Das "C" in der CDU
Heiner Geißler im Interview:
"Wir sind christliche Demokraten und wir versuchen auch nicht das Evangelium oder irgendeine Theologie eins zu eins in die politische Praxis umzusetzen.“
Meiner Meinung nach hat ein Politiker, der so redet, das Evangelium nicht verstanden. Was nutzt uns denn eine Partei, die sich christlich nennt, aber das Evangelium als Grundlage ausschließt?
Heiner Geißler:
"Mir wäre es eigentlich mal lieb, die Katholische Kirche oder Kardinal Meißner würde sich mit den Problemen beschäftigen, die das Evangelium von ihnen fordert.“
Da frage ich mich, wo steht denn im Evangelium, dass es nur von Kardinälen umgesetzt werden soll?
Und außerdem, WER bitte ist denn die „Katholische Kirche?“ Gehören da nicht alle Katholiken zu, auch die, die an der Regierung sind?
Liebe CDU – „Kehre um und glaube an das Evangelium“, vielleicht wirst du dann auch wieder wählbar.
Für mich ist das "C" bei CDU/CSU schon immer ein gut funktionierender Werbegag, damit sich Christen verpflichtet fühlen, diese Partei auch zu wählen.
Frömmelnde Partei Deutschlands (FPD) wäre dann der passendere Name! Nur die Nähe zu den Liberalen wäre dann zu groß ...
@ Axel, meinst du, das in Bezug auf das Regieren mit Blick ins Evangelium?
Ein Leben nach dem Evangelium hat doch aber mit Frömmeln nichts zu tun. Für mich ruft das Evangelium einfach zum Menschsein unter Mensche auf und im Zusammenhang damit natürlich immer so zu leben, dass es auch allen anderen gut gehen kann....
Elisabeth,
dein letzter satz gilt nachweisbar auch in allen anderen religionen:
( aus Wikipedia zum stichwort weltethos )
Hinduismus: Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral. – Mahabharata (Geschichte Großindiens) XIII, 114.8
Buddhismus: Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für ihn sein; und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten? - Samyutta-Nikaya (Reden Buddhas) V, 353.35-354.2
Judentum: Tue nicht anderen, was Du nicht willst, dass sie Dir tun. - Rabbi Hillel, Sabbat 3a
Christentum: Alles was Ihr wollt, dass Euch die Menschen tun, das tut auch Ihr Ihnen ebenso. - Neues Testament, Matthäus 7,12; Lukas 6,31 bzw. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst., Levitikus 19,18 AT, Lukas 10,27, Matthäus 19,19, Matthäus 22, 39, Römer 13,9, Galater 5,14.
Islam: Keiner von Euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht. - An-Nawawi, Kitab Al-Arba'in (Vierzig Hadithe), 13
Oder nach einem deutschen sprichwort: Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu.
Die beiden C-parteien scheinen von diesem gebot nicht viel zu halten.
@ Hans-Werner Das ist für mich der Sinn und Inhalt aller Religionen und die einzige Möglichkeit eines Zusammenlebens in Frieden.
Ich bin selber Mitglied der CDU (Junge Union) und ich finde einfach man sollte als Bürgerreporter , liebe Frau Patzal , wie sie im letzten Satz geschreiben haben , versuchen keine politische Äußerung in einem Artikel mit einzubeziehen.
Und schon garnicht verallgemeinern.
Vielleicht haben sie recht aber ich denke da gibt es auch andere Meinungen.
Viele Grüße
Philipp Reinhardt
Lieber Philipp Reinhardt, was wäre ein Forum ohne Diskussionen?
Gern dürfen sich hier alle auch mit anderen Meinungen äußern, das belebt das Ganze doch nur.
Und zur Verallgemeinerung: ich habe von der CDU geschrieben, die Herr Geißler in seinem Interview vertreten hat.
Ich kann übrigens keinen Beitrag ohne politische Meinung schreiben, denn wenn ich allein schon für den Umweltschutz eintrete, bin ich politisch.....
Lieber Philip, wo kommen wir hin, wenn wir keine politische Meinung in einen Artikel mit einbeziehen sollen/dürfen?
Eine Meinung resultiert immer aus einer persönlichen Wahrnehmung.
Vielleicht ist in Deinem Mikrokosmos der JU in Peine die Welt noch in Ordnung, sind Deine Kollegen in ihren Zielen "sauber" und verdienen das "C".
Aber leider muß man Frau Patzal Recht geben mit Ihrer Aussage, dass viele CDU/CSU-Politiker (und andere sowieso auch nicht) dieses "C" nicht mehr verdienen.
Der Ausgangspunkt von Frau Patzal war ja der Satz von Heiner Geisler:
"Mir wäre es eigentlich mal lieb, die Katholische Kirche oder Kardinal Meißner würde sich mit den Problemen beschäftigen, die das Evangelium von ihnen fordert.“
Das klingst fast schon so schräg wie Franz Josef Strauss' Satz: "Ich kann doch nicht immer mit dem Grundgesetz unterm Arm herumlaufen" (Gemeint war: "Ich scher mich nicht drum", um es mal griffig bayerisch zu sagen.
Wir alle (mit christlich abendländischem Erziehungshintergrund) haben die 10 Gebote gelernt. Mach' einfach die Probe für Dich selbst und messe das Reden und Handeln der (auch CDU/CSU-) Politiker an diesen 10 einfachen Sätzen.
Nach diesem Test wirst Du wahrscheinlich das "C" kritischer sehen.
Die CDU ist eine winzige Gruppe... würden allein jene, die der CDU mangelnde Nächstenliebe vorwerfen, diese selbst mehr praktizieren, wäre dieses Land deutlich netter, selbst wenn die CDU ein Hort des Bösen bliebe...
Vielleicht wird die Nächstenliebe - wenn überhaupt - wirklich nur im eigenen Mikrokosmos praktiziert. Die Nächstenliebe in der Großen Politik sieht oft so aus, das "dem Nächsten" ein guter Auftrag zugeschanzt wird. Haben wir ja gerade wieder mit Herrn Hillenberg. Ach so, der ist ja von der SPD :-)
".... das Evangelium oder irgendeine Theologie eins zu eins in die politische Praxis umzusetzen .. " hieße eine christliche Art von Gottesstaat einführen zu wollen. Heiner Geissler ist klug genug eben das nicht zu wollen - es wäre auch gegen das Grundgesetz, dennn ein solcher Gottesstaat wäre mit der Religions- und Gewissensfreiheit unvereinbar.
""Mir wäre es eigentlich mal lieb, die Katholische Kirche oder Kardinal Meißner würde sich mit den Problemen beschäftigen, die das Evangelium von ihnen fordert.“ Meißner und Mixa sind ein Haßprediger, die die Verfehlungen in den eigenen Reihen versuchen anderen anzuhängen und dafür auch noch von allen Steuerzahlern bezahlt werden. Kirchenmänner sehen sich als Vorbilder, als diejenigenwelchen die uns "Sündern" jeden Sonntag das Vaterunser verkünden - und selbst die schlimmsten Heuchler sind wenn es um die Einhaltung der Gebote geht. Sohaben die Kirchen während der Nazizeit maßgeblich für die Verfolgung, Deportierung und Ermordung der Zeugen Jehovas gesorgt:
"...
Wir geben dies mit dem Hinweis darauf bekannt, dass die genannte Sekte seit einiger Zeit sich auch des Namens ´Zeugen Jehovas` bedient und erwarten von unseren Geistlichen, dass sie das Ihrige tun werden, um ein weiteres Auftreten der Sekte in ihren Gemeinden zu unterbinden. München, den 11. Mai 1933 - Ev.-Luth. Landeskirchenrat - D. Meiser“ (Amtsblatt Nr. 11 für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern rechts des Rheins; vgl. Zeitablauf: 1932).
Anmerkung: Von den ca. 25.000 Zeugen Jehovas in Deutschland werden in den nächsten Jahren 10.000 inhaftiert, 2.000 müssen in die KZs. Dort kommen 1.200 ums Leben, weitere 250 werden anderweitig „erhängt, erschossen oder geköpft“ (Frankenpost, 15.1.1999)."
"Das ist für mich der Sinn und Inhalt aller Religionen und die einzige Möglichkeit eines Zusammenlebens in Frieden."
Der Spruch "was Du nicht willst..." kommt übrigens von einem Philosophen der Aufklärung der Religionen abgelehnt hat.
Daß nicht-religiöse nicht in Frieden zusammenleben können - der Umkehrschluß bietet sich regelrecht an und wird von Mixa ja auch propagiert - ist unhaltbar und nachweislich falsch - die meisten Auseinandersetzungen finden zwischen religiösen Gruppen statt, und gemessen am Anteil der Bevölkerung ist der Anteil von Atheisten in den Gefängnissen wesentlich geringen als derer die einer Religion angehören....
Heiner Geissler war bekanntlich Jesuitenschüler und hat mit "Was würde Jesus heute sagen" einen diskussionswürdigen und kritischen Beitrag auch zur Rolle der CDU aus christlicher Sicht geliefert - ich würde dieses Buch an Deiner Stelle durchaus mal lesen...
Für mich ist Herr Geißler ein kritischer Christ, der das Recht für sich in Anspruch nimmt, alles zu hinterfragen, auch Institutionen wie die Kirche ...
"Für mich ist Herr Geißler ein kritischer Christ, der das Recht für sich in Anspruch nimmt, alles zu hinterfragen, auch Institutionen wie die Kirche ..."
d´accord, lieber Axel...
Das Evangelium steht über der Institution Kirche, denn es gibt nur eines, wobei es verschiedene christliche Kirchen gibt.
Und noch mal: das Leben nach dem Evangelium ( was das Regieren einschließt) führt nicht zu einem gefürchteten Gottesstaat. Es geht um Menschen im Evangelium - von Anfang an und darum, wie Menschen zusammenleben können um das "Paradies" auf Erden zu finden.
Dass Atheisten das oft besser tun als viele Christen steht außer Frage.
Auch habe ich keine Zweifel daran, dass Heiner Geißler ein kluger Mann ist.
Mir ist in dem besagten Interview nur sauer aufgestoßen, dass das Evangelium als absolute Grundlage aus geschlossen wird, indem Herr Geißler sagte, dass die CDU es nicht eins zu eins in die politische Praxis umsetzten will.
Oft habe ich dieses in politischen Entscheidungen dieser Partei auch schon gespürt.
"Mir ist in dem besagten Interview nur sauer aufgestoßen, dass das Evangelium als absolute Grundlage aus geschlossen wird, indem Herr Geißler sagte, dass die CDU es nicht eins zu eins in die politische Praxis umsetzten will."
Genau das - in aller Konsequenz - würde aber allen ausser den Christen bei uns sauer aufstoßen - und damit nicht nur gegen die Verfassung, sondern auch gegen das friedliche miteinander verstoßen - und das weiß Heiner Geissler anscheinend genau...
Warum genügt es nicht die positiven, allen Religionen und Philosophien innewohnenden Werte zu übernehmen (was wir eigentlich schon getan haben - es aber nicht wirklich leben) und das religions-spezifische der Privatsphäre zu überlassen?
Was fehlt Dir denn konkret dabei?
Edgar, wenn eine Partei sich christlich nennt, dann ist sie das für mich zu 100% und nicht nur da, wo sie Wähler gewinnen kann. Und basiert diese Partei auf christlichen Werten, die sich auch mit denen anderer Religionen vergleichen lassen.
Ich kann als Christ nichts aus dem Evangelium ausklammern.
Ich bin auch Christin und das bedeutet nicht, dass ich nicht alle Anders- oder Nichtgläubigen akzeptiere.
Unter einer christlichen Regierung müsste jeder zu seinem Recht komm.
Im Galatherbrief beschrieb Paulus schon, dass man "allen alles" sein kann.
Edgar, wenn eine Partei sich christlich nennt, dann ist sie das für mich zu 100% und nicht nur da, wo sie Wähler gewinnen kann. Und dann basiert diese Partei auf christlichen Werten, die sich auch mit denen anderer Religionen vergleichen lassen.
Ich kann als Christ nichts aus dem Evangelium ausklammern.
Ich bin auch Christin und das bedeutet nicht, dass ich nicht alle Anders- oder Nichtgläubigen akzeptiere.
Unter einer christlichen Regierung müsste jeder zu seinem Recht kommen.
Im Korintherbrief beschrieb Paulus schon, dass man "allen alles" sein kann.
> "wenn eine Partei sich christlich nennt, dann ist sie das für mich zu 100% (...) Ich kann als Christ nichts aus dem Evangelium ausklammern"
In der Bibel stehen aber auch sehr unschöne Sachen und Forderungen an den Gläubigen drin. Wie man Sklaven zu halten hat oder Gottes Feinde behandeln soll oder dass man Schwule umbringen soll, usw.
Das würde dann ja dazu gehören, wenn man wirklich 100% meint und nichts ausklammern will.
Andreas, hier geht es um das Evangelium!
Nun - das Evangelium enthält ganz klar den Auftrag zur Missionierung - und der wurde ja auch bislang durchgeführt - mit den bekannten "Nebenwirkungen" bis in die heutigen Tage.
Ein christlicher Staat dürfte z.B. den Bau von Synagogen, Moscheen und Minaretten nicht zulassen, oder?
Aber nochmal: was fehlt Dir denn konkret an christlichen Inhalten speziell in der CDU?
Ein christlicher Staat darf alles zulassen, was andere für ihren Glauben brauchen, denn es gibt ja nur den Einen Gott mit unterschiedlichen Namen.
Die CDU hat zu sehr die Wirtschaft und zu wenig die Menschen im Blick, das ist schonmal einer der Punkte, die ich so gar nicht christlich finde, weiter geht es mit der Umweltpolitik.......
Liebe Frau Patzal, Sie haben sich ja ganz schön auf diese eine Partei eingeschossen, die Sie nicht mehr für wählbar zu halten scheinen. Nun nennen Sie mir doch bitte mal eine Partei in Deutschland, die ich als Christ stattdessen wählen könnte und die über ausreichend gutes Personal verfügt, um diese Republik – ein Millionenvolk! – seriös und verantwortungsbewusst führen zu können. Ich persönlich möchte mit Frau Merkel nicht tauschen und mein Respekt gilt ihr – und hin und wieder auch meine Gebete. Wie hoffentlich viele andere Bürger auch, treiben mich Sorgen um so manche mehr oder weniger große (Fehl-)Entwicklung im In- und Ausland. Da kann ich Ihnen nur mitteilen: Das „C“ ist meine geringste Sorge.
Ja, nicht alle Grünen sind auch grün.
Ich habe mich nicht auf diese Partei "eingeschossen", es geht in diesem Beitrag um das "C" im Namen.
Parteien, die für Christen wählbar sind, findet sicher jeder selbst für sich, darauf antworte ich auch nur für mich.
Mit Frau Merkel möchte ich auch nicht tauschen, darum bin ich auch keine Politikerin.
Dass es immer noch andere Parteien gibt, die erst recht und schon seit ihrem Bestehen unwählbar sind, ist mir auch klar.
Ich stimme dem 1. Kommentar von Bernhard voll zu. Ich erinnere mich noch als Kind von den Hirtenbriefen, die am Wahlsonntag, anstelle einer Predigt, vom Pfarrer vorgetragen wurden. Meine Mutter, eine strenggläubige Katholikin wählte dann bestimmt "C" christlich.
Maria, das kenne ich auch noch. Zum Glück hat sich das geändert und es wird heute von den Bischöfen nur noch dazu aufgerufen zur Wahl zu gehen
Herr Felder,
Sie reagieren rhetorisch geschickt mit einer ( gegen-) frage. Das demagogische in dieser frage ist die darin versteckte behauptung, es gebe außer den C-parteien keine andere "gute" wahl.
> "Andreas, hier geht es um das Evangelium!"
Allein davon gibt es mehrere!
Und Bibel = AT & NT.
> "Ein christlicher Staat darf alles zulassen, was andere für ihren Glauben brauchen, denn es gibt ja nur den Einen Gott mit unterschiedlichen Namen."
Dann würde dieser Staat aber nur den Glauben zulassen, der beinhaltet, dass die Gläubigen den gleichen Gott anbeten, der nur anders heißt und heißen darf.
Was, wenn die Leute sagen "Nö, nix da - wir haben einen eigenen Gott"?
Was, wenn die Leute in ihrem Glauben Handlungen, Ansichten, Praktiken, etc. haben welche dem Glauben des "christlichen Staates" widersprechen?
Andreas, mir geht es auch nicht um "die Leute" .
Und ich bleibe dabei: es gibt nur ein Evangelium.
Höre bitte mit deiner Zerpflückerei auf.
> "Andreas, mir geht es auch nicht um "die Leute"..."
Damit sind die Leute gemeint, die du als "andere" bezeichnet hast in deinem Satz "Ein christlicher Staat darf alles zulassen, was andere für ihren Glauben brauchen, denn es gibt ja nur den Einen Gott mit unterschiedlichen Namen".
Und die Frage war nur, was, wenn diese Leute / jene anderen eben darauf reagieren mit einem "Nein, unser Gott ist nicht deiner mit einem anderen Namen, sondern wir haben einen eigenen Gott / einige andere Götter mit eigenem /eigenen Namen" und was, wenn ihre Ansichten und Handlungen dem Glauben deines "christlichen Staates" widersprechen?
> "Und ich bleibe dabei: es gibt nur ein Evangelium"
Nö, allein schon in der "gekürzten" offiziellen Bibel sind es mehrere.
Siehe u.a.:
"...Mit den Evangelien sind meistens die vier Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas, und Johannes im Neuen Testament der christlichen Bibel gemeint. Die Verfasser werden auch als die Evangelisten bezeichnet. Der Begriff kann aber auch auf apokryphe Schriften angewendet werden: außerhalb des biblischen Kanons sind verschiedene andere Evangelien überliefert..."
"...Neben den vier genannten Evangelien kursierten in den frühen christlichen Gemeinden auch Evangelien, die nicht in den Kanon aufgenommen sind und als "apokryphe" Evangelien bezeichnet werden. Von ihnen sind u.a. überliefert das Thomasevangelium, das Petrusevangelium, das Judasevangelium, das Evangelium der Wahrheit und das Philippusevangelium..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelium_(Buch)
> "Höre bitte mit deiner Zerpflückerei auf."
Was bitte ist damit konkret gemeint?
Liebe Elisabeth,
es ist sicher schwierig, in einer Massendemokratie Mehrheiten zu erreichen. Deshalb nehme ich an, H. Geißler wollte die Kirche im Dorf lassen, sprich bei den Bischöfen usw. Das halte ich für zu offen nach allen Seiten. Das "C" sollte ihm Auftrag sein, aus christlicher Verantwortung heraus Politik zu machen. Vielleicht trifft auf ihn der Satz zu: "Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten werdet ihr sie erkennen."
Gruß Heinz
"Das "C" sollte ihm Auftrag sein, aus christlicher Verantwortung heraus Politik zu machen."
Das ist - mit Verlaub - sehr vage. Was heißt das praktisch?
Christliche Verantwortung oder christliche Inhalte?
Letzteres würde explizit einige Inhalte unserer heutigen Sicht der Dinge und deren Auswirkungen z.B. auf die Gesetzgebung infrage stellen, oder?




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