Sprechen Sie Platt?

Frielingen hat viele Müller hervorgebracht
Garbsen: Frielingen |

Vom Frielinger Platt und der Müllerfamilie Prinzhorn. Frielinger Geschichte im Internet

„Obwohl die plattdeutsche Sprache in letzter Zeit erneut an Bedeutung gewinnt, gerät doch ein Teil des ursprünglichen Wortschatzes mehr und mehr in Vergessenheit“, hieß es 2001 in der Frielinger Dorfchronik. Lediglich die älteren Mitbürger sprechen – von Ausnahmen abgesehen – noch diese Sprache. Manche werden aber wieder neugierig.
Das Frielinger Platt nahebringen wollen die Autoren der Dorfchonik nun auch auf der Internetseite www.frielingen.de. „Mancher hat sich schon gefragt, was ein bestimmtes plattdeutsches Wort bedeutet“, erläutern die Autoren Norbert Görth, Klaus Schiegel und Peter Bartel. Sie haben in zahlreiche Wörter und Redewendungen aus dem Frielinger Platt gesammelt. Im Internet steht nun ein kleiner Wörterbuch des Frilinger Plattt zur Verfügung. Außerdem ist dort die Geschichte „Von Hölschen un in basch“ von Ernst Finke zu lesen.
Das Lexikon ist sicher nicht vollständig. Deshalb freuen sich Görth und seine Mitstreiter auf Hinweise und Ergänzungen.
Nach dem Bericht über den „Mühlenweg ohne Mühle“ wurde erst kürzlich in diesem Jahr eine überraschende Entdeckung gemacht: Aus Frielingen stammen nicht nur einige Müller der Familien Heidemann, Rieckenberg, Bullerdieck und Kahle, sondern auch sehr viele Müller namens Prinzhorn. Ihre Geschichte, typisch für große Müllerfamilien wie die Heidemanns, ist nicht in der Dorfchronik, aber neu auf der webseite zu finden.
Das 2001 veröffentlichte das Buch „Frielingen - Ein Dorf verändert sich. 1351 – 2001“ ist weiterhin im Buchhandel und in Frielingen zu kaufen. „Für die Weihnachtszeit, für Neubürger und Garbsener Geschichtsinteressierte ist das einpassendes Geschenk“,meint der Arbeitskreis Dorfchronik Frielingen, der unter Norbert.Goerth@t-online.de oder KSchie@gmx.de zu erreichen ist. Auf www.frielingen.de werden Themen aus dem Buch und neue Erkenntnisse aus der Geschichte Frielingens präsentiert. Mindestens ein neuer Baustein pro Monat kommt hinzu.
(Bilder: Johann Christian August Prinzhorn Mühle kaufte 1853 die Mühle in Brokeloh zwischen Rehburg und Nienburg)
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Dieter Goldmann aus Seelze | 10.12.2013 | 17:26  
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Andreas Köhler aus Greifswald | 10.12.2013 | 18:02  
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Günter Kunze aus Uetze | 10.12.2013 | 19:04  
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 10.12.2013 | 19:10  
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