Kinder zeigen Stärke
Garbsen: Katholische Kirche St. Raphael | In Garbsen waren Anfang Januar wie überall in Deutschland auch die Sternsinger unterwegs.
Die katholische St. Raphaelgemeinde schickte in feierlichen Gottesdiensten der drei Kirchenstandorte 43 Kinder mit 15 erwachsenen Begleitern auf den Weg durch die Stadt.
Sie besuchten dort insgesamt 273 Haushalte.
Auch im Rathaus sowie in Kindergärten, Altenheimen und evangelischen Kirchen waren sie eingeladen.
Am Ende hatten sie 9.026,30 Euro für Kinder in Kambodscha gesammelt.
Nebenbei gab es 1.274,70 Euro für einen Dankeschöntag der Garbsener Sternsinger im Sommer.
Froh kamen die Kinder mit ihren Begleitern am 6. Januar zum feierlichen Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Raphael zusammen. Sie gehörten dort zu den Ehrengästen.
Selbst Garbsens Bürgermeister Alexander Heuer bedankte dich bei den Kindern für ihren Einsatz.
Ein letztes Mal sangen sie die Lieder, mit denen sie in den vergangenen Tagen viele Menschen beglückt hatten, sprachen den Segen und schrieben ihn mit Kreide an die Eingangstür.
Die Kinder waren überwältigt von der Freude, die sie zu den Menschen bringen durften, das erzählten sie immer wieder.
Die neunjährige Vanessa strahlte und berichtete davon, wie sehr sich die Menschen gefreut haben, die sie besuchten. Sie war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei.
Antonia, die mit ihren neun Jahren schon zum dritten Mal mit unterwegs war, bewegte besonders, dass alle Leute so nett waren und oft Tränen in den Augen hatten, während die Kinder bei ihnen sangen.
Marie-Sophie ist zehn Jahre alt. Sie fand es besonders gut, dass sie Kindern, die in Not sind, helfen kann.
Auch, dass die Leute im Altenheim sich besonders gefreut haben, wird ihr im Gedächtnis bleiben.
Philipp-Alexander, er ist der Zwillingsbruder von Marie-Sophie, hat besonders beeindruckt, dass die Bewohner des Altenheimes etwas von ihrem eigenen Geld gespendet haben, obwohl es doch eine Gesamtspende des Heimes gegeben hatte.
Max, zehn Jahre alt und zum dritten Mal dabei, erzählte, dass er die Freude bei den Menschen, die er traf und die Hilfe, die Kinder durch die Aktion erfahren, ihn sehr beeindruckt haben.
Julius, der mit seinen elf Jahren schon zu den Älteren gehört, ist wichtig, dass die Sternsinger den Menschen Freude bereitet und sie glücklich gemacht haben. „Manche Leute hatten sogar Tränen in den Augen“ berichtete er.
Auch ist es ihm wichtig zu wissen, dass Kinder etwas tun können.
Die zwölfjährige Lea, die schon zum vierten Male dabei war sagte: “das Schönste ist, dass wir wissen, dass Kinder in Kambodscha durch uns Hilfe bekommen und dass wir hier eine so tolle Gemeinschaft sind.“
Für die zwölfjährige Sophie gewann eine Begegnung im Altenheim besondere Bedeutung. Sie erzählte, dass ein alter Mann, von dem seine Pfleger sagten, dass er sonst kaum Gefühle zeigen konnte, vor Freude geweint hätte.
Florian ist zwölf Jahre alt und schon zum vierten Mal dabei gewesen. „Es ist super, dass ich Kindern helfen kann, die es nicht so gut haben wie ich“ erzählte er strahlend.
Die Hausbesuche mit den Gesängen haben ihm auch sehr viel Spaß gemacht.
Alles in Allem ist das eine positive Bilanz.
Kinder tun etwas für Kinder. Sie gehen in ihren Ferien zu Familien und Institutionen um anderen Kindern in fernen Ländern zu helfen.
Dabei weiten sie ihren Blick und sehen die Not nicht nur im Fernsehen. Sie sind am Ende stolz und froh darüber selbst etwas tun zu können.




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