Büttner veranstaltet Fachtagung in Hannover: Verbesserte Anerkennung von Gesundheitsschäden für Opfer der SED Diktatur
Die Opfer der SED-Diktatur stehen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Fachtagung von niedersächsischen Opferverbänden und dem Bildungswerk Hannover der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS). Am Samstag, den 29. Oktober 2011, 13.00 - 18.15 Uhr versammeln sich im Mercure-Hotel, Willy-Brandt-Allee 3, in Hannover, Fachleute sowie Bundes- und Landespolitiker, um über die "Anerkennung von haft-und verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden für die Opfer der SED-Diktatur" mit den Betroffenen zu sprechen.
Als Politiker haben die Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth MdB (CDU),Katja Keul (Bündnis90/Die Grünen) sowie die Landtagsabgeordnete Dörthe Weddige-Degenhard (SPD) und der Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages, Hans-Werner Schwarz (FDP), Ihr Erscheinen zur Podiumsdiskussion am Nachmittag ab ca. 16.45 Uhr zugesagt.
Zunächst werden zu Beginn Brunhild Grabow vom niedersächsischen Opferverband, die Psychologin Ruth Ebbinghaus, der Fachanwalt Thomas Lerche sowie Detlef Rumpf vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie mit Ihren Beiträgen in das Thema einführen. Zu Wort kommen auch Landesbeauftragte aus verschiedenen Bundesländern, die für die Anerkennung der Gesundheitsschäden zuständig sind. Die Veranstaltung wird moderiert vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Niedersächsischen Netzwerkes für SED- und Stasiopfer, Hartmut Büttner MdB a.D..
Teilnehmer zahlen einen Tagungsbeitrag von 15,- Euro, Anmeldungen erfolgen bis zum 18. Oktober unter E-Mail kas-hannover@kas.de beim KAS-Bildungswerk Hannover (Telefon 0511 4008098-0). Weitere Hinweise und Anmeldeinformationen finden sich im Internet unter http://www.kas.de/hannover/de/events/47774/. Ein PDF-Download mit weiteren Programmhinweisen ist dort bereit gestellt.
Rein inhaltliche Nachfragen zur Veranstaltung beantwortet auch gern Herr Hartmut Büttner vom Nds. Netzwerk für SED- und Stasiopfer, E-Mail: mail@hartmut-buettner.info, Telefon 0172-7354178.
Die Veranstalter der Fachtagung sind: Das Niedersächsische Netzwerk für SED- und Stasiopfer (www.sed-opfer-hilfe.de) sowie das Netzwerk Stasiopfer-Selbsthilfe e.V. (www.stasiopferselbsthilfe.de) in Kooperation mit dem Bildungswerk Hannover der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (www.kas-hannover.de).
Zur inhaltlichen Konzeption der Veranstaltung: Die Aufarbeitung der SED-Diktatur, das Erinnern und Mahnen und die politische Diskussion über die Folgen des DDR-Unrechtsstaates sind immer wieder Gegenstand von öffentlichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen, Seminaren, Schulausstellungen und Zeitzeugengesprächen landauf und landab. Nun wenden sich das KAS-Bildungswerk Hannover auf Initiative des Niedersächsischen Netzwerkes für SED- und Stasiopfer gemeinsam an die große Zahl derjenigen, die aus verschiedenen Gründen Gesundheitsschäden zum Beispiel durch jahrelange politisch motivierte Haftunterbringungen in Zeiten der SED-Diktatur erlitten haben. Es wird ein Dialogforum geboten, um die durchaus strittigen und von den Bundesländern und deren Verwaltungen unterschiedlich gehandhabten Fragen der Anerkennung haft- und verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden mit Fachleuten und Politikern zu diskutieren. "Wie kann die Situation der Opfer hinsichtlich der Anerkennung von Gesundheitsschäden durch die Folgen des totalitären DDR-Regimes erleichtert werden?", so lautet die zentrale Leitfrage der Veranstaltung, auf die viele Betroffene noch immer auf eine verbindliche und einheitliche Antwort durch die Bundesländer warten.
[+++ Für angekündigte Medienvertreter ist die Teilnahme natürlich kostenlos.Medienvertreter werden gebeten, sich bis möglichst zum 27. Oktober 2011 beim KAS-Bildungswerk Hannover, BWK-Leiter Jörg Jäger, E-Mail joerg.jaeger@kas.de, Telefon 0511 400809816, vorab anzumelden. Über eine Text- und/oder Bildberichterstattung im Nachgang zur Veranstaltung würden sich die Veranstalter sehr freuen. Inhaltliche Nachfragen zur Veranstaltung beantwortet auch gern Herr Harmut Büttner vom Nds. Netzwerk für SED- und Stasiopfer, E-Mail: mail@hartmut-buettner.info, Telefon 0172-7354178. +++]



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