Sterne weisen den Weg

Rosenwunder gibt es immer wieder

Eisenach: Wartburg | Am 19. November ist der Gedenktag der Elisabeth von Thüringen.

Als meine Namenspatronin bedeutet sie mir von jeher sehr viel.

Geboren wurde sie wahrscheinlich am 7. Juli in Sarospatak, das in Ungarn liegt.
Als junges Mädchen von 14 Jahren heiratete sie den Landgrafen von Thüringen Ludwig IV und bekam mit ihm drei Kinder.
Sie lebten auf der Wartburg glücklich und zufrieden.

Als im Jahre 1225 Franziskaner nach Eisenach kamen, fing Elisabeth an ihr Leben im Reichtum zu überdenken.
Sie teilte ihren Überfluss mit den Armen und Bedürftigen, wobei ihr Mann sie unterstützte.

Die restliche Familie sah das mit Skepsis.
Nach dem frühen Tod ihres Mannes, der ihn während eines Kreuzzuges ereilte, wurde Elisabeth von ihrem Schwager mit ihren Kindern von der Burg vertrieben.
Es heißt, dass sie zunächst in einem Schweinestall Unterkunft gefunden hat, da sie keine andere Herberge fand.

1229 zog Elisabeth nach Marburg, den Ort, in dem ihr Beichtvater lebte.
Dort errichtete sie mit ihrem Witwenvermögen ein Spital, das sie nach Franziskus benannte. Sie arbeitete hier selbst bis zu ihrem Tod als Pflegerin mit.

Am 17. November 1231 starb sie in Armut.

Sie war eine Frau, die den Reichtum, der sie umgab, nicht für sich allein in Anspruch nehmen wollte und landete letztlich bei den Ärmsten der Armen.

Damit hat sie deutlich gezeigt, was der christliche Glaube bedeutet.

Wer verstanden hat, dass kein Mensch besser oder schlechter ist, als andere, der kann nicht egoistisch nur sein eigenes Wohlergehen im Sinn haben.

Heilige, wie Elisabeth von Thüringen, können Sterne sein auf unserem Weg durch die Dunkelheit.

Sie waren Menschen wie du und ich. Sie hatten sicher auch ihre Fehler und Schwächen.

Aber sie haben daraus gelernt, sind nicht müde geworden, immer wieder von vorn zu beginnen und sie taten den Menschen ihrer Zeit gut.

Alban Stolz sagte über Elisabeth, dass sie in ihrer Verherrlichung der Mutter Jesu, Maria, sehr nahe gekommen sei.

Auch heute brauchen wir Menschen, die sich auf den Weg machen, um zu schauen, wie es den Armen geht und nicht danach trachten, wie sie den sogenannten „Oberen Zehntausend“ nacheifern können.

Heilige wollen nicht als Kitschbilder vergöttert werden, sondern als Wegweiser für Suchende helfend zur Seite stehen.

Der Name Elisabeth bedeutet aus dem Hebräischen übersetzt: „Gott ist Fülle“.

Diese Fülle verspricht einen anderen Reichtum.

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Hans-Christoph Nahrgang aus Kirchhain am 19.11.2009 um 00:13 Uhr  
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Elisabeth Patzal aus Garbsen am 19.11.2009 um 00:16 Uhr  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg am 19.11.2009 um 00:48 Uhr  
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Sabine .. aus Wietze am 19.11.2009 um 22:52 Uhr  
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