Wo: St. Augustinus
Wann: 26.02.2010 16:30 Uhr bis 28.02.2010 13:30 Uhr
Auf dem Weg zur Firmung
Hameln: St. Augustinus | 60 Jugendliche der katholischen Gemeinde St. Raphael aus Garbsen machten sich mit ihren Begleitern am letzten Wochenende im Februar auf den Weg nach Hameln.
Dieser Ausflug ist ein Teil der Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung, das
sie im September empfangen werden.
Das Thema des Wochenendes war die Taufe.
Die Taufe ist der Beginn des Lebens als Christ und Aufnahme in die Gemeinde.
Das Taufversprechen geben dabei die Eltern für das Kind ab.
Im Alter von etwa 16 Jahren entscheiden sich die Jugendlichen später selbst für ein Leben als katholische Christen und lassen das vom Bischof feierlich besiegeln.
Auf dem Weg dorthin treffen sie sich in Gruppenstunden und zu anderen Aktionen, die ihnen zeigen sollen, wie schön das Leben in der Gemeinschaft der Gläubigen sein kann.
Vieles kam auf die Jugendlichen zu an den zwei Tagen, die sie gemeinsam verbrachten.
Einige von ihnen ließen sich auf alles ein und erlebten besondere Stunden, die sie für ihren weiteren Weg prägten.
Die Figur des Rattenfängers legte den Vergleich nahe zu dem, der Menschen durch seine besondere Menschlichkeit und Nächstenliebe anzieht.
In den verschiedenen Angeboten von Gruppenarbeiten hatte jeder die Chance, sich das auszusuchen, was ihm zusagte.
Zur Auswahl standen: die Erarbeitung einer Pantomime, Malen zum Thema Taufe, Collagen erstellen, eine Fotosafari durch die Stadt mit Blick auf den Glauben, Interviews zur Taufe und eine Band zur Unterstützung des Gesangs zu erweitern.
Jeder fand seinen Platz dabei und es gab am Ende bemerkenswerte Ergebnisse zu bestaunen.
Viel Freude hatten die Jungen und Mädchen daran, auf einen Zettel, den jeder auf seinem Rücken befestigt hatte, einander gute Eigenschaften auf zu schreiben.
Ein ganz besonderes Erlebnis kam am Samstagabend auf die Jugendlichen zu.
Die Kirche St. Augustinus war nur durch einigen Kerzen beleuchtet als die Jugendlichen mit ihren Betreuern eintraten.
Zunächst versammelten sich alle für ein kurzes Abendgebet mit Gesang in der Krypta unter dem Altarraum.
Anschließend suchte jeder nach und nach verschiedene Stationen im Kirchenraum auf, an denen kleine Impulse vorbereitet waren.
Am Ende des Abends ging dann jeder mit einer Kerze in der Hand den fast dunklen Gang zum Altar entlang und stellte sich in die Seitenkapelle an das Taufbecken.
Hier machte er ein Kreuzzeichen mit Weihwasser auf die Stirn und erinnerte sich dabei an die Taufe.
Es war ein beeindruckendes Bild, als die vielen jungen Leute dort mit den Kerzen in Stille versammelt standen und einer nach dem anderen dazu kam.
Dieses Erlebnis hat die Mädchen und Jungen tief berührt.
Der Sonntag begann mit einer Reflexion über das Erlebte.
Nach einem Gottesdienst, den die Jugendlichen mit der Hamelner Gemeinde zusammen feierten und durch drei Lieder, die die Band spielte bereicherten, gab es in der Jugendherberge an der Weser noch ein Mittagessen, ehe es dann wieder zurück nach Garbsen ging.
Nun können die Gruppentreffen für die insgesamt 73 Jugendlichen beginnen.
Der Weg geht weiter....
Sehr schöner und vor allem positiver Bericht über die katholische Kirche. Wünsche den Jugendlichen eine guten gemeinsamen Weg und stets die richtigen Begleiter.
Danke für diesen informativen Beitrag, Elisabeth. Die heiteren Bilder vermitteln die Stimmung des Wochenendes ganz wunderbar! Liebe Grüße Franz
Unsere Tochter empfängt im Juni die Firmung. Wir hatten bis jetzt nur die magere Info, dass im Juni der Firmtermin ist. Hatten weder Gespräche, Veranstaltungen, noch sonstiges.. finde ich echt super bei Euch... mit der Jugend zusammen auf die bevorstehende Firmung zu arbeiten..
Danke für diesen informativen Einblick - schöner Bericht!
@ Christine, das ist wirklich wenig dafür, dass die Firmung bei euch nun schon bald ansteht :-(
Ja, finde ich auch. Wir hoffen, dass wir Eltern im nächsten Gottesdienst wenigstens die Anmeldemodalitäten erfahren. Unsere Firmbeauftrage weiß nur so viel, dass sie den Kinder nach Ostern ein paar Unterrichtsstunden erteilen darf!
... finde ich auch super das etwas mit den jungen Menschen unternnommen wird .... ich kann mich noch erinnern das wir auch keine große Vorbereitung hatten .... einige Stunden .... in denen viel geredet wurde ..... mehr nicht .... super Beitrag :-)
Da schließe ich mich Dir an Karola! An meine Firmung kann ich mich nur in soweit erinnern, dass ich als Einzigste ein langes (von meiner Mama selbstentworfenes rosa Kleid) trug und in der Schule anschließend ausgelacht wurde (die Religionslehrerin hatte auch fleißig mitgelacht, das war peinlich!)
Das war ja sehr "christlich", Christine ... :-( Aber offenbar hast Du es gut verschmerzt! :-)
Ach ja, die Zeit heilt alle Wunden.. die Leute die mich damit aufzogen, waren eh alle nur neidisch, weil die sonst "kleine graue Maus" für kurze Zeit Gesprächsfaktor Nr. 1 war..
Aber zurück zur Gegenwart: ich finde die Aktion bei Elisabeth für die Firmlinge genial.. Elisabeth: wer organisiert bei Euch das Wochenende und die Vorbereitung der Firmlinge?
@Christine, das macht unser Pastoralreferent gemeinsasm mit denen, die sich als Firmkatecheten gemeldet haben. In diesem Jahr fuhren nach zusätzlich einige Jugendliche mit, die schon gefirmt sind, weil sie Freude daran haben.
Siehst Du, da hakt es bei uns auch schon. Eine/n Pastoralreferentin/en gibt es bei uns nicht. Der Unterricht der Kinder findet in der Kirche, durch eine ortsansässige Religionslehrerin statt. Punkt, das war es. Ach ja, nach der Firmung gibt es noch einen gemeinsamen Ausflug.
@ Christine, vielleicht finden sich ja auch bei euch Eltern oder Jugendliche, die die Gruppen begleiten möchten?
In Sachen Firmung bin ich leider nicht so "firm"...
Kenne ähnliche Aktionen aber aus den
Konfirmanden-Freizeiten unserer Kinder.





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