Buchbesprechung "Aimée und Jaguar" von Erica Fischer

Eine Liebe in Berlin, 1943
Obwohl ich eigentlich nicht gern Liebesgeschichten lese, begleitet mich dieses Buch schon seit vielen Jahren und ich lese es immer wieder. Es ist die wahre Geschichte einer Jüdin und einer regimetreuen verheirateten Mutter von 4 Kindern, die sich im Berlin der Nazi-Zeit ineinander verlieben. Eine "Arierin" und eine Jüdin in den 1940-er Jahren im Nazi-Reich - so etwas kann man sich gar nicht ausdenken. Die regimetreue Mutter ist plötzlich gar nicht mehr so regimetreu, trennt sich von ihrem Mann, nimmt den Verlust von finanziellen Vorteilen in Kauf, ebenso das Getratsche der Nachbarn. Ihre jüdische Geliebte lebt als sogenanntes "U-Boot" illegal und versteckt in Berlin. Diese unmögliche Liebe macht es auf der einen Seite nicht gerade einfacher, auf der anderen Seite gibt sie natürlich auch Hoffnung. Das Ende will ich nicht verraten, obwohl sicherlich viele auch den gleichnamigen Film mit Maria Schrader und Juliane Köhler gesehen haben - übrigens auch sehr zu empfehlen.

Ein Buch über Liebe und Mut, Verzweiflung und Hoffnung - ganz groß und sehr bewegend.

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1 Kommentar zum Beitrag
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Martin & Christine Kewald-Stapf/Stapf aus Amöneburg am 29.01.2012 um 20:26 Uhr  
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