Große Aufregung in der Grundschule

dieser kleine Teich ist ganz allein für die Entenfamilie da. Völlig geschützt können die Küken aufwachsen
Vor einigen Wochen kam ein Entenpaar in der Schule zu Besuch und schwamm munter auf dem kleinen Teich im Atrium zwischen zwei Gebäudeteilen herum.
Ob sie wohl auch hier brüten würden?

Diese Frage wurde heute mit einem JA beantwortet.

Ich hatte den Schulhof noch kaum betreten, da kamen die ersten Kinder auf mich zu und riefen aufgeregt durcheinander. Sie wollten mir „ was ganz Schönes zeigen“.
Gespannt folgte ich ihnen in den Flur zu den Toiletten.
Hinter der Glasfront badete eine Entenmama mit sieben frisch geschlüpften kleinen Küken.

Das war ein schönes Bild.

Noch schöner fand ich, dass alle Kinder, die am Fenster standen fast ehrfürchtig wurden und nur noch interessierte Fragen stellten.

Gestern noch, als ein Kind ein Hühnerei in der Hand hielt, das es gerade auf einem Bauernhof geschenkt bekommen hatte und den anderen erzählte, es sei ein frisch gelegtes, fragte ein Junge „ Oh, lebt das noch?“.

Ich musste schmunzeln und dachte darüber nach, wie wenig die Kinder doch von der sie umgebenden Natur mitbekommen.

Nun wird das etwas anders werden. Da kommt sicher eine spannende Zeit auf uns alle zu.

Die Entenfamilie muss nämlich bleiben, bis die Kleinen fliegen können. Einen anderen Weg hinaus gibt es nicht.

Eine interessante Beobachtungszeit steht den Kindern bevor.
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3 Kommentare
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Erika Walther aus Augsburg | 14.06.2014 | 10:21  
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Hans-Werner Blume aus Garbsen | 14.06.2014 | 16:15  
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Gabriele F.-Senger aus Langenhagen | 14.06.2014 | 23:01  
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