Irgendwie hat dieser Sperber (Accipiter nisus) unseren Vogelfutterplatz falsch verstanden. Eigentlich füttern wir hier keine Greifvögel, das schien dem Sperber heute morgen aber nicht zu störten. Er fand wohl, das wir ihm die Speisekammer so schmackhaft gemacht gaben, weil wir auch Tauben an unserer Futterstelle haben, oder besser vielleicht hatten.
Die Bilder habe ich eben durch unser Küchen, bzw. durch ein Kellerfenster gemacht, daher sind sie etwas unscharf.
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Der Sperber hat das schon richtig verstanden mit dem Futterplatz. Die Taube wurde ja "vorsätzlich" angefüttert. Aber er kommt nur wenn er Hunger hat. Prima Serie.
Für den Sperber hat sich dieser "Braten" so richtig gelohnt, super Dokumentation der "Fressorgie", und ohne Scheibe dazwischen wären diese Aufnahmen sicher so nicht möglich gewesen.
Einmalige Serie, die einem wohl nicht alle Tage vor die Linse kommt.
Joachim hat Recht, der Sperber muß auch über den Winter kommen.
Natur, Natur sein lassen.
@Christel: Nur, das die Haus- oder Stubenkatzen nicht in die freie Natur gehören! Wenn Hunde frei herumlaufen und dann eventuell wildern, regt man sich auch auf und es ist auch eine Ordnungswidrigkeit!!
Alsounsere Katzen dürfen in den Garten frei laufen und auch der Hund wurde im Garten nicht angeleint. Das wäre ja schlimm dürften sie nie in die freie Natur
Selbst schuld, wenn sie in deinen Garten kommen ;)
Müssen sie halt aufpassen...
Das dient auch der Natur, wenn die Evolution sie reinigt... denn wer sich von einer ollen Hauskatze erwischen lässt, ist schlecht für die Art ;)
Ich habe natürlich kein Problem damit, das der Sperber sich bei uns im Garten etwas zum Fressen gesucht hat. Wenn die Taube zu unachtsam war...
Der Sperber hat außer den Federn nur zwei kurze Stücke Darm übrig gelassen, was er an Taube nicht gefressen hat, hat er mitgenommen. Ich habe zumindest nichts weiter gefunden, als ich den Tatort gereinigt habe.
Zu dem Thema Hunde und Katzen muss ich feststellen, das beide vom Menschen eingeschleppt sind und nicht "wildern" dürfen. Der Sperber aber ist bei uns heimisch und hat somit sehr wohl alles Recht der Welt, sich auch hier Futter zu suchen, auch wenn das eine Stadttaube bei uns im Garten ist. Einer Katze oder einem Hund würde ich das Recht nicht zusprechen, die gehören von den Besitzern gefüttert und haben die einheimische Fauna in Ruhe zu lassen.
> "Einer Katze oder einem Hund würde ich das Recht nicht zusprechen, die gehören von den Besitzern gefüttert und haben die einheimische Fauna in Ruhe zu lassen"
Das ist aber nur in der Masse schlimm - z.B. dort, wo viele Katzen als Freigänger auf einen Haufen vorkommen. Im Einzelfall ist es doch ok. Und freilebende Katzen vermehren sich ohne Zufütterung eh nicht so sehr, dass sie als Schädlinge auffallen (die nimmt man kaum wahr).
Hunde dürften im Garten eh kaum gute Beute finden ;)
Eindrucksvolle Bildserie, Olaf. Mein erster Gedanke war, ob es sich dabei auch um einen Habicht handeln könnte. Vom Gefieder sind sie ja gleich. Wie groß war er etwa?
Gruß Kurt
Hallo Kurt,
für einen Habicht war der greif viel zu klein. Zudem hatten meine Frau und ich schon einmal nahen Kontakt mit einem Sperber, den haben wir aufgenommen um ihn anschließend in eine Auswilderungsstation zu bringen. Da hatten wir ihn ganz nah vor den Augen, haben sogar mehr oder weniger mit ihm zusammen gefrühstückt. Dabei hat aber nur unser Pflegling damals das Katzenfutter bekommen...
@ all,
es freut mich, das Euch meine Bilderserie trotz der schlechten Bildqualität gefallen hat. Es war auch schon etwas besonderes, das Greifvogelgelage so nah zu beobachten.
Das winterliche Wetter treibt sie so langsam zu...
Heute morgen hatte es etwas Schnee, Matsch und Sturm, die Wintervögel treibt es so langsam an die vorbereiteten Futterplätze. So lange wie der Garten...
Für solche Gäste ist eigentlich, mein...
Den Sperber (Accipiter nisus) am Futterbrettchen !!
Als ich heute gegen 15.oo h nach Hause kam, galt wie üblich mein erster Blick zum Fenster...
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