Schrottwichteln - Schenken und Spaß haben
Ein beliebtes Spiel in der Weihnachtszeit ist das Schrottwichteln.
Hierbei geht es darum, ungenutzte Gegenstände aus dem eigenen Haushalt hübsch zu verpacken und zu verschenken und um jede Menge Spaß und gute Laune.
Benötigt wird dazu ein Würfel, viele verpackte Geschenke und eine Regel.
Hier ist ein Regelbeispiel:
Bei einer 6 darf sich jeder der Mitspieler ein Päckchen aussuchen.
Dann gibt es unterschiedliche Verfahrensweisen, die Geschenke weiter zu verteilen.
Es kann so geregelt werden, dass:
jeder bei einer 1 sein Päckchen nach rechts,
bei einer 2 nach links weitergibt.
Wird eine 3 gewürfelt, muss man ein Päckchen abgeben,
während man sich bei einer 4 eins aussuchen darf.
Bei einer 5 wird dann alles um zwei Plätze nach rechts geschoben.
Vor dem Spiel muss unbedingt eine Zeit festgelegt werden.
Das ist nur eine von vielen unterschiedlichen Arten, die Geschenke zu verteilen.
Seinen Ursprung hat das Schrottwichteln in Schweden. Dort werden beim „Julklapp“ in der Familie kleine Geschenke übergeben. Ganz wichtig sind dabei Verse, die negativ oder positiv auf den zu Beschenkenden getextet wurden.
Das Julklapp geht auf das Fest der Wintersonnenwende zurück, auch das Julfest genannt.
Diese nordische Feier wurde in Weihnachten eingebunden.
Unnütze Dinge werden dabei anonym vor eine Tür gelegt. Daher stammt sicher unser Schrottwichteln.
Das Schrottwichteln hat in unterschiedlichen Gebieten verschiedene Namen wie: Ramschwichteln, Gammelwichteln, Fieswichteln, Ekelwichteln und Horrorwichteln.
In unserem österreichischen Nachbarland wird das Wichteln Engerl-Bengerl-Spiel genannt.



Ja Karin ...was weg muß ;-)
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