Kreuzweg durch Garbsen

von Elisabeth Patzal aus Garbsen | am 13.03.2011 | 658 mal gelesen | 4 Kommentare | 0 Bildkommentare | 37 Bilder
Gemeindereferentin Bärbel Smarsli und Diakon Thomas Müller begrüßen die Teilnehmer inder Schloß Ricklinger Barockkirche

Garbsen: Kirche | Wir kreuzen da auf, wo wir leben!

Unter diesem Motto machten sich am ersten Sonntag der Passionszeit 35 Garbsener Christen auf den Weg mit einem großen Holzkreuz.
Wie schon im vergangenen Jahr wollen sie bis Ostern alle Garbsener Kirchenstandorte besuchen und dabei das Kreuz durch die Straßen und Felder tragen.
Eingeladen hatten dazu Gemeindereferentin Bärbel Smarsli und Diakon Thomas Müller aus der katholischen Kirchengemeinde St. Raphael in Garbsen.

Die kleine Gruppe fiel auf und viele Menschen blieben stehen. Kinder riefen fragend über die Straße „was macht ihr da?“ und Diakon Thomas Müller ging auf sie zu und erklärte ihnen die Aktion.
Eine Frau, die auf ihrem Spaziergang unterwegs war, blieb stehen und nahm an einer der Stationen, an denen jeweils ein Impuls gegeben wurde teil. Sie bedankte sich anschließend und ging ihren eigenen Weg weiter.

Die Kreuzpilger folgten dem Kreuz.
An diesem ersten Sonntag ging der Weg von der alten Barockkirche in Schloss Ricklingen über Horst, wo die Gruppe ebenfalls in einer evangelischen Gemeinde zu Gast war, weiter nach Osterwald. Dort öffnete die Grundschule Im Schiereick ihre Türen und fleißige Hände hatten einen Klassenraum in eine gemütliche Imbissstube verwandelt.
Kreuz- tragend oder einfach folgend machte sich jeder Teilnehmer auf seinen persönlichen Weg.
Es fanden die unterschiedlichsten Gespräche statt. Man lernte sich und die Anderen näher kennen.
Die Möglichkeit schweigend dabei zu sein war ebenfalls gegeben.

Natürlich gingen heute vielen die Bilder aus Japan durch den Kopf und Fragen nach der eigenen Sicherheit hier in unserem Lande kamen auf.
Es wurde aber auch eifrig über die brennenden Fragen in der katholischen Kirche gesprochen.

Wege haben Kreuzungen und nicht immer findet jeder auf Anhieb die richtige Abzweigung.
Das ist im Großen wie im Kleinen gleich.
Dem Kreuz zu folgen heißt die Hoffnung zu haben, dass wir etwas bewegen können.
Mit ganz kleinen Schritten fing heute ein Weg an, der die Garbsener Christen weiterführen wird.

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4 Kommentare zum Beitrag
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Bernd Stache aus Neustadt am Rübenberge am 13.03.2011 um 22:41 Uhr  
19.896
Ingeborg Behne aus Barsinghausen am 13.03.2011 um 22:47 Uhr  
5.703
Hans-Christoph Nahrgang aus Kirchhain am 13.03.2011 um 23:22 Uhr  
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Gisela Diehl aus Alzey am 14.03.2011 um 00:59 Uhr  
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