Kein Flohmarkt vor 11: Bürokratieposse oder sinnvoll?
Garbsens Rathausflohmarkt laufen die Standbetreiber davon - weil die Stadt künftig ein Gesetz durchsetzen will, das zwar überall in Niedersachsen gilt, aber anderswo kaum beachtet wird. Denn eigentlich darf sonntags an keinem Flohmarkt vor 11 Uhr Ware verkauft werden. Redakteur Markus Holz berichtet darüber heute in der Leine-Zeitung:
Die Stadt hat Thomas Hausmann, Betreiber der Rathausflohmärkte, nachdrücklich auf das Sonn- und Feiertagsgesetz hingewiesen. Angekündigt war für Sonntag ein Verkauf ab 8 Uhr. Hausmann musste seine Standbetreiber kurzfristig informieren. „Die Hälfte der Händler ist sofort auf Märkte ausgewichen, die eher öffnen – sehr ärgerlich“, sagte Hausmann.
Das Problem der Standbetreiber: Der Vormittag ist die beste Umsatzzeit. „Was bis 11 Uhr nicht weg ist, verkauft sich auch nicht mehr“, sagte Annemarie Exler, selbst Organisatorin mehrerer Flohmärkte in der Region, der Leine-Zeitung.
Was meint Ihr: Ist es gut, dass die Stadt Garbsen geltendes Recht durchsetzt - und sollten andere Kommunen auch so konsequent sein? Ist die Einschränkung der Verkaufszeiten für Flohmärkte sinnvoll? Wie wird das bei den Flohmärkten gehandhabt, auf denen Ihr unterwegs seid?
Die Stadt Garbsen ist wirklich einzigartig ! Nicht nur, daß sie Interessenten "anderer" Branchen am Bauboulevard nicht zulassen und lieber leerstehende Gebäude in Kauf nehmen, jetzt auch noch diese Nummer ! Einfach nur UNGLAUBLICH ! Eben einzigartig !
Das ist eine schwachsinnige Entscheidung. Von 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr werden die meisten Geschäfte gemacht. Da gehen die Profis auf die Jagd an den Ständen, Ware einkaufen, die in ihr eigenes Sortiment passt.
Dann kommt noch einmal ein Schub nach 13:00 Uhr und dann ist es vorbei.
Wenn die Stadt die ersten 3 Stunden stiehlt, kann man den Markt vergessen.
Verkäufer bauen doch schon teilweise zwischen 14.00 Uhr und 15:00 Uhr wieder ab.
Ich werde mir sofort meine zeitung schnappen und nachlesen.
Ich denke, da wird sich eine änderung finden lassen müssen, zumal die Stadt Garbsen recht stolz darauf ist, dass die flohmärkte auf dem rathausplatz sehr viel geld für soziale zwecke einbringen.
Bedauerlich dass sich hier wieder einmal der
Gesetzgeber durchsetzt ohne an die Folgen zu denken.
Erlebt habe ich auch, was bis 11:00 Uhr noch auf meinem
Tisch lag/stand, packte ich wieder in die Kisten. Vereinzelt
verkaufte ich das eine oder andere Teil nach dem Mittagessen.
Ähnliches erlebte ich später auf den Kunsthandwerkermärkten.
Es wäre interessant zu wissen, welchen Hintergrund dieses Gesetz hat und warum es in anderen Städten nicht beachtet werden muss. Die Sonntagsgottesdienste, die meistens vor 11 Uhr an Sonn- und Feiertagen stattfinden, könnten ein Grund sein. Allerdings gibt es überall, also auch hier in Garbsen, Sportveranstaltungen in öffentlichen Anlagen, die erlaubt werden und früher als 11 Uhr beginnen. Insofern kann ich diesen einsamen Beschluss auch nicht verstehen.
Ich nehme an, dass diese regelung mit dem gesetz zu den ladenöffnungszeiten zu tun haben wird. Entscheidend ist und bleibt, dass die kommunen unterschiedlich handeln. Dem bericht der Leine-Zeitung zufolge scheint es den kommerziellen flohmarktveranstaltern möglich gemacht zu werden, mit den verkäufen vor 11 uhr "durchzukommen". Das darf nicht sein !
Hans-Werner, das darf wirklich nicht sein! Damit ginge der gute alte Flohmarkt einen neuen unattraktiven Weg. Das bunte Bild prägen doch gerade die vielen privaten Keller- und Dachbodenfundstücke.
Zum Teil ist es doch schon so, dass sich mehr kommerzielle
Flohmarktteilnehmer durch setzen, die mit dem ursprünglichem
Flohmarkt nicht mehr viel zu tun haben. Leider! Um dieses zu
verhindern, ist der Verkauf ab 11:00 Uhr angebracht.
Das interessiert aber den Veranstallter nicht, da die Profis wesentlich höhere Standgebühren zahlen und wenn es sozialen Zwecken dient, der gemeinnützigen Kasse zu Gute kommt.
Die Profis nehmen überhand, das ist klar.
Der "alte Flohmarkt" wird aber auch zum Teil durch den Annoncenbereich der Zeitungen abgedeckt.
Meine Familie hat aufgegeben.
dem Kommentar von Elisabeth Patzal schließe ich mich voll an.
Das ist Deutschland, für alles gibt es eine Regelung oder ein Gesetz.
Die Ladenöffnungszeiten hat man liberalisiert. Brötchen kann man nun schon fast rund um die Uhr kaufen (gerade auch an Sonn u. Feiertagen).
Was nicht schon geregelt ist wird schon noch geregelt.
In anderen Ländern gilt der weit verbreitete Satz: "Was nicht verboten ist, das ist erlaubt!" Nun ja, ich bin auch Beamter - aber ein wenig flexibel sollte man schon sein.
Der flohmarkt auf dem Garbsener rathausplatz lässt in der regel keine profi-händler zu !
Thomas Hausmann achtet recht genau auf diese spielregel.
Und noch etwas besonderes: Kinder zahlen keine standmiete, die sowieso schon unter den preisen den professionellen veranstalter liegen.
Wenn Garbsen sich an geltendes Recht hält und andere nicht, macht doch nicht Garbsen einen Fehler.
Und die 11-Uhr-Regel gibt es vielleicht, wie schon erwähnt wurde, wegen der Gottesdienste. Aber selbst wenn es nur wegen der mal ausschlafen wollenden Anwohner wäre, hätte sie einen guten Zweck.
Ich persönlich gehe kaum noch zu Flohmärkten, weil sie so früh öffnen und schließen. Man will am Wochenende auch mal ausschlafen oder gemütlicher frühstücken und nicht mit dem Hahn aus dem Bett springen und zum Flohmarkt hetzen. Wenn bzw. da dann schon ab Mittag nichts mehr los ist, geh ich nach Mittag halt gar nicht erst hin.
ich glaube nicht, das wg. Langschläfern ein Gesetz gemacht worden ist, würde aber in meine Kommentierung passen. Schilda gab es ja auch der Schilder wegen.
Na denn "Gute Nacht"
Was hat Lärmschutz mit Schilda zu tun?
Oder dass eine Gemeinde sich an geltende gesetzliche Regelungen hält?
Ich glaube die grosse Zeit der Flohmärkte ist eh vorbei,seit es Blätter wie der heisse Draht oder Portale wie myhammer.de, ebay ,123 tv gibt ist hier starke Konkurrenz entstanden,ebenso durch die ein euro länden und sonderpostengeschäfte .so ist zumindest meine meinung
@ Andreas: Es findet ja nicht jedes Wochenende ein Flohmarkt statt und in den meisten Fällen ist der gewählte Platz recht frei von Anliegern. Ich bin überzeugt, dass die Kirche auf einem alten verbrieften Recht besteht, dass keine Geschäfte vor dem Ende des Gottesdienstes öffnen dürfen.
Daraus hat man sicherlich das Gesetz abgeleitet.
Wenn eine Gemeinde darauf besteht, handelt sie nicht im Sinne der Bevölkerung, d.h. die Demokratie hat mal wieder verloren.
@ Hartmut: ich glaube nicht, dass die Zeit der Flohmärkte generell vorbei ist. Es reizt viele noch, persönlich zu handeln und mit dem Gedanken nach Haus zu gehen, sie haben ein Schnäppchen gemacht.
Manchmal gelingt das, aber es wird weniger und das "Handeln" wird zum Hobby. Dann erfüllt es aber auch einen Zweck.
Man lasse doch den Menschen den Spaß.
Als die Sperrmülltage abgeschafft wurden, ist uns schon ein wenig Flohmarktkultur verloren gegangen. Was wurde da alles in die Wiederverwertung geführt. Das kommt heute alles in den Ofen.
um es klar zu sagen: "Ein Witz, eine Posse!"
Schade, dass wir heute nicht den 1.April haben!
Elisabeth.
Du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen.
Ich weiss als Erfarung.
Vor 10.30 ist am Sonntag nichts.
"Wenn eine Gemeinde darauf besteht, handelt sie nicht im Sinne der Bevölkerung, d.h. die Demokratie hat mal wieder verloren."
Nein, denn Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit sich durchsetzt.
Die Gemeinde muss sich an geltendes Recht halten - wem das nicht passt, der setzt eine Änderung durch, an die sich die Gemeinde dann auch halten muss.
"Nur weil irgendwelche Langschläfer zu faul sind, mal eher loszutapern, ist das noch keine Rechtfertigung für antiquirte Gesetze."
Ich weiß jetzt nicht, welche Langschläfer genau gemeint sind.
Mein erster Hinweis bezog sich auf Anwohner, die durch Betriebslärm gestört werden könnten, am Wochenende mal etwas länger schlafen zu können. Natürlich kann einem der eigene Konsumspaß(lärm) viel wichtiger sein, als das Schlafbedürfnis seiner Mitmenschen - aber das muss dann auch zugegeben und besprochen werden und darf nicht einfach weggewedelt werden.
Mein zweiter Hinweis war einfach nur eine persönliche Anmerkung zu der Begründung, woanders würde man früher öffnen und der Kram früher verkauft, dass diese Begründung eben nicht allgemeingültig ist, da es auch Konsumenten gibt, die sich zwar nicht am Lärm stören bzw. nicht gestört werden, aber dennoch am Wochenende länger schlafen oder frühstücken wollen und deshalb schlicht später zum Flohmarkt gehen wollen (und würden, wenn die länger auf hätten).
Ich denke, jetzt schweifen wir wieder ab.
Bis denne.
So mancher Kommentar(tor) hat in einer Diskussion die Wirkung eines Schlusspunktes.........
Lieber Holger, es ging doch schlicht um die Aussage, die Demokratie hätte verloren.
Was aber falsch ist, wenn eine Gemeinde sich einfach nur an die demokratisch gegebenen Gesetze hält.
Demokratie hat eher dadurch verloren, dass sich andere Gemeinden angeblich NICHT an die Regelungen halten und sich einfach über die Demokratie und Gesetze hinwegsetzen.
Lärm ist schädlich.
Evtl. Betroffene als Deppen zu beschimpfen, hilft ja nun nicht grad weiter.
Auch nicht das banale Deuten auf Andere. Wenn Andere von der Brücke springen, soll der Rest hinherspringen?!
Hallo Markus natürlich ist da Lärm,nämlich das Geschnatter der Leute,die Fahrgeräusche der ankommenden und abfahrenden Fahrzeuge,manchmal auch beim Aufbau lautstarke Unterhaltung der Helfer
Nun kommt Ihr doch schon wieder vom Thema ab.
Hinterfragt doch mal, ob es eine Vorschrift oder ein Gesetz gibt und welchen Hintergrund das hat.
1) Abweichend von § 3 Abs. 2 Nr. 1 dürfen Verkaufsstellen aus besonderem Anlass an jährlich höchstens vier Sonn- und Feiertagen geöffnet sein. Die Tage werden von der zuständigen Behörde durch Rechtsverordnung bestimmt. Der Zeitraum der Öffnungszeiten ist anzugeben; er darf fünf zusammenhängende Stunden nicht überschreiten und muss spätestens um 18.00 Uhr enden. Die Zeit des Hauptgottesdienstes ist dabei zu berücksichtigen.
(2) Bei der Freigabe können die Öffnungszeiten nach Absatz 1 auf bestimmte Bezirke und Handelszweige beschränkt werden.
(3) Der Karfreitag, der 1. Mai, der Oster- und Pfingstsonntag, der Volkstrauertag und der Totensonntag, die Adventssonntage, die Sonn- und Feiertage im Dezember sowie der 24. Dezember dürfen nicht zur Öffnung von Verkaufsstellen nach dieser Vorschrift freigegeben werden.
gegoogelt.
Da gibt es aber schon was neues. Da komme ich nicht ran ohne Anmeldung
Generell hat da scheinbar die Kirche ihren Einfluss geltend gemacht.
"Wo bitte ist denn auf einem Flohmarkt Lärm ???"
Hat Hartmut schon ausreichend angerissen.
"...für mich kein Lärm sondern etwas , was zum Flohmarkt dazu gehört ! Wer das allerdings als Lärm empfindet , sollte sich die Ohren zu stopfen oder da hin ziehen, wo es keinen Flohmarkt gibt !..."
Dann können doch du und alle anderen Lärmfreunde den Flohmärkten hinterherziehen und die Anwohner, die einst auch wegen der Ruhe kamen, mit überraschenden Lärmquellen verschonen.
Noch ne Info zum Thema Lärm
LÄRM ALS BELASTUNG FÜR DIE GESUNDHEIT
Lärm ist in unserer modernen Zivilisation ein ständiger Begleiter geworden, man denke nur an den durch Autos, Schienenfahrzeuge oder Flugzeuge bzw. Maschinen verursachten Lärm. Oft wird Lärm als Belästigung empfunden, mitunter löste Lärm auch Freude und Glücksgefühle aus, z.B. wenn es sich um laute Musik handelt. Immer aber ist Lärm eine Belastung für die Gesundheit. Der Lärm kann erheblichen Stress hervorrufen, der neben Schlafstörungen, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Verengung der Blutgefäße, Kopfschmerzen, Minderung der Konzentrationsfähigkeit insbesondere Hörprobleme verursacht. Lärmschwerhörigkeit entwickelt sich zunächst unmerklich und schleichend, da zu Beginn nur einige – meist hohe – Frequenzen etwas schlechter gehört werden. Der Betroffene bemerkt davon meist nichts, und wenn er die Beeinträchtigung spürt, ist es für eine Behandlung in der Regel zu spät.
Hier könnt ihr euch weiterinformieren,es ist auch die Quelle über vorstehenden Beitrag
http://www.schwerhoerigen-netz.de/DSB/SERVICE/DSBR...
Eben, Hartmut.
Sei noch ergänzt, dass Lärm nicht mal besonders laut sein muss, um gesundheitsschädlich wirken zu können, wenn er ungebeten auftritt und der Betroffene sich nicht wehren kann.
Aber das war ja auch nur ein eingeworfener Grund für das angesprochene Gesetz/Verbot.
Ein weiterer war noch die abendländische Kultur(gewohnheit) (Feiertage, rel. Veranstaltung, etc.)
Nicht zuletzt sei noch ergänzt, dass dieses Argument "Was bis 11 Uhr nicht weg ist, verkauft sich auch nicht mehr" überhaupt nicht greift, da es nur Sinn macht im Zusammenhang mit der Dauer(!) des Flohmarktes und nicht mit den Anfangs- und Schluss(uhr)zeiten.
Mit dem Sonn-und Feiertags Gesetz kann man die Flohmärkte auch kaputt machen. Thomas Hausmann tut noch gutes und spendet den Erlös was andere nicht tun und wird noch bestraft. Es wird auch kein Mensch durch Lärm am Rathausplatz gestört. Man sollte nicht so bürokratisch sein.
"Dieses Beispiel zeigt mal wieder, das man gerne aus einer Mücke einen Elefanten macht !"
Eben, die Anfangszeit soll ja nur um 11 statt um beispielsweise 8 Uhr sein. Keine Ahnung, weshalb manche damit ein Problem haben.
"Seit zig Jahrzehnten gibt es Flohmärkte und auf mal fällt es einigen Weltverbesserern ein, das sie zu laut sind und mit Lärm verbunden sind !!!"
Es ging um auch längst bestehende gesetzliche Regelungen, die andere Gemeinden angeblich nicht beachten. Lärm wurde ja nur eingeworfen bei der Frage nach dem Ursprung der Regelung.
"Mit dem Sonn-und Feiertags Gesetz kann man die Flohmärkte auch kaputt machen."
Quark, es geht doch nur darum, den nicht so illegal früh zu öffnen, wie anderswo, sondern erst um 11 Uhr. Davon geht kein Flohmarkt kaputt.
"Thomas Hausmann tut noch gutes und spendet den Erlös was andere nicht tun und wird noch bestraft."
Das ist keine Strafe und spenden kann er doch auch, wenn er ab 11 öffnet.
An Andreas aus Niedersachsen:
Der Flohmarkt in Garbsen/ Rathausplatz gehört zu den Flohmärkten wo man gerne hingeht und das lasse ich mir von einem wie Ihnen nicht schlecht reden.
Bleiben Sie von Flohmärkten fern dann brauchen sie sich auch nicht aufregen.
In der heutigen Zeit ist es für viele schwer genug und die sind froh das es Flohmärkte gibt wo Sie für Ihre Familie preiswert an Kleidung und anderen Artikeln des täglichen Bedarfs kommen.
so, das war das letzte Mal, das ich hier rein geschaut habe.
Die Diskussion wird wohl noch länger andauern!
@ Hubert, du meinst sicher die Wortklauberei. Die Diskussion wurde weiter oben leider abgebrochen.
"@Andreas aus Niedersachsen.... mußt du eigentlich hier jeden zitieren ???"
Nicht jeden - nur da, wo es sich lohnt. Und dann so wenig, wie möglich aber so viel wie nötig ;)
"Ich glaube das du generelll ein Flohmarktgegner bist , so wie du hier gegen Flohmärkte Front machst !!!"
Dein Glaube irrt, weil das mit dem Front machen nicht stimmt.
Ich habe eingangs nur Folgendes dazu gesagt:
"...Wenn Garbsen sich an geltendes Recht hält und andere nicht, macht doch nicht Garbsen einen Fehler. ... Und die 11-Uhr-Regel gibt es vielleicht, wie schon erwähnt wurde, wegen der Gottesdienste. Aber selbst wenn es nur wegen der mal ausschlafen wollenden Anwohner wäre, hätte sie einen guten Zweck..."
D.h. nur, dass man der Gemeinde, die sich an die gesetzliche Vorgabe hält, keinen Vorwurf machen kann, selbst wenn man die Regelung blöd findet.
Und weiterhin habe ich nur zwei Vermutungen eingeworfen zu den Spekulationen über Grund und Zweck.
"Stellt euch mal vor das der Flohmarkt in Hannover am hohen Ufer erst um 11 in Zukunft seine Pforten öffnen darf ! Da sage ich, das dieser Flohmarkt als einer der ältesten in Deutschland nicht mehr lange überleben wird. Der Grund dafür ist einfach. Das Ende des Flohmarktes ist meistens zwischen drei und vier Uhr Nachmittags. Welcher Händler würde sich für 5 Stunden hinstellen und verkaufen wollen ?"
Da ist ein Denkfehler, denn es gibt kein Naturgesetz, dass uns vorschreibt, Flohmärkte MÜSSTEN um 15 Uhr schließen, und deshalb MÜSSTEN sie um 8 Uhr öffnen. Man kann sie auch um 11 öffnen und um 18 Uhr schließen - die Öffnungsdauer bliebe ja gleich.
"und das lasse ich mir von einem wie Ihnen nicht schlecht reden.
Bleiben Sie von Flohmärkten fern dann brauchen sie sich auch nicht aufregen."
Hab nichts schlecht geredet.
Lern lesen - dann musst du dich auch nicht aufregen ;)
"Lass deine Kommentare am besten in Laatzen !!!"
Oh, ein Forengott!! *erschreck*
Da werfen wir uns natürlich gleich alle in den Staub und folgen deinen Worten *verbeug* ;)))
Ein absoluter Schwachsinn.Das geht hier um die Kirche die will das die Leute in die Kirche gehen.Total Idiotisch,wir leben nicht mehr wie vor 100dert Jahren.Auf allen Märkten geht es ab 6 uhr los.Da kann man noch an die Händler verkaufen,ab mittag kommen nur noch die,,Sehleute.Ich bin auf allen Flohmärkten in und um Hannover unterwegs,aber auf solche Märkte fahre ich nicht.
Für mich selber ist Flohmarkt verbunden, dass dieser früh beginnt. Da ich Langschläferin bin, würde es mich nicht stören, wenn er erst um 11h beginnen würde, aber irgendwie wäre das dann auch kein Flohmarkt .... das ist eben das urige dran.
Was mich stört ist auch, dass sich immer mehr Leute über Kleinigkeiten aufregen und überall was finden, gegen das sie sturm laufen können....
"Ein absoluter Schwachsinn.Das geht hier um die Kirche die will das die Leute in die Kirche gehen.Total Idiotisch,wir leben nicht mehr wie vor 100dert Jahren."
Wir sind halt christlich-abendländisch geprägt. Schwachsinn und idiotisch zu nennen, wenn das halbe Land zum Gottesdienst möchte, klingt irgendwie falsch.
"Ich bin auf allen Flohmärkten in und um Hannover unterwegs,aber auf solche Märkte fahre ich nicht."
Ist doch ok - es wird ja auch niemand davon abgehalten, die illegal frühen Flohmärkte zu besuchen, nur weil es hier und dort noch Gemeinden gibt, die sich an geltende Gesetze halten.
"Was mich stört ist auch, dass sich immer mehr Leute über Kleinigkeiten aufregen und überall was finden, gegen das sie sturm laufen können...."
...wie die Kleinigkeit, gesetzestreu statt um 8 erst drei Stunden später um 11 den Stand aufzubauen bzw. den Flohmarkt zu besuchen?! Stimmt ;)
Hallo wer das Gesetz gemacht hat hat keine ahnung und die dafür stimmen ab 11 Uhr auch nicht, macht unser Land nicht kaputter, wie es schon ist, nur weil einige versuchen uns Gesetze aufzuzwingen. In welcher zeit leben wir ?? Leider gibt es immer mehr armut die Leute sind auf das Geld angewiessen und wenn es nur ein paar Euro sind aber das gönnen sie die Leute auch nicht. Die die Gesetze machen haben Geld genug, wir aber nicht, hört mit dem schwachsinn endlich auf, macht nicht alles Kaputt
Sehr geehrter Herr Höper,ich habe nichts dagegen wenn sie ihren Trödel verkaufen wollen,sie können aber dafür ja auch inserieren in diversen Wochendblättern,im Heissen Draht oder bei ebay.
In diesen genannten Medien erreichen Sie mit Sicherheit mehr Interessenten als auf dem Trödelmarkt
Auf dem Flohmarkt macht das Handeln gerade Spass und der Kontakt den man dadurch noch hat , das kann ein DHD , oder Ebay Ihnen nicht bieten
Ist der Euro um 8 mehr wert als um 11!? Interessant...
"Das halbe Land? Ich brech ab...die Zeiten sind jawohl vorbei!"
Und wenns nur 1% wäre, bleibt es mindestens unhöflich, den Glauben Anderer so pauschal als Schwachsinn und Idiotie abzustempeln einschl. der Glaubenden.
Und warum rennen die Kritiker der Zeiten nicht die Türen der Verantwortlichen ein, anstatt hier über Kirchgänger zu meckern oder seltsame Theorien aufzustellen? ;)
Andreas: Ich muß mal meiner Bewunderung für Dich Ausdruck verleihen. Mit Deinem zeitlichen und wortgewaltigen Einsatz hast Du durchaus Recht. Nur "Dein Recht" will meistens niemand anerkennen! Warum nicht? Weil Du den Sachverhalt in seine Einzelteile aufspaltest. Der leser muß sich diese Einzelteile wieder zusammensetzen. Das ist sehr aufwändig und kompliziert. Die meisten Menschen empfinden das, im Zeitalter des Bildzeitungs-Stils, auch als viel zu problematisch, aus einer schwarz-weiß-Situation Grauwerte zu erkennen.
Deshalb mal eine Analyse von mir: Als Journalist wärest Du eine Niete. Als Jurist hättest Du durchaus Chancen. Als Mediator könntest Du Deine Leistungsfähigkeit an die Spitze bringen. Leider gehört mehr dazu.
Trotzdem bleib dabei. Ich genieße Deine Kommentare zwar nicht immer. Bin aber in dem Alter, in dem mir die Zitate durchaus auf die Sprünge helfen. Und um den Sarkasmus auf die Spitze zu treiben, gebe ich zu bedenken, dass Du Deiner Heimatstadt durch den Titel "Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen" schaden könntest. Diese Diskussion haben wir ja nun auch schon.
Zum Abschluß: Nach der Lektüre aller Beiträge (ca. 35 Min. Zeitaufwand) bin ich Deiner Meinung. Wer um 11 statt um 8 Uhr zum Flohmarkt geht, kann dort genau so einkaufen wie früher. Es gibt außer der zeitlichen Verschiebung keine Einschränkungen. Alles bleibt gleich. Nur die bestehenden Gesetze werden eingehalten. Wir leben in einem Rechtsstaat. Ohne das geltende Recht zu akzeptieren, lebten wir in der Anarchie. Gott sei Dank kann man Gesetze auch ändern. Deshalb haben wir eine Demokratie für die Mehrheiten. Sie berücksichtigt auch die Minderheiten. In diesem Fall die Kirchgänger! austrianer
es ist nunmal ungeschriebens gesetz auf flohmärkten , das man von morgens ca. 6 uhr aufbau bis etwa 11,vielleicht 12 uhr gut verkauft, dann mittagspause, um 14 uhr noch mal eine stunde wo man etwas verkauft, dann packt man ein,weil so spät kein mensch mehr bock hat über f-markt zu rennen,ggf. im winter sogar schon zu dunkel dafür , beim einpacken verkauft man noch ein paar teilchen,geht immer gut und dann ist schluss aus ende... der frühe vogel fängt den wurm und die leute die flohmarkt machen , wollen früh kaufen und nicht ab 11... ich kenne genug leute, die jetzt nicht mehr in hannover unterwegs sind, sondern nach bremen oder hamburg usw. ausweichen, weil es dort nicht so bescheuert ist. ich denke das die kirche kaum damit zu tun hat. vielmehr sind es die geschäftsleute, die sich aufregen,da an verkaufsoffenen sonntagen auch erst ab 11 verkauft werden darf. da ja auf flohmärkten gesetzlich eine mindestanzahl von gewerbetreibenden vorhanden sein muss, damit der flohmarkt sich flohmarkt nennen darf,diese gewerbetreibenden aber erst ab 11, wie geschäfte in der stadt verkaufen dürfen, müssen halt alle darunter leiden. gruss markus aus hannover
übrigens,nicht nur in garbsen, sondern in kpl. hannover (sonntags) halten sich die leutchen an die ca. zeit von 11 uhr (verkaufen), aufbau entweder schon um 8 oder 9 uhr... aber es wird wohl schon wieder gelockert, da gestern , 11.10.09 schon wieder ab 10 uhr verkauft werden durfte, warum auch immer...
Wolfgang... ähöhmm... ja... ok... ;)
"der frühe vogel fängt den wurm und die leute die flohmarkt machen , wollen früh kaufen"
Von wem redest du eigentlich? Kunden kaufen - "Flohmarkt machen" aber die Verkäufer - und die verkaufen... *verwirrtbin*
"ich kenne genug leute, die jetzt nicht mehr in hannover unterwegs sind, sondern nach bremen oder hamburg usw. ausweichen, weil es dort nicht so bescheuert ist"
Meinst du nun Kunden?! Die machen lange Fahrten zu entfernten Flohmärkten sicher nicht wegen irgendwelcher Uhrzeiten...
"da ja auf flohmärkten gesetzlich eine mindestanzahl von gewerbetreibenden vorhanden sein muss, damit der flohmarkt sich flohmarkt nennen darf"
Den Satz versteh ich nicht so ganz. Wo steht denn, dass ein Flohmarkt nicht nur aus Nichtkommerziellen bestehen darf?
Habe ich noch nie gehört - würde mich auch noch mehr abschrecken, als der herrschende Kommerz auf Flohmärkten, der mir eh schon auf den Keks geht. Dazu noch doofe Uhrzeiten an Tagen, wo man auch mal auspennen will. Kein Wunder, wenn die Kunden ausbleiben ;)



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