Garbsens Bürger wandern aus – oder die unendliche Geschichte des Planetencenters
Garbsen: Planetencenter | Langsam sollte man sich daran gewöhnt haben, dass man das Planetencenter, der Name ist so utopisch, wie das Zentrum selbst, mit leeren Einkaufstaschen wieder verlassen muss, weil das, was man andernorts so nebenbei mal eben kauft, hier nicht erhältlich ist.
Heute ging es dabei um so ausgefallene Wünsche wie Ohrenschützer, oder ein Stirnband gegen die Kälte.
Da bleibt nur noch die Fahrt in die Nachbarstädte, die Fahrkosten mit sich bringt. So ganz nebenbei sind im Nahverkehr auch wieder die Preise erhöht worden.
Das Planetencenter stirbt unterdessen immer mehr aus. Nun verabschiedet sich auch der große Supermarkt. Selbst Ramschläden geraten hier in die Insolvenz.
Dann gibt es dort die Warenhauskette mit dem kleingeschriebenen Namen und den zwei „k“ darin. Diese boykottiere ich seit dem Bekanntwerden der Tatsachen, wie die Menschen in anderen Ländern, die für Almosen zum Arbeiten eingesperrt werden, leiden müssen, damit hier Billigklamotten auf den Markt gelangen.
In Garbsen scheint sich nur noch alles um die erfundene “Neue Mitte“ zu drehen.
Schade, dass das Wohl der vielen gerade älteren und gehbehinderten Einwohner in Altgarbsen und Auf der Horst dabei so gar keine Rolle zu spielen scheint, oder wird dann ein kostenloser Einkaufsshuttlebus zur Verfügung gestellt?
Ich würde keinen Grund mehr sehen, nach Garbsen zu ziehen solange sich hier nichts ändert.




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