50 Jahre Mauerbau - CDU Garbsen lädt ein zur Gedenkveranstaltung

Das mit Stacheldrahtverhauen versperrte Brandenburger Tor wurde seit dem 13. August 1961 zum Symbol der Teilung Deutschlands und Europas

Am 13. August jährt sich zum 50. Mal der Jahrestag des unseligen Mauerbaus. 38 Jahre lang zerteilte eine mörderische Grenze Berlin, Deutschland und letztlich auch Europa.
Die CDU Garbsen will am Vorabend des Jahrestages an dieses einschneidende Ereignis erinnern und lädt deshalb alle interessierten Bürger zu einer abwechslungsreichen und interessanten Gedenkveranstaltung mit Zeitzeugen ein. Sie findet am Freitag den 12. August 2011 um 19 Uhr in der Gaststätte Reddert in Berenbostel (Dorfstr. 4) statt. Die Veranstaltung ist vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hartmut Büttner konzipiert worden, der auch die Moderation übernommen hat.
Zu Beginn wird der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Heinrich Dannenbrink eine kleine Plakatausstellung eröffnen, welche von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erstellt worden ist. Unter der Überschrift „Die Mauer – eine Grenze durch Deutschland“ werden die unmenschlichen Grenzanlagen, ihr Verlauf und ihre Geschichte auf 20 Plakaten dokumentiert. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch Filmausschnitte zum Mauerbau und zum Mauerfall gezeigt. Die Besucher haben Gelegenheit mit den Zeitzeugen Gernot Preuß und Klaus D. Rößler und weiteren Gästen zu diskutieren.
Hartmut Büttner hatte zum Themenfeld der schwierigen deutsch-deutschen Vergangenheit in den letzten fünf Jahren bereits einen bunten Strauß der unterschiedlichsten Initiativen in Garbsen selbst veranstaltet, angeregt oder unterstützt. Viele Garbsener Verbände, Organisationen und vor allem Schulen hatten sich mit vielen eigenen Ideen daran beteiligt. Das Johannes-Keppler-Gymnasium wird vom 7. – 18. November in einer weiteren Ausstellung aufzeigen, welchen Ideenreichtum und Wagemut viele Menschen aus der DDR entwickelt hatten, um dem SED-System entfliehen zu können. Auf Vermittlung von Hartmut Büttner zeigt die Schule unter dem Titel „Fluchtschicksale“ eine neue Ausstellung der Stasi-Unterlagenbehörde.

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