Der Tannenbaumkauf
Garbsen: Bordenau | Heute, am 4. Adventsonntag war es soweit.
Franz und Elisabeth Patzal machten sich auf den Weg um ihren Tannenbaum zu kaufen.
Durch das verschneite Garbsen fuhren sie zur Tannenplantage.
Viele Erinnerungen an vergangene Jahre fuhren mit.
Was für eine Aufregung war das damals, als die noch kleinen Töchter sie begleiteten und jedes Familienmitglied vor einem anderen Baum stehen blieb und ihn für den schönsten hielt.....
"Nein, der ist doch schief gewachsen!"
und
" Der hat doch zwei Spitzen!"
und
"Bei dem ist hinten eine ganz große Lücke, da passt ja die Krippe rein"
So und so ähnlich verliefen die Begutachtungen der einzelnen Tannen.
Am Ende einigten sie sich jedes Jahr auf ihren Christbaum.
Es machte aber auch immer Spaß, andere Baumsucher zu beobachten.
Da liefen Mutter, Vater, Kind und Hund durch die Reihen und suchten und riefen sich gegenseitig wieder zusammen.
Einmal war ein älteres Ehepaar vor einem kleinen krummen Bäumchen stehen geblieben, an dem bisher alle vorbei gegangen waren.
Es war schief und unregelmäßig gewachsen und der Mann sah es kritisch an, während seine Frau zu ihm sagte " Aber Heinrich, geschmückt und liebevoll betrachtet...."
Es war eine rührende Szene, die zeigt, dass Baum nicht gleich Baum und alles sowieso Ansichtssache ist.




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