Glauben Heute
Während sich junge Christen in Garbsen auf den Weg zur Firmung, das heißt erwachsen werden im Glauben, machen, hören die Probleme in der Kirche nicht auf.
Schlimm genug ist die Tatsache des jahrelangen Todschweigens der Kindesmissbräuche auch in kirchlichen Einrichtungen, doch es geht weiter.
Ein Priester, der zuletzt in Garbsen seinen Dienst verrichtete, kündigt seinen Rücktritt an.
Er hat unter anderem Probleme mit dem Zölibat.
Ausgerechnet in einem Gottesdienst, in den die Jugendlichen, die sich auf ihre Firmung vorbereiten besonders eingeladen waren, wurde dieses verkündet.
Hätte man das verhindern können?
Ich bin mir nicht ganz sicher.
Immerhin zeigt es den jungen Leuten zu welcher Kirche sie demnächst „Ja“ sagen.
Es ist eine Kirche, die zurzeit viele negative Schlagzeilen macht.
Es ist meine Kirche.
Ich gehöre zu den Begleitern, die mit den Jugendlichen ihren Weg gehen.
Das bedeutet, dass ich mit ihnen im Gespräch bin, denn sie haben gerade in dieser Zeit viele Fragen.
Es geht um die Kirche, die Jesus Christus gegründet hat.
Schon zu seinen Lebzeiten hatten viele Menschen kein Verständnis für seine Lehre.
Aber die Kirche wurde über 2000 Jahre alt.
Das ist für mich Beweis genug dafür, dass sie auf dem richtigen Weg ist.
Allerdings sollten einige Herren die Augen weit offen halten, damit sie nicht vergessen, dass es im Glauben wie im Leben zwei Geschlechter gibt.
Wann wird in Rom das Fenster wieder geöffnet, das damals im 2. Vatikanischen Konzil frische Luft in die Räume des Vatikans gelassen hatte?
Ich stehe zu meiner Kirche.
Aber ich stelle Fragen und ich hoffe auf Antworten.





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