Deutliche Wechselstimmung vor der Stichwahl: Grüne, FDP, Unabhängige und CDU wollen Christian Grahl als neuen Bürgermeister

Vereint für den Wechsel in Garbsen: Rudolf Hofmann, Darius Pilarski, Ullrich Jagstaidt, Christian Grahl, Martina Märtz, Klaus Peter und Heinrich Dannenbrink (von rechts)
Vier Parteien und Wählergruppen unterstützen in Garbsen einen Wechsel im Amt des Bürgermeisters. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der Garbsener Grünen, der Unabhängigen, der FDP und der CDU wurde eine Wiederwahl von Amtsinhaber Alexander Heuer abgelehnt.

Die CDU setzt in den letzten Tagen vor der entscheidenden Stichwahl am 15.6. vor allem auf die Ausstrahlungskraft von Christian Grahl. Der Direktkontakt des ehemaligen Universitätskanzlers mit den Wählern steht dabei weiter im Vordergrund. Hausbesuche, Wahlkampfstände, der Einsatz des urigen Wahlkampffahrzeugs „Piaccio“ und der Besuch von großen und kleinen Veranstaltungen sind die Mittel dazu. „Christian Grahls große Stärke ist sein völlig unkompliziertes Ansprechen der Menschen in unserer Stadt, auch hierin unterscheidet er sich vom derzeitigen Amtsinhaber“, betont der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Klaus Peter.

Die Grünen und ihr Bürgermeisterkandidat Darius Pilarski stellten sich bereits in der vergangenen Ausgabe der Umschau ganz klar hinter Christian Grahl. „Unsere Empfehlung betrifft hier die Person und nicht die Partei, auch wenn wir mit dieser derzeit gut im Rat zusammenarbeiten“ stellte Darius Pilarski fest „und wir hoffen, dass Herr Grahl das Rathaus nicht ganz schwarz streichen wird, wie von der CDU angekündigt. Als Bürgermeister muss man viele verschiedene Interessen bedienen und auch über seine eigenen Parteigrenzen hinweg denken und handeln. Wir sind uns sicher, das Herr Grahl als Bürgermeister dieses berücksichtigen wird.“

Kurz vor der Stichwahl bekräftigt auch die FDP ihre Unterstützung für Christian Grahl. Der Vorsitzende Ullrich Jagstaidt ruft die Garbsener Bürger dazu auf, mit ihrer Stimme für Grahl den Wirtschafts- und Universitätsstandort Garbsen zu stärken und das Zusammenleben weiter zu verbessern. Jagstaidt wörtlich: „Christian Grahl hat für die anstehenden Herausforderungen das passende Profil. Als ehemaliger Universitätskanzler weiß er, wie eine Stadt die Chancen eines Universitätsstandortes nutzen kann. Aus seinen Erfahrungen zur Wirtschaftsförderung kann er der Stadtentwicklung neue Impulse geben.“ Mit einem Bürgermeister Grahl wird die Sicherheit endlich zur Chefsache: „Die Garbsener müssen wieder das Gefühl haben, dass sie hier sicher leben können.“

Auch die Unabhängigen empfehlen Christian Grahl als künftigen Bürgermeister. Rudolf Hofmann hob besonders hervor, dass er „als erklärter Teamspieler vertrauensvoll und partnerschaftlich mit der Verwaltung und den von den Bürgern gewählten Ratsgremien zusammenarbeiten will.“ Außerdem unterstützen die Unabhängigen, das Bemühen von Grahl, dass er „die erprobte Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auch hier in Garbsen fördern will“. Um diese Ziele zu erreichen werben Rudolf Hofmann und der beim Pressegespräch verhinderte Vorsitzende Günther Petrak dafür, dass die Bürger Garbsens bei der Stichwahl am 15. Juni erneut zur Wahl gehen.
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