Wir kreuzen da auf, wo wir leben
In diesem Jahr findet in Garbsen ein ganz besonderer Kreuzweg statt. Unter dem Motto „ Wir kreuzen da auf, wo wir leben“, gehen katholische Christen an allen sechs Sonntagen vor Ostern durch die verschiedenen Stadtteile, die zur Gemeinde gehören.
Etwa siebzig Menschen machten sich heute zum ersten Mal auf den Weg. Es ging von der Klosterkirche Marienwerder bis zur evangelischen Dorfkirche in Altgarbsen.
Der Weg ist der, den viele täglich gehen. Er führt unter anderem zu Arbeitstätten, Schulen, Kindergärten, Einkaufszentren, Kirchen und Friedhöfen.
Doch heute trugen die Teilnehmer ein Kreuz mit sich.
Jetzt in der Passionszeit, die uns bis Ostern begleiten wird, wollen die Gläubigen ein Zeichen setzen: ein Kreuzzeichen.
Abwechselnd wird das zwei Meter hohe Kreuz von Männern, Frauen und Jugendlichen auf einem Stück des Weges getragen.
Dieser Weg wird an den kommenden Sonntagen fortgesetzt.
Dabei werden alle Kirchenstandorte Garbsens besucht.
Unterwegs wird an verschiedenen Stationen halt gemacht und Fürbitten gesprochen.
Unter anderem beinhalteten die Fürbitten heute alles, was Menschen zur Zeit in Angst und Sorge leben lässt
- zunehmende Gewalt an Schulen
- Angst vor Anschlägen
- Sorge um den Sozialstaat
Und besondere Anliegen waren die Probleme innerhalb der Kirche:
- Vertrauenspersonen, die sich an Kindern vergehen
- Kirchen die abgerissen werden
- Eine Kirchenleitung, die manchmal als zu fern erlebt wird
- Kirchenaustritte, Geld- und Personalmangel
- Gesetze, wo Gläubige sich Barmherzigkeit wünschen
Elisabeth das kenne ich aus meiner Kirchengemeinde nicht .... sind ja auch alle Gläubigen in vielen Ortsteilen verstreut und mancher hat einen weiten Weg zur Kirche...
LG Karola
Ich kannte das bis heute auch nicht von hier, Karola. Aber ich war dabei und habe das Kreuz ein ganzes Stück getragen.
Eine gute Aktion. Vielleicht geht man nach einem solchen "Kreuzweg" wieder bewusster auf den alltäglichen Wegen.
Danke für die gute Reportage. Gruß Franz
Das war mir bisher nicht bekannt -
wohl aber die Probleme innerhalb der Kirchen. Da bleibt
zu hoffen, dass sich hier bad etwas ändern möge
Deinen Beitrag finde ich gelungen
Auch in unserer Gemeinde gibt es Kreuzwege, die an verschiedenen Tagen gebetet und gegangen werden.
Ein Kreuz haben wir aber noch nie mitgetragen. Die Idee finde ich aber gut!
ja, den finger in die wunden der kirche gelegt, oder?
Ja Markus, mitten rein. Das muss ein. Aber dann müssen wir weitergehen....
und ihr müßt auch die finger in die wunden dieser gesellschaft legen, die kein funktionierendes netz mehr ist an vielen stellen, so dass menschen durchs netz fallen






Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .