In diesen Tagen fliegen die kleinen Gesellen rund um unser Haus und sind an den Fenstern und Wänden zu finden. Es handelt sich hierbei vermutlich um den asiatischen Marienkäfer, der von den einheimischen unter anderem durch die variable Punktezahl zu unterscheiden ist. Während unsere bekannten Marienkäfer immer 7 Punkte haben, hat diese Art zwischen 0 und 21. Im Jahr 1999 wurde diese Käferart im Raum Frankfurt zum ersten Mal gesehen. Nun breiten sich diese zugereisten Insekten immer weiter aus und werden wahrscheinlich unsere Marienkäfer verdrängen, da sie sehr aggressiv und zudem auch vermehrungsfreudig sind. Die Käfer überwintern an geschützten Stellen. Sie können beim Obst auch als Schädlinge auftreten. Besonders an Weintrauben hinterlassen sie nicht selten einen schlechten Beigeschmack, der sich dann im Wein negativ auswirkt. Sie lassen bei Stress eine gelbliche übelriechende Flüssigkeit ab. Übrigens sollte man, falls es sich hierbei wirklich um die asiatische Art der Marienkäfer handelt, das Vorkommen melden bei der Biologischen Bundesanstalt Institut für Pflanzenschutz im Gartenbau Messeweg 11/12 38104 Braunschweig Dort wird die Ausbreitung verfolgt. Ich habe schon eine Meldung mit Foto geschickt, um zu erfahren, ob es wirklich die asiatische Art ist, die sich hier zur Zeit in ungewöhnlicher Zahl zeigt.
Als ich gestern nach Hause kam, klebte an unserer Badezimmertür schon ein Zettel: "Achtung Marienkäfer! Tür zu!" Ich dachte, das wäre nur bei uns so schlimm - letztes Jahr im Herbst/Winter hatten wir auch ständig Marienkäfer in der Wohnung.
Hallo Elisabeth,
auch hier sind sie überall!!!! Hilfe
Sind die schädlich? habe vor Monaten mal etwas in der HAZ gelesen, weiß aber nicht mehr genau worum es ging, aber eben genau um diese Käfer mit den vielen Punkten
Das unsere heimischen Marienkäfer immer 7 Punkte haben stimmt nicht!
Es gibt sie mit 2, 4, 5, 7, 10, 11, 13, 14, 16, 17, 18, 19, 22 und 24 Punkten.
Manche Arten haben gar keine Punkte und oder variieren in der Farbe von hellbeige über gelb, orange, alle Brauntöne, rosa, rot bis zu schwarz.
Typisch für die Gattung Harmonia (Asiatischer Marienkäfer) ist die schwarze Zeichnung auf dem Halsschild, die einem M ähnelt.
Gestern schwirrten an einem Bürohaus an der Vahrenwalder Straße in Hannover, in dem ich im 3. OG ich arbeite, auch unzählige Marienkäfer herum und krabbelten an den Scheiben. Ich freute mich darüber, bis ich beim Feierabend feststellte, dass sie bereit auch das Auto erobert hatten. Heute sind sie bei uns im Dorf, ca. 30 km von Hannover entfernt, angekommen. (Die habe ich aber nicht alle im Auto mitgenommen - da waren wohl noch mehr)
Danke Karsten,
habe mir eben die Deutsche Seite gesucht und da steht:
"Ursprünglich kommt der Asiatische Marienkäfer aus Japan und China. Er wurde Ende des 20. Jahrhunderts zunächst in die USA und dann auch nach Europa eingeführt, wo man ihn auch in diesen Tagen noch zur biologischen Schädlingsbekämpfung kaufen kann. Inzwischen tritt er an vielen Stellen in Hülle und Fülle wild auf und man befürchtet, dass er einheimische Marienkäfer-Arten verdrängt. Er kann Besitzern von Häusern sehr lästig werden, da er im Saison große Schwärme bildet, die in Häusern überwintern. "
Was kann man tun damit sie nicht in Häusern überwintern????
Susanne ich glaube da hilft nur ein Fliegengitter......
Schädlich sollen sie nur für die Obsternte sein und gerade haben ich erfahren, dass die asiatischen Marienkäfer setzten dem Wein durch ihr übelriechendes Sekret geschmacklich ganz ordentlich zu....
Es soll sogar schon zu einem Polizeieinsatz gekommen sein, weil Leute ihre Hauswand schwarz vorgefunden haben - so schlimm ist es bei uns zum Glück nicht. ( das erzählte gerade mein Schwager, der vorhin einen Bericht im Radio gehört hatte)
@Karsten: dädääääääh - Tusch! Ich lache, wenn ich mal mehr Zeit habe, ok?!
(Meinen Mann habe ich auch noch mitgenommen auf "halber Strecke" - dann musste der Marienkäfer allerdings 'raus!) Wie viele Marienkäfer sonst noch irgendwo am/im Auto mitgefahren sind, weiß ich nicht ;-)
Sie suchen die Wärme, daher sind sie bei uns auf der Schattenseite nicht ins offene Badezimmerfenster geflogen. Am Schlafzimmerfenster haben wir zum Glück noch den Mückenschutz.
Hallo elisabeth,
von dieser Plage habe ich auch gehört - übrigens gab es heute einen Fernsehbeitrag bei 19:30 im NDR drei -
Bei uns am Haus sind sie wohl nicht gelandet bei meinem Vater auch nicht.
Mir sind heute eine Menge am Dom in Magdeburg begegnet
LG Gertraude
Melde mich auch zur Stelle. In Adelheidsdorf konnten wir nicht mehr ruhig durch den Garten laufen. Immer nur mit den Händen gerudert und Marienkäfer abgewährt. Sie flogen in den Kragen, in die Nase. sie saßen an der Kleidung und natürlich auf der Sonnenseite am Haus von oben bis unten.
Die Fliegenfenster sind noch drin, aber wir sind ja auch durch die Tür rein und raus und haben sie mit reingenommen.
Punkte habe ich bei den Käfern nicht gezählt, ich dachte, das macht nur my-heimat.
Jetzt würde mich aber wirklich interessieren, ob wir uns da ungebetene Gäste über Winter einquartieren. Können sie denn Schaden anrichten?
Als die Sonne weg war, waren die Käfer auch weg. Ich habe gehofft, sie fliegen weiter.
Na ich bin auch gespannt auf morgen. Von Schäden - ausser an der Obsternte- habe ich nirgends etwas finden können ( ich habe im Internet gesucht)
Bei uns sind sie auch schon im Zimmer, man muss ja auch mal lüften. Ich hoffe, sie quartieren sich hier nicht ein........
Also in Laatzen gab's heut auch 'ne Invasion....Hunderte!!! Zum einen die "normalen": Bis zu sieben schwarze Punkte auf rotem Grund.... aber auch Käfer mit vielen schwarzen Punkten auf "orange"...?? Oder Käfer in schwarz mit zwei roten Punkten... War schon nervig, ewig als Landeplatz benutzt zu werden.... Aber: Sonne weg - Käfer auch weg....;-))
Mal sehen, ob die morgen auch wieder unterwegs sind....
Der gesamte 1,4 Kilometer lange Südrandbau des VW Werkes in Stöcken / Roter Klinker 3. Etagen war Gestern gegen 17:30 Uhr überseht mit Marienkäfern - Millionen !!!
Am Dienstag, 7. 10. waren wir an der Elisabethkirche in Langenhagen um Studien im Zeichnen zu betreiben. An der Wand des Pfarrhauses konnten wir hunderte von den Käfern sehen. Alle Käfer, die uns beim Zeichnen störten, gaben sich durch ihre Vielzahl an Punkten als Asiaten zu erkennen.
Unsere Überlegungen, warum sich die Masse der Käfer an der Wand des Pfarrhauses aufhielten ließ uns zu dem Schluss kommen, dass sie vermutlich die Religion wechseln wollten. Ob es nun tatsächlich so zutrifft können wir jedoch nicht einschätzen.
Eines ist aber sicher: heimische Marienkäfer wären uns (etwas) lieber gewesen.
Dieter Backes
Babs, in der HAZ steht, dass die Feuerwehr abgerückt ist, weil die Käfer harmlos sind.
Uwe, das tue ich seit gestern auch!
Mein Mann hat gerade den ersten in seinem Büro entdeckt und schließt nun auch seine Fenster.
Ja, lieber Markus und wie kamen sie hierher?
Sie wurden in Frankreich extra importiert um dort in Gewächshäusern die Blattläuse zu vertilgen. Wie konnte man nur annehmen, dass die Käfer nicht den Weg nach draussen finden würden?
Wir waren bei unserer Tochter in Marburg, dort flogen sie auch in Scharen ins offene Fenster, saßen auf den Fensterbänken und an der Hauswand. Und heute habe ich erfahren, dass sie auch hier in Endbach gesichtet worden sind. So etwas haben wir noch nie erlebt.
für mich ist das auch neu, Karin. Inzwischen habe ich mich schon so "schlau" gemacht, dass ich schon fast zur Expertin geworden bin, was diese Käferausbreitung angeht ;-)
Heute stand in der 'Calenberger Zeitung', das dies erst der Anfang dieser Käferplage ist. Die werden wohl nach und nach unsere heimischen Sieben-Punkt-Marienkäfer verdrängen.
Oh welch Graus' !
Hallo liebe Bürgerreporter, so wie die kleinen Tierchen gekommen sind verschwinden sie auch wieder. Sie sind nicht giftig, und beißen tun sie auch nicht. Zecken sind tausendmal schlimmer oder eine Heuschreckenplage. Wenn wir zuviele Läuse im Garten haben ist es uns auch nicht recht.
Liebe Marie-Therese, da irrst du dich leider. Die Tiere gehen in den Winterschlaf, wachen im Frühling putzmunter auf, vermehren sich unheimlich schnell und fressen nicht nur Läuse, sondern unsere Marienkäfer und andere Insektenlarven. Demnächst werden wir wohl noch viel mehr von diesen kleinen süßen Gesellen haben, dafür aber viel weniger von unseren heimischen Insektenarten finden. Und frag mal bei den Weinbauern nach, die ihren Wein geschmacklich nicht wiedererkennen, wenn zu viele dieser drolligen Käfer hineingeraten. Vielleicht gibt es demnächst dann "Drollinger" statt "Trollinger"........
So ganz ohne Nebenwirkungen sind die Käfer leider wirklich nicht.
Liebe Elisabeth, es wir immer alles so dramatisiert. Lassen wir das Ganze erst mal auf uns zukommen, wenn es ein sehr kalter Winter wird, so wie voraus gesagt , werden bei den Minus Graden die meisten sowieso sterben.
Wir werden es im nächsten Jahr um diese Zeit sehen.......
Sie haben keine natürlichen Feinde hier und im Winter "übernachten" sie an geschützten Orten. Wobei ein sehr kalter Winter auch im letzten Jahr vorausgesagt wurde und ausblieb.
Mal sehen......
PS: Interessant ist die Kommentar-Aussage (corinna Brinkmann):
Dass unsere heimischen Marienkäfer immer 7 Punkte haben stimmt nicht!
Es gibt sie mit 2, 4, 5, 7, 10, 11, 13, 14, 16, 17, 18, 19, 22 und 24 Punkten.
Manche Arten haben gar keine Punkte und oder variieren in der Farbe von hellbeige über gelb, orange, alle Brauntöne, rosa, rot bis zu schwarz.
Typisch für die Gattung Harmonia (Asiatischer Marienkäfer) ist die schwarze Zeichnung auf dem Halsschild, die einem M ähnelt.
Die M-Käfer werden rausgeworfen oder gekillt. Ob sich damit noch was aufhalten lässt, ist mir wurscht. Zugucken und Obst wegfressen lassen, ist jedenfalls auch keine Lösung ;)
Huch, wie kommt denn dieser "alte" Beitrag wieder zum Leben?
Ich sehe gerade, vor einem Jahr genau kam die Invasion in und an die Häuser hier. Ich bin gespannt, ob bald wieder die Wände voller Käfer sind.......
Spuk der asiatischen "Glücksbringer" in HESSEN: vgl. Bilder-Kommentare-Artikel:
GOOGLE NEWS:
News-Ergebnisse für werner hahn marienkäfer
Werner Hahn - vor 5 Stunden gefunden
von Werner Hahn vor 7 Minuten2 mal gelesen0 Bilder0 Kommentare Gießen | Über Nacht waren in HESSEN eher seltene Marienkäfer aufgetaucht, die sich besonders ...
Gießener Zeitung
--- also, liebe Kommentatoren und - innen , hier sind schon tolle Geschichten in horrorähnlicher Version niedergeschrieben worden, dass meiste ist davon bekannt , aber muss doch nicht so dramatisiert werden ....
--- es gibt eine Vielzahl von Insektenarten die mehr und mehr in unseren Breitengraden auftreten und woanders bis vor Jahren noch heimisch waren... was haben sie denn da in ihren angestammten Gebieten für ein
" Unwesen " getrieben... ???
--- hoffentlich wird die Biologische Bundesanstalt Braunschweig hiermit nicht so überfordert .....
Lieber Werner ich kann das nur bestätigen, Die Tierchen kommen und gehen wieder,ein Jahr gibt es mal mehr von Distelfalter,dann gibt es wieder mehr Marienkäfer und dann in den nächsten Jahren gibt es wieder weniger Tierchen. Ich würde das auch nicht so dramatisch sehn.
Auf besonderen Wunsch stelle ich das Rezept für einen schlesischen Mohnkuchen, der auch Hochzeitskuchen genannt wird ( das kommt wohl daher, dass man sich vornimmt, ihn nur einmal im Leben zu backen) ein.
Die Zutaten:
Hefeteig:
500 g Mehl
75 g Zucker
125 g Butter
3 Eigelb
250 ml Milch
42 g Hefe
1 Prise Salz
1 Zitrone ( Schale)
Belag:
500 g Mohn gemahlen
200 g Zucker
800 ml Milch oder Wasser
1 Prise Salz
½...
Hannover: Neues Rathaus Hannover | Einladend hat die Winterlandschaft sich vor unseren Fenstern und Türen ausgebreitet.
Wen hält es da noch in der Stube?
Ein Spaziergang in der kalten Luft reinigt die Gedanken und lässt scheinbar alle Alltagssorgen für kurze Zeit im Schnee versinken.
Viel ruhiger als sonst läuft das Leben seinen Gang.
Wie verzaubert wirkt die Welt und für Momente schafft es so mancher Spaziergänger, sich auch verzaubern zu...
Garbsen: Bordenau | Heute, am 4. Adventsonntag war es soweit.
Franz und Elisabeth Patzal machten sich auf den Weg um ihren Tannenbaum zu kaufen.
Durch das verschneite Garbsen fuhren sie zur Tannenplantage.
Viele Erinnerungen an vergangene Jahre fuhren mit.
Was für eine Aufregung war das damals, als die noch kleinen Töchter sie begleiteten und jedes Familienmitglied vor einem anderen Baum stehen blieb und ihn für den schönsten...