Radweg mit vollem Verständnis benutzen. Doch wenn man so schnell wie der Verkehr fährt, sollte man aus Sicherheitsgründen die Straße benutzen. Nur eins muss ich dazu sagen:
Es gibt bekloppte Fahrer, die sich nicht den Verkehr anpassen oder wenn sie ein Hinderniss werden, mal ganz weit außen fahren. Ich selber fahre seit Anfang an (außer wenn ich überhole) ca. 10 cm vom Straßenrand entfernt (10 cm +/- 5 Reflexsicherheitsentfernung).
"Wenn man mit dem Rennrad auf Radwegen unterwegs ist, hat man die größere Gefahr bei sich, da man nicht gemütlich von A nach B fahren möchte sondern auch mal den Reiz des Rennfeelings erleben will"
Wenn man Rennfeeling will, sollte man eh Rennstrecken benutzen ;)
Ausserdem reden wir von Verkehrswegen - das sind keine Sportstätten und Sportausübung ist da eh verboten ;)
"Schonmal mit 70 übern Radweg gefahren?"
Ich wäre ja schon froh, wenn die im Ort halbwegs an die dort üblichen Geschwindigkeiten herankämen, wenn sie die Straße benutzen. Selbst auf kurzen Landstraßenabschnitten würde mir selbst 50 schon reichen - und ich notfalls hinterherzuckeln bis zum nächsten Ort.
Aber den meisten "Sport"radlern ist ja der Preis ihres Spielzeuges, der Glanz des Helms und der Sitz der - möglichst auch teuren - Wurstpelle wichtiger, als ihre lahmen Krücken mal ordentlich in die Pedale treten zu lassen und ins Schwitzen zu kommen ;)
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