Büttner-Initiative einstimmig vom CDU-Landesparteitag beschlossen

Am 9. November 1989 fiel die Todesmauer in Berlin (Foto: Bundesstiftung zur Aufarbeitung von SED-Unrecht)
Eine Idee aus Garbsen wird exportiert. Einstimmig hat der CDU-Landesparteitag in Braunschweig eine Initiative des Garbsener Ratsvorsitzenden Hartmut Büttner beschlossen. Wie schon in Garbsen, sollten sich auch weitere Gemeinden und Städte in Niedersachsen an den 25. Jahrestagen des Mauerfalls und der Wiedervereinigung Deutschlands beteiligen.
Der Antrag zählt eine ganze Reihe von Beteiligungsmöglichkeiten auf: Ausstellungen, Veranstaltungen, Treffen mit Partnerstädten, Zeitzeugengespräche, Besuche von Gedenkstätten und Mahnmalen oder eine symbolische Baumpflanzaktion wurden von Hartmut Büttner beispielhaft vorgeschlagen.

Für die Garbsener Ortsräte und den Umwelt und Stadtentwicklungsausschuss hat die Stadtverwaltung bereits positiv auf die Initiative reagiert. In einem auch vom Deutschen Städtetag und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. unterstützen Projekt sollen auch in Garbsen „Drei Bäume für Deutschlands Einheit, als wachsendes Denkmal für die Wiedervereinigung gepflanzt werden“. Eine Buche soll als Symbolbaum der alten Bundesrepublik, eine Kiefer für die ehemalige DDR und eine Eiche für das wiedervereinte Deutschland in einer Dreiergruppe gepflanzt werden.

Die Verwaltung unterstützt die Aktion und schlägt eine Fläche neben dem relativ neuen Regenrückhaltebecken in Garbsen-Mitte vor. Hier lassen auch die Bodenverhältnisse einen gemeinsamen Standort aller drei gewünschten einheimischen Großbäume zu. Hartmut Büttner ist mit diesem Vorschlag sehr einverstanden und sieht gerade in der zentralen Lage in der Nähe der Europaallee eine gute Umsetzung seines Vorschlages.
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